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09.10.10 17:32 Uhr
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Mönchengladbach: Friedliche Demo gegen salafistische Islam-Schule

Das Bündnis "Pro NRW" hat am heutigen Samstag im Mönchengladbacher Stadtteil Eicken eine friedliche Kundgebung gegen die geplante salafistische Islam-Schule durchgeführt. Allerdings kamen von den angemeldeten Teilnehmern nur etwa ein Drittel der 500 gemeldeten Demonstranten.

Dafür kamen 300 Menschen, um gegen das rechtsextreme Bündnis "Pro NRW" zu demonstrieren. Nach Polizeiangaben verliefen beide Kundgebungen friedlich und auch ein befürchtetes Verkehrschaos blieb aus. Auch Bundesinnenminister De Maizière will jetzt mit den Eickener-Anwohnern der Islam-Schule reden.

Besorgniserregend für die Anwohner ist der Verein "Einladung zum Paradies", der hinter der Islam-Schule steht. Dieser verfassungsfeindliche Verein gilt als Anziehungspunkt radikaler Islamisten. Diese salafistische Ideologie zählt auch als Nährboden für Terrorismus.


WebReporter: benjaminx
Rubrik:   Politik / Schlagzeilen
Schlagworte: Schule, Demo, Islam, Mönchengladbach, Demonstration
Quelle: www.derwesten.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+18 | -4
 
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Gegen was oder wen haben denn die zwei linken Gruppen demonstriert?! Gegen die Rechten, die gegen die Islamisten demonstriert haben oder gegen die Salafisten, die am liebsten die Scharia einführen wollen?

[ nachträglich editiert von benjaminx ]
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Wer ist "Pro NRW"?   
 
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09.10.2010 17:55 Uhr von tapay
Kommentar ansehen Bürgerbewegung pro Köln   
 
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09.10.2010 17:59 Uhr von AnitaF
Die Bürgerbewegung pro Köln ist eine neokonservative Wählergruppe, die mit einer eigenen Fraktion im Gemeinderat der Stadt Köln vertreten ist. Bei der Kommunalwahl 2004 in Nordrhein-Westfalen, erhielt die „Bürgerbewegung pro Köln“ 4,7 % bei der Kölner Stadtratswahl.

Danach wurden die Bürgerbewegung pro Deutschland, deren Vorsitzender der Bürgerbewegung-pro-Köln-Ratsherr Manfred Rouhs ist, und die Bürgerbewegung pro NRW, die vom Bürgerbewegung-pro-Köln-Vorsitzenden Markus Beisicht geleitet wird, gegründet.

Die Türkisch-Islamische Union plant in Köln auf dem Gelände ihrer Zentrale Ecke Venloer Straße, Innere Kanalstraße den Bau einer Großmoschee.

Im September 2008 organisierte pro Köln einen Anti-Islamisierungskongress in Köln, der auch den geplanten Bau einer Großmoschee kritisch bewerten sollte. Als Redner waren unter anderem Henry Nitzsche und Mario Borghezio (Politiker der Lega Nord) geplant.

Linksextremistischer Terror, unterstützt durch Hetze von Politikern der etablierten Partei-Lager, führte zum Abbruch des geplanten Kongresses. Die zentrale Kundgebung auf dem Heumarkt wurde aus angeblichen Sicherheitsgründen von der Polizei verboten. Dies rief in den Medien ein geteiltes Echo hervor: Während mehrere Politiker wie Wolfgang Thierse den linksextremistischen Terror als „Zeichen von vorbildlicher Zivilcourage“ lobten, äußerten sich Staatsrechtler besorgt darüber, daß die Polizei nicht in der Lage war, die verfassungsmäßigen Grundrechte der Kongreßteilnehmer und unbeteiligten Passanten zu schützen.[
Kommentar ansehen Es ist eh eine Frechheit !   
 
+33 | -2
 
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09.10.2010 18:01 Uhr von Götterspötter
das eine "Taliban-Schule" in Deutschland genemigt wird !!!!!

Der Islam distanziert sich ganz deutlich von diesen religiösen Spinnern und unsere Regierung hat nichts besseres zu tun als die "Genemigung" dafür zu unterschreiben

In Afganistan sterben täglich Menschen wegen diese Fundamentalisten und wir erlauben in Deutschland sowas - das kann doch nicht sein !

Nicht das ich diesen Pro-NRW" Deppen einen Freibrief ausschreiben will - aber hier muss ich Ihnen recht geben !
Kommentar ansehen @Götterspötter   
 
+4 | -20
 
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09.10.2010 18:06 Uhr von tapay
Kommentar ansehen Ich finde man sollte die Salafisten   
 
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09.10.2010 18:35 Uhr von Der Erleuchter
in Ruhe lassen - sie spiegeln schließlich die Zukunft dieses Landes wieder. In zwanzig Jahren stellen sie wahrscheinlich den Religionsminister. Man kann sich natürlich der Realität entziehen und eine Pseudo-Eingliederung favorisieren.
Kommentar ansehen @tapay   
 
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09.10.2010 18:37 Uhr von benjaminx
Ach du meinst jetzt nur weil Pro-NRW jetzt zum erstenmal da eine Demo veranstaltet hat, hätten sie weniger Rechte dazu.

Diese Gegendemonstranten die da mit aufgetreten sind sollten mal lieber mehr Fingerspitzengefühl aufweisen wogegen demonstriert wird.

Ausserdem müsste dir, wenn ich deinen Stern so betrachte, die Ideologie von Pro-NRW eigentlich ganz genehm sein. Die israelische Regierung ist ja "allem Fremden" auch nicht wirklich offen eingestellt.

[ nachträglich editiert von benjaminx ]
Kommentar ansehen Bericht / @benjaminx   
 
+2 | -10
 
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09.10.2010 18:45 Uhr von tapay
178 Personen nahmen an der heutigen pro-NRW-Demonstration in Mönchengladbach-Eicken teil. Damit übertrifft die „Bürgerbewegung“ erstmals ihren eigenen Unterstützerrekord von 150 Teilnehmern beim Kölner Anti-Islam-Kongress 2009. So können die Rechtspopulisten ihre heutige Wahlwerbung in Bezug auf die Erringung der medialen und öffentlichen Aufmerksamkeit durchaus als Erfolg werten.

Um kurz vor halb 11 begannen sie sich auf einem Parkplatz zwischen Flaschen- und Altpapiercontainern zu sammeln: „pro NRW“, die Lobbyistenvertretung für Rechtsanwälte und alles, was in NPD und CDU keinen Platz hat. Mit einem Reisebus aus Pulheim sowie einem guten Dutzend Privat-PKWs aus allen möglichen Ecken Nordrhein-Westfalens sind sie in den Mönchengladbacher Stadtteil Eicken eingefallen. Ihr selbsterklärtes Ziel: Den Eickener Marktplatz „für Deutschland zurückerobern“, so der ehemalige NPD-Funktionär Andreas Molau.

Zusammen mit Vertretern der „Republikaner“ wollten sie sich profilieren, eine neue und seriöse Rechte darstellen. Was dabei im Endeffekt herauskam, zeigte sich bereits zu Beginn des Demonstrationsumzuges: Neben den üblichen Anti-Moschee-Schildern sowie Wahlplakaten der „Republikaner“ waren auch mit einem NPD-Banner und Bierdosen bewaffnete Neonazis zu sehen. Es dauerte einige Zeit, bis sich die pro-NRW-Funktionäre dazu entschlossen, auf der Demonstration „keine Parteizeichen“ zu erlauben, wie Generalsekretär Markus Wiener es ausdrückte. In der Folge wurden die imageschädlichen Vertreter der NPD abgedrängt und durften nur noch aus der Ferne zuschauen.

(...)

http://aow.blogsport.de/...

PS: @benjaminx

"Ausserdem müsste dir, wenn ich deinen Stern so betrachte, die Ideologie von Pro-NRW eigentlich ganz genehm sein."

Lies dir mal diesen Erfahrungsbericht durch:
http://www.chronologs.de/...

Dieses "Pro"-Gedöns ist antiisraelisch eingestellt(schon immer gewesen) und unterscheidet sich inhaltlich in nichts von den anderen Naziparteien. Lediglich die Selbstdarstellung nach außen ist eine andere.

[ nachträglich editiert von tapay ]
Kommentar ansehen Ist ganz verständlich,   
 
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09.10.2010 18:58 Uhr von benjaminx
dass Rechte-Gruppen verschiedener Länder sich nicht verstehen. Egoisten untereinander verstehen sich ja auch nicht miteinander. Da sind Reibereien vorprogrammiert.
Kommentar ansehen ...   
 
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09.10.2010 19:13 Uhr von cheetah181
Radikale demonstrieren gegen Radikale. Oh the irony!
Kommentar ansehen Fotos   
 
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09.10.2010 19:36 Uhr von tapay
Fotos der Nazidemo kann man hier sehen:

http://www.flickr.com/...

http://www.flickr.com/...

http://www.flickr.com/...

http://www.flickr.com/...

Interessant ist, dass eine ganze Menge an "Autonomen Nationalisten" mitmarschiert.

Zur Erklärung, was das ist:
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von tapay ]
Kommentar ansehen Demos   
 
+8 | -3
 
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09.10.2010 19:53 Uhr von Neu555
gegen das was sich in Mönchengladbach etabliert wird es hoffentlich noch mehr geben und nicht nur von pro-Nrw.

Gegen pro-NRW sein kann ich ja noch verstehen, aber wer gegen die Demo gegen die Salafisten demonstriert unterstützt die Salafisten. Den Gegendemonstranten fehlt offensichtlich der Weitblick dafür, was sie tun oder die kamen alle aus der Moschee.

Wenn die normale Bevölkerung (so wie in Stuttgart) sich auch endlich traut ihre Meinung gegen Extrem-Islamisten zu demonstrieren bin ich gespannt wie die Linke und Grüne reagieren. Schmeißen die dann Steine und Flaschen auch auf Schüler und Rentner.
Kommentar ansehen @Neu555   
 
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09.10.2010 20:15 Uhr von tapay
"wer gegen die Demo gegen die Salafisten demonstriert unterstützt die Salafisten"

Das ist Quark. Wenn die NPD gegen HartzIV demonstriert, sind Gegendemonstranten dann automatisch *für* HartzIV? Das ist zu kurz gedacht. Den Aufrufen der Gegendemonstranten ist ein klares Bekenntnis gegen den Islamismus zu entnehmen.

Darüberhinaus ist die Eickener Bürgerinitiative (habe ich in einem der ersten Kommentare verlinkt) ein Gemisch aus Linken, Grünen, Sozialdemokraten und Konservativen aller Herren Länder. Sowohl Christen als auch Moslems befinden sich darunter. Gegen *diese* Bürgerinitiative, die im Gegensatz zur Partei "Pro-NRW" lokal verankert ist, demonstriert niemand.
Kommentar ansehen Warum nicht mal anders, anstatt Gegendemo   
 
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09.10.2010 21:13 Uhr von realsatire
eine weitere Demo gegen Salafisten, sollte doch eigentlich jedem ein Dorn im Auge sein.
Das wäre wesentlich logischer und auch vernünftiger als diese blödsinnigen Gegendemos. Zumindest wenn es um solch eine Demo geht.
150 oder auch 200 Rechte sind kein Problem, sowas fällt kaum auf der Strasse auf, wenn die nicht beachtet werden dürften es sich viele überlegen bei einer zukünftigen Demo mitzulaufen.
Aber mehrere Demos gegen dasselbe (Salafisten) wirkt schon viel besser als so eine Aktion.
Kommentar ansehen @tapay   
 
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09.10.2010 22:36 Uhr von Der.Blonde
Nett gemeint. Betrachtet man aber die Quellen auf die sich der von dir verlinkte Text stützt, kann man das Ganze nicht mehr allzu ernst nehmen.
Kommentar ansehen @Der.Blonde   
 
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09.10.2010 22:44 Uhr von tapay
Das kann man durchaus ernst nehmen.
Kommentar ansehen tapay   
 
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09.10.2010 23:39 Uhr von cheetah181
http://www.flickr.com/...

Was ist das rechte für ein Button? Die anderen beiden (Straight Edge und V(egetarismus?)) sehen mir nicht sehr rechtsradikal aus.
Kommentar ansehen Islamisten und Nazis   
 
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10.10.2010 06:54 Uhr von shadow#
Die Welt braucht weder die einen noch die anderen.

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