14.10.10 19:27 Uhr
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In Deutschland landen jährlich 20 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll

Die Welthungerhilfe hat anlässlich des Welthungertages die Bevölkerung der reichen Länder ermahnt, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen.

Allein in Deutschland landen jährlich 20 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Diesen Zahlen stehen eine Milliarde Menschen gegenüber, die hungern. Die Meisten Hungernden gibt es in Afrika. Viele Lebensmittel, die angeboten werden könnten, verderben dort aber schon beim Transport oder der Lagerung.

Insgesamt müsste die Produktion von Lebensmitteln rein rechnerisch ausreichen, um die gesamte Weltbevölkerung ausreichend zu ernähren. Auch die vielen Konflikte und schlechte Regierungsführungen in den armen Ländern sind Gründe für die schlechte Versorgung mit Nahrungsmitteln.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Afrika, Lebensmittel, Müll, Bevölkerung, Hunger
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.10.2010 19:44 Uhr von emilio.estevez
 
+17 | -2
 
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Wow, Trotzdem wird es noch den Welthunger geben wenn wir deutschen die Lebensmittel nicht weg werfen würden. Die Menschen können sich halt nicht organisieren, das ist das Problem.
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14.10.2010 19:48 Uhr von cav3man
 
+5 | -4
 
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Hui: Das ist echt ne Menge...
das sinnvollste wäre natürlich sie an die hungerden zu verschenken... und selbst wenn das nicht möglich ist, sollte man die lieber mittels Biomasseanlage in Strom und Wärme umwandeln.
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14.10.2010 20:04 Uhr von cav3man
 
+1 | -0
 
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Bast: Ja aber auch nur teilweise soweit ich weiß.

Nach optimistischen Schätzungen nur 50% und nach pessimistischen 20% genutzt, habe ich zumindestens mal gelesen.
Allerdings habe ich mir in dem speziellen Gebiet noch nicht so ausgiebig informiert.

Hast du da ein paar hilfreiche Links für mich?
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14.10.2010 20:21 Uhr von snfreund
 
+0 | -1
 
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20 tonnen von wieviel tonnen verkauften lebensmittel ??, alleine die nicht verkauften bäckereiprodukte dürfte in die millionen tonnen gehen, aber ich will trotzdem meinen kuchen frisch kaufen, ...oder schickt den ganzen strunz nach afrika damit die sich damit die mägen verkorksen.....
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14.10.2010 20:38 Uhr von cav3man
 
+1 | -0
 
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Bast: Biomüll ist ja auch wieder was anderes... naja eigentlich nicht aber die Supermärkte werfen ihren Lebensmittel Müll ja auch in die Restabfalltonne weil sie dann den Quatsch nicht erst auspacken müssen ;)
Zumindestens bei uns...

Wenn sie das alles schön in die Biotonne werfen würden, würde ich meine erste Aussage zurückziehen

@snfreund: In Deutschland gibt es leider noch keine Studien über den Prozentualen Anteil. In Österreich wurde sowas aber schonmal durchgeführt und man kam dort auf das Ergebnis das circa 20% der Lebensmittel in der Tonne landen.

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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14.10.2010 20:49 Uhr von Fitzman
 
+3 | -1
 
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Es gibt soviele Reste weil wir mehr Produzieren als Bedarf da ist. Ist günstiger und sieht toll im Laden aus. Hilft aber niemandem, außer uns, weil wir unsere Lebensmittel so günstiger erhalten. Ich glaub nicht das jemand bereit ist für seine Lebensmittel mehr Geld auszugeben nur um anderen Menschen damit zu helfen. So gutmütig sind leider nur die wenigsten und leisten kann es sich auch fast niemand. Außer man würde auf jeglichen überflüssigen Mist, welcher unseren so genannten "Wohlstand" symbolisiert, verzichten.

[ nachträglich editiert von Fitzman ]
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14.10.2010 20:52 Uhr von frederichards
 
+1 | -1
 
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Die meisten schmeissen die Discounter weg: UND SCHLIESSEN DEN MÜLL SOGAR EIN!!

Damit er nicht "geklaut" wird, sondern auch als Abfall verbrannt wird.

Damit das mal klar ist.
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15.10.2010 00:58 Uhr von MasterBroccoli
 
+3 | -0
 
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Kleine Rechnung: 20 Millionen Tonnen machen bei 80 Millionen Einwohnern eine Tonne auf 4 Einwohner, also 250kg pro Person.
Pro Jahr.
Runtergerechnet auf den Tag sind das ca. 700g.
Das finde ich schon krass.
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15.10.2010 02:12 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+1 | -0
 
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So etwas ist einfach nur pervers: Wir werfen Millionen Tonnen an Essen einfach weg und anderswo verhungern täglich hunderte Menschen. In der Herstellung, Verabeitung und dem Transport der Lebensmittel stecken ja auch noch eimal Massen an Energie die anders besser genutzt werden könnte. Wie emilio.estevez schon richtig sagt fehlt es dem Mensch an Organisation, was besonders traurig ist wenn man bedenkt welche technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten uns heutzutage zu verfügung stehen. Aber gegen Massenverblödung kommt wohl nichts an.

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