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10.11.10 22:48 Uhr
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Behinderte Kinder an Grundschulen und Gymnasien sollen Normalität werden

Der Arbeitskreis "inklusive Bildung" der UNESCO-Kommission hat am heutigen Mittwoch eine "stärkere Öffnung deutscher Regelschulen für behinderte Kinder" in die Bildungsdiskussion eingebracht. Das Expertengremium tagte erstmals in der ehemaligen Bundeshauptstadt.

Die Deutschen hinken weit hinter dem europäischen Durchschnitt hinterher. Sind es in den europäischen Ländern 85 Prozent der Kinder mit körperlichen und geistigen Einschränkungen, die an Regelschulen unterrichtet werden, sind es hierzulande gerade mal 18 Prozent.

Die Länder - zuständig in Bildungsfragen - müssten mehr für den "Gemeinsamen Unterricht" tun, so die Forderung der Experten. Auf dem Treffen wurden außerdem weitere Projekte mit wissenschaftlicher Begleitung gefordert. Auch der Aspekt der Lehrerfortbildung spielte eine Rolle.


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Freizeit / Bildung
Schlagworte: Kind, Gymnasium, Grundschule, Normalität, Behinderter
Quelle: www.epd.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2010 23:09 Uhr von diehard84
wie soll das denn bitte funktionieren? die klassen sind jetzt schon oft zu gross und die lehrer haben kaum zeit für den einzelnen ...

dann gibts noch probleme mit migranten die kaum ein wort von dem verstehen (bzw verstehen wollen) was sich vorn abspielt und nur unruhe verbreiten um cool zu sein ....

und nun sollen sich diese überforderten lehrer auch noch behinderten kindern in ihrem unterricht annehmen?

wie soll das denn bitte ablaufen mal ganz abgesehen davon, dass die behinderten von den anderen egal ob migrant oder nicht garantiert runtergeputzt werden und merken es vielleicht noch nichtmal...also dieses konzept ist ziemlich fragwürdig...
Kommentar ansehen @diehard84   
 
+7 | -1
 
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10.11.2010 23:13 Uhr von selphiron
Die Rede ist von Grundschulen und Gymnasien.Wenn meine Schule keine Ausnahme ist, dürften sich Ausländer in Gymnasien anständig verhalten.Ich weiss nicht, wie es inzwischen geworden ist aber vor 10 Jahren waren Grundschulen auch noch ok.
Kommentar ansehen grundsätzlich eine gute idee   
 
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10.11.2010 23:32 Uhr von Afkpu
aber welche behinderungen sind gemeint? ich habe selber 1 jahr bei der lebenshilfe gearbeitet und arbeite nun neben meinem studium bei der diakonie. behinderte sind je nach behinderung durchaus in der lage genau so viel zu leisten wie "normale" schüler, benötigen aber oftmals besondere betreuung. seien es nur körperlich behinderte die zum beispiel hilfe beim toilettengang benötigen. woher nimmt man die arbeitskräfte hierfür? und sind lehrer, die oft schon mit ihren jetzigen schülern überfordert sind überhaupt in der lage dazu?

ernüchternd betrachtet haben behinderte, auch mit einem normalen qualifizierenden schulabschluss den sie über förderschule/abendkurse oder auf eine andere weise erlangt haben, auf dem heutigen arbeitsmarkt noch eher gerine chancen. wenn man nicht zeitgleich an dieser problematik arbeitet was bringen diese schritte dann?
Kommentar ansehen Kommt drauf an wie die das durchziehen   
 
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11.11.2010 00:03 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
Sofern nur die Behinderten in die Klassen kommen die auch ohne ihren "Behindertenbonus" mit den gesunden Schülern mithalten können, ist das nicht mehr wie richtig.
Allerdigs befürchte ich eher, dass jetzt krampfhaft versucht wird einfach nur möglichst viele Behindertein die Klassen zu pressen, ohne dabei auf ihre wirklichen Fähigkeiten zu achten. Wenn die Behinderten dann überfordert sind und das Leistungsniveau der Klasse nur herunterziehen und die anderen Schüler daher eine (noch) schlechtere Ausbildung erhalten, ist keinem damit geholfen. Außerdem kommt es schon jetzt vor, dass Behinderte bei gleicher Leistung in der Regel viel besser bewehrtet werden als gesunde Schüler.
Kommentar ansehen also   
 
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11.11.2010 00:13 Uhr von Mario1985
ich sags mal so: bei körperlicher Behinderung okay. bei geistiger Behinderung wird das net funktionieren, weil diese Kinder ganz anders an den Stoff gebracht werden müssen, und ganz anders behandelt werden müssen.

Ich selbst trage hörgeräte(=körperliche Behinderung) man hat mich erst auf eine Schule für Hörbehinderte gepackt, dankt der guten Versorgung(acuh wenn es Nerven gekostet hat, solange mit der Krankenkasse zu streiten, im Kindesalter hab ich davon nicht viel mitbekommen) konnte ich dann i-wann auf einer "Regelschule" und hab dort dann mein Fachabi gemacht und bin nun im letzten Semester am Studieren. Aber wenn ich andere anschaue, bei denen die Eltern nicht so ausdauernd mit den Krankenkassen streiten können/wollen, die haben im Ruheschall(quasi im Schalldichten Raum) ein Hörvermögen mit Hörgerät von 60%(wobei ich auf ca. 90% komme) und dass die nicht wirklich auf einer Regelschule kommen können, ist schon klar. Aber die meisten von denen können auch im Leben nichts erreichen aufgrund des Handicaps. Das Problem dabei ist dann einfach nur 1. Krankenkasse ruinieren das Leben der Kinder weil diese einfach nicht ihre wahren Leistungen abrufen können weil sie nicht alles hören können.
2. Selbst wenn das Kind auf die Regelschule geht, wird man mit spätestens 13Jahren auf die Hörgeräte negativ angesprochen bzw. gehänselt deswegen. Da muss man schon ne ordentliche Portion Selbstbewusstsein und passende Sprüche haben um das durchzustehen. Ich meine da kommen heute noch einigen Ignoranten Sprüche. Mich kratzt das nicht, das einzige was ich dazu sage ist dann nur"Hey, ich bin schwerhörig und du bist strunzdoof, Meine Schwerhörigkeit kann ich mit Hilfsmittel in den Griff kriegen, was machst du gegen deine Grenzenlosen Dummheit???" Frei dem Motto "ich bin dick und du bist doof, ich kann abnehmen was kannst du?"
Und das sind dann meist die Totschlag Antworten auf die dann nicht mehr gekontert werden kann. Und wenn sie dann schläge androhen"na na na, man schlägt keine Behinderten" und spätestens dann gehen die einem aus dem Weg. Man muss sich halt eben Respekt durch Selbstbewusstes Auftreten verschaffen. dann geht das schon.
Kommentar ansehen oh no   
 
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11.11.2010 02:10 Uhr von Aggronaut
macht doch sowas nicht, war auch auf einer grundschule wo das so gehandhabt wurde, ich fand es abstossend und furchtbar.
Kommentar ansehen aber die cdu/csu behauptet doch seit langem...   
 
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11.11.2010 06:42 Uhr von Deniz1008
...das kinder die "pc-killerspiele" spielen doch behindert seien.selbst die vermeintlich normalos die an grundschulen und gymnasien usw.

:/

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