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03.10.10 11:18 Uhr
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DGB fordert rasche Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert anlässlich des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit, die Lebensbedingungen in Deutschland rasch auf ein gemeinsames Niveau zu bringen.

DGB-Chef Michael Sommer sagte: "20 Jahre nach der Wiedervereinigung ist es höchste Zeit, endlich die soziale Einheit zu vollenden. Nach wie vor haben die Menschen in Ostdeutschland auf dem Arbeitsmarkt das Nachsehen - hier sind Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne, Leiharbeit und unfreiwillige Teilzeit besonders verbreitet."

Damit Ostdeutschland nicht länger in der zweiten Reihe stehe, forderte Sommer einen einheitlichen Mindestlohn für ganz Deutschland in einer Höhe von 8,50 Euro in der Stunde.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik / Organisationen
Schlagworte: Mindestlohn, Ostdeutschland, DGB, Deutsche Einheit, Michael Sommer
Quelle: www.open-report.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2010 13:13 Uhr von BoltThrower321
Keine wirklich neue Nachricht...doch er hat Recht. Kann mich noch gut an das Feuerwerk erinnern, als die Einheit kam.

Es ist wirklich ein Witz was hier in unserem Lande abgeht...sowas nennt man Diskriminierung der Herrkunft...meiner Meinung nach.

Die ganzen Lügen und üble Propaganda die teils täglich in den Medien auf uns einrieseln...
Im Osten ist es 100% genau so teuer wie in Westen...nur hier wird noch stärker gedrückt.

Kenne Aussagen von Managern die die Meinung vertreten "Eh nur Ossis"...tja...
Von der Völkerwanderung mal ganz zu schweigen die der westliche Teil Deutschlands erlebt hat.

Befinde mich gerade in Teil 3 meiner Meisterausbildung...heisst Recht und Sozialles und kaufmännischer Kram...

Ziemlich viel was man da so lernt und unter fast 100 Leuten ist eigentlich allen Bewusst, das deutsche Recht ist nur auf Beschiess aus!!!!
Es muss sich was ändern, ganz gewaltig!
Kommentar ansehen ich   
 
+1 | -10
 
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03.10.2010 13:27 Uhr von ErwinAnroechte
fordere diesen NUTZLOSES DGB verbieten.
Kommentar ansehen ....   
 
+3 | -0
 
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03.10.2010 13:56 Uhr von BoltThrower321
Es ist halt typisch deutsch...ich kann immmer wieder meine Erfahrung aus den USA nehmen...da wehren sich die Menschen....zugegeben es kommen Verinigungen wie die Tea Party hervor...aber wenn interessiert es?

Jeder tut seinen Teil. Und hier....nichts. Stattdessen Hirnwäsche TV.
Ist jemanden mal aufgefallen, das es verdammt viele Leute hier in BRD gibt, die über die Simpsons nicht lachen können, die sogar als Kinderkram abstempeln???....Hat nichts mit dem Thema zu tun....will nur mal einigen vor Augen halten wie Bieder und Humorlos Deutschland ist.
Kommentar ansehen @ erwin   
 
+7 | -1
 
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03.10.2010 13:59 Uhr von Zeus35
Ich fordere richtiges Deutsch.

Ernst beiseite, die Angleichung haben wir doch schon lange!?

Die Lebenshaltungskosten sind im Osten min. genauso hoch wie im Westen, im Gegenteil, Wasser und Abwasser sind hier um ein vielfaches teurer als im Westen, weil nach der Vereinigung die "allesbesserwissenwessis" meinten, jedes Dorf braucht ne 100.000 m³ Kläranlage, die natürlich von Westfirmen gebaut wurden.
Kommentar ansehen Auch der DGB   
 
+1 | -0
 
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03.10.2010 14:13 Uhr von anderschd
sollte sich fragen, warum das nach 20 Jahre immer noch Thema sein muß.
Hat er das etwa auch vernachlässigt um die alten Länder zu stärken? Lobbyismus betrieben?

[ nachträglich editiert von anderschd ]
Kommentar ansehen @ berechtigt   
 
+4 | -2
 
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03.10.2010 15:39 Uhr von Zeus35
Wenn man soooo gaaaar keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.
Kommentar ansehen @Judas II   
 
+4 | -1
 
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03.10.2010 17:26 Uhr von realsatire
Immerhin erstaunlich das es eine Anklage gab und wirklich ein halbwegs passendes Urteil.
Bei den meisten Abwicklungen wurde nur demontiert, alles zu Geld gemacht und die Leute wurden nicht mal angeklagt.
Treuhand war ein Schuß in den Ofen, aber was tut man nicht alles um die Reichen noch reicher zu machen.

@Topic: Eigentlich müssten alle die im Bereich der "neuen Bundesländer" wohnen kollektiv einen Umzug zumindest androhen um diese unselige Ost-West-Grenzen endlich zu beseitigen.
Andererseits wäre es passendes Signal gewesen, von Seiten der Regierung aus das endlich abzuschaffen.
Kommentar ansehen Zeus   
 
+0 | -3
 
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03.10.2010 17:55 Uhr von atze.friedrich
Ich fahre regelmässig in den Osten und bin immer wieder erstaunt wie billig man dort Essen gehen kann. Auch Bäcker, Handwerker, Imbiß und öffentliche Verkehrsmittel sind dort deutlich billiger als im Westen. Ganz zu schweigen von den deutlich niedrigeren Mieten.
Kommentar ansehen @ Atze   
 
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04.10.2010 18:39 Uhr von Zeus35
Wo?
Irgendwo in der Pampa??
In jeder größeren Stadt sind die Kosten gleich wie im Westen, ich war genug auf Montage um das beurteilen zu können.

Erstmal zu "Berechtigt", hast du schon mal einen HANDwerker erlebt der noch in der DDR gelernt und gearbeitet hat? Du kennst den Osten doch bloß aus der Bild und RTL2.

Ich bin ein Ex-Wessi der jetzt 10 im Osten lebt, was die Alt-Gesellen hier drauf haben, da kann eine Wessi nur noch von träumen, dort bestand der halbe Job doch bloß noch im grosszügigen Komponentenwechseln, reparieren? Haha.
Gerade weil alles knapp war waren sie top in ihrem Job.
Was jetzt aus den Bildungsstätten nach westlichen Richtlinien rauskommt kann kaum einen Meißel von einer Bohrmaschine unterscheiden.

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