Wissenschaftler fanden heraus: Freundschaft ist im Gehirn nachweisbar
Bei dem Gedanken an Freunde werden bestimmte Gehirnareale besonders aktiv. Bei fremden Menschen hingegen ist die Gehirnregion inaktiver. Das fanden US-Forscher in einer Studie heraus. Im ersten Schritt der Studie nahmen 32 Probanden an einer Magnetresonanztomographie teil.
Dabei sollten die Teilnehmer sich und ihren Charakter mithilfe von Adjektiven aus einer Liste beschreiben. Dadurch fanden die Wissenschaftler heraus, dass der mediale präfrontale Kortex für persönlich relevante Informationen von Bedeutung ist.
Im zweiten Schritt mussten 66 weitere Teilnehmer Angaben über sich und einen guten Freund mit gemeinsamen Interessen und einen mit nicht gemeinsamen Interessen machen. Bei dem Gedanken an den Freund mit gemeinsamen Interessen war die Gehirnregion besonders aktiv, bei dem anderen war sie inaktiver.