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19.11.10 06:25 Uhr
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Wegfall der Wehrpflicht: Jährlich 35.000 Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst

Da die Wehrpflicht ausgesetzt werden soll, rechnen CDU/CSU und FDP mit rund 35.000 Freiwilligen für den sozialen Bereich pro Jahr. Dazu soll bis spätestens Juli 2011 der Bundesfreiwilligendienst eingeführt werden.

Das teilte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) mit. Er soll als Ergänzung zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) dienen und den Wegfall des Zivildienstes zumindest teilweise ausgleichen.

Der Bundesfreiwilligendienst soll mindestens sechs und maximal 24 Monate dauern. Die Regel sollen zwölf Monate sein. Absolvieren können den Dienst alle Männer und Frauen jeden Alters nach Ende der Schulpflicht.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik / Militär
Schlagworte: Politik, Bundeswehr, Wehrpflicht, Freiwillige, Kirstina Schröder
Quelle: www.rp-online.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Jaja   
 
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19.11.2010 06:57 Uhr von Soref
Wer sich das dann noch frewillig antut brauch sich nie wieder über zu geringe Löhne beschweren! Gestern kam in einem Beitrag, dass der Dienstleistende dann wahnsinnige 324 € pro Monat bekommen soll.
Das ist die dritte "Gehalts-"stufe die ein Grundwehrdienstleistender vom 7 bis zum 9 Monat bekommen hat/bekommt.

Verzweifelter Versuch die wegfallenden Arbeitskräfte nicht durch vollwertige Angestellte ersetzen zu müssen.
Kommentar ansehen Bundesfreiwilligendienst   
 
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19.11.2010 07:12 Uhr von wordbux
Diese Bezeichnung sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Erinnert mich so an Reichsarbeitsdienst.
Und die Bezahlung erst.
Da können wieder bestimmte Menschen sagen:
Hauptsache Arbeit, egal zu welcher Bezahlung.
Kommentar ansehen Das würde ich mir für Pooolitiker wünschen   
 
+5 | -2
 
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19.11.2010 07:34 Uhr von bluecoat
Der ehrenamtliche Politiker-n Beamten-, Staatsekretär- und Ministerienpflichtfreiwilligendienst soll mindestens 24 und maximal 72 Monate dauern und mit max 324 € pro Monat honoriert werden ein Anspruch auf Rente besteht nicht , Leistungen nach SGB II. können nach einem 365seitigen Offenbarungseid unter umständen gewährt werden.

Es wird Zeit für ne neue Steuer !

Die Politikerertragssteuer !

.. Ertragsteuer weil dies Schwachmaten ertragen!!

[ nachträglich editiert von bluecoat ]
Kommentar ansehen wordbux   
 
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19.11.2010 08:32 Uhr von LLCoolJay
wo ist dein Problem? Du kannst doch leistungsgerecht bezahlte, gut ausgebildete Fachkräfte im Gesundheits und Pflegebereich gar nicht bezahlen.

Das kann keiner von uns.


Ich finde den Wegfall der Wehrpflich und als Ersatz einen freiwilligen Dienst sehr gut.
Das machen sowieso nur jüngere Leute, evtl. Schulabgänger, die vor dem Studium nochmal etwas Praxisluft schnuppern wollen.
Oder Leute, die nach der Schule noch keinen Job gefunden haben oder diejenigen, die noch gar nicht wissen was sie wirklich machen sollen.

Beim Bund hat man sehr viele Möglichkeiten und bei einem Dienst auf freiwilliger Basis stellt man wenigstens sicher auch nur die dortzuhaben die sich auch wirklich dafür interessieren.

Genauso im Gesundheitsbereich. Das "freiwillige soziale Jahr" gibts schon länger und wird auch gut angenommen.

Evtl. kann man die Leute ja noch damit locken, das man wenn man sich für so einen "Bundesfreiwilligendienst" entscheidet bei der späteren Familienplanung mit mehr Unterstützung durch den Staat rechnen kann?
Kommentar ansehen ...   
 
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19.11.2010 08:37 Uhr von brainbug1983
Naja war ja irgendwie zu erwarten das die Bezahlung so in dem Bereich liegen wird...
Grundsätzlich find ichs keine schlechte Idee wenn z.B. jemand keine Ausbildung bekommen hat und sowieso in dem Bereich tätig werden will, könnte sogar besser laufen als mit vielen Zivis die einfach keine Lust drauf haben, allerdings bezweifel ich das sich das ganze positiv auf die Löhne auswirken wird...Auch wenn die Leute nur zur entlastung da sein sollen glaub ich nicht das es dabei bleiben wird. Das gleiche ist bei den Ein-Euro Jobs zu beobachten, die sollen auch zusätzlich und gemeinnützig sein, aber hier in de Gegend gibts fast keine Entrümpelungsfirmen mehr weil der ganze Bereich mit Ein-Euro-Jobbern überschwemmt wurd...

Fazit:
Grundidee nicht schlecht, aber an der Umsetzung wirds wohl wie so oft wieder scheitern...
Kommentar ansehen @Soref   
 
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19.11.2010 08:52 Uhr von SNArtanis
Ich hab in der dritten Stufe doppelt so viel bekommen und war auch ganz normal Grundwehrdienstleistender.
Kommentar ansehen @LLCoolJay   
 
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19.11.2010 09:55 Uhr von wordbux
Mein Problem ?
"Das" Problem ist, immer mehr soll "freiwillig" gemacht werden.
Der Trend ist ehrenamtlich, ohne Bezahlung.
Die angeblichen caritativen Vereine leben aber gut damit, weil der Staat ja diese "Reichsarbeitsdienste" für die Träger schön finanziert.
Nur der Sklave bekommt fast nichts davon ab.
Tolle Solidargemeinschaft.
Kommentar ansehen .   
 
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19.11.2010 10:07 Uhr von lamor200
ich hab keine ahnung wie sie 35000 zusammen bekommen möchte da jeder der eine richtige ausbildung bekommen kann diese wohl auch besser wahrnimmt.
Mittlerweile verdient das erste lehrjahr bei mir im betrieb fast 800€
und bevor ich den freiwilligend dienst absolvieren würde, würde ich besser noch mal die schulbank drücken

Der freiwilligend dienst wäre wohl nur gut wenn man in diesem bereich eh einen job suchen wurde ABER ist dieser bereich nicht unterbesetzt also werden jede menge leute gesucht?
Kommentar ansehen hm, ...   
 
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19.11.2010 13:29 Uhr von snfreund
ist doch gut der freiwilligendienst, wer soll sonst die pflege und den ganzen krams bezahlen ?? die beiträge würden steigen
Kommentar ansehen SNArtanis   
 
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19.11.2010 13:35 Uhr von Soref
War das dann nur der Grundsold oder auch extras wie Verpflegungsgeld, Bekleidungsgeld etc mit drin?
Den mit diesen Zugaben bin ich auch auf das doppelte gekommen. Aber rein vom Grundsold her waren es halt auch nur knapp 32x €
Kommentar ansehen haha   
 
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20.11.2010 01:38 Uhr von ente214
mit zuschlägen wie kleider-und essensgeld kam man bei der bw wirklich auf 600€ pro monat(etwa)
ich wünsch denen viel glück bei der freiwilligensuche.
mit viel glück kriegen die 5000 zusammen
Kommentar ansehen Dienst an der Gesellschaft   
 
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20.11.2010 23:45 Uhr von Saleri
Ja vielleicht ist der Freiwillige Dienst wirklich, im Vergleich zu ausgebildeten oder in Lehre befindlichen Angestellten in diesem Bereich unterbezahlt. Aber man sollte doch mal überlegen, ob es nicht der Sinn ist, der Gemeinschaft etwas zurück zu geben. Immerhin kosten die staatlichen Schulen keine Schulgebühr, das wird alles von Steuern bezahlt.
Ich glaube, das es in dieser, unsriger Zeit auch mal Zeit wird, nicht nur an sich, sondern auch an die Gemeinschaft zu denken. Was meint Ihr?
Kommentar ansehen Schwachsinnige Idee   
 
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21.11.2010 12:44 Uhr von Borgir
für viele potenzielle Zivildienstleistende ist das jetzt ein riesen Vorteil, dass selbiger wegfällt. So wird nicht ein Jahr verloren sondern direkt studiert oder sonstwas gemacht. 24 Monate arbeiten für einen Hungerlohn und die gleichen Stunden wie zum Beispiel eine Krankenschwester bringen müssen. Wer macht das denn freiwillig?

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