DGB fordert rasche Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert anlässlich des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit, die Lebensbedingungen in Deutschland rasch auf ein gemeinsames Niveau zu bringen.
DGB-Chef Michael Sommer sagte: "20 Jahre nach der Wiedervereinigung ist es höchste Zeit, endlich die soziale Einheit zu vollenden. Nach wie vor haben die Menschen in Ostdeutschland auf dem Arbeitsmarkt das Nachsehen - hier sind Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne, Leiharbeit und unfreiwillige Teilzeit besonders verbreitet."
Damit Ostdeutschland nicht länger in der zweiten Reihe stehe, forderte Sommer einen einheitlichen Mindestlohn für ganz Deutschland in einer Höhe von 8,50 Euro in der Stunde.