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Zehn kosmische Zufälle, die zur Existenz der heutigen Menschheit führten

Das Wissenschaftsportal "newscientist.com" hat in einem Artikel die zehn wichtigsten kosmischen Zufälle aufgelistet, die zur Existenz der heutigen Menschheit führten. Die ersten beiden Zufälle fanden vor rund 13,75 Milliarden Jahren statt: Während des Urknalls entstand etwas mehr Materie als Antimaterie.

Außerdem würden wir nicht existieren, wenn unsere damalige kosmische Nachbarschaft nur etwas weniger dicht gewesen wäre. Weitere Zufälle thematisieren die Bildung unseres Sonnensystems und das frühe kosmische Bombardement der Erde, das Wasser auf die Erde brachte und die Entstehung von Leben begünstigte.

Die vermehrte Sauerstoffproduktion durch Algen und Bakterien gehören ebenso zu den Zufällen, wie der Asteroideneinschlag, der vor 65 Millionen Jahren die Ausbreitung kleinerer Säugetiere ermöglichte. Auch die Entwicklung eines großen Gehirns und sprachliche Fähigkeiten führten schließlich zu unserer Existenz.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entstehung, Menschheit, Zufall, Existenz
Quelle: www.newscientist.com

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2010 18:00 Uhr von alphanova
 
+43 | -5
 
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Die Quelle beinhaltet eine kurze Einführung, gefolgt von den zehn Zufällen, die in ein, zwei Sätzen zusammengefasst werden. Aber hinter jeder Zusammenfassung gibt es einen Link, der zu einem ausführlichen Artikel führt. Alles in allem sehr interessant zu lesen.

Auch wenn unsere Existenz von Zufällen geprägt ist, bedeutet das nicht, dass solche Zufälle nicht auch anderswo eintreffen können.
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27.09.2010 18:09 Uhr von anderschd
 
+16 | -10
 
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Also doch. Wir sind vieles, aber auf keinen Fall erschaffen. ;)
Allerdings würde ich das große Hirn und die Sprache dann nicht mehr als Zufall, sondern als Probe der Natur zur Ausbildung höhere Wesen sehen. Eine logische Konsequenz also, die wahrscheinlich noch tausendfach statt fand.
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27.09.2010 18:53 Uhr von koelnerjunge
 
+17 | -1
 
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super: News!!!! Wenn wir dann mal von der Unendlichkeit des Universums ausgehen wird es auch anderes Leben noch geben.
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27.09.2010 18:57 Uhr von sambeat
 
+11 | -8
 
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Na, bin ja mal gespannt wiel lange es dauert, bis hier der / die erste penetrante Evolutionslehre-Verweigerer(in) was dazu zu schreiben hat. Auf diese Argumente freu´ ich mich schon, hä hä!
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27.09.2010 18:59 Uhr von majastick
 
+24 | -47
 
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27.09.2010 19:15 Uhr von heikovera
 
+8 | -2
 
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Ist doch egal Es ist nun einmal alles so gekommen, wie es eben ist.
Und auf irgendwelchen andeen Planeten wird es auch so kommen oder gekommen sein.
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27.09.2010 19:36 Uhr von farm666
 
+6 | -3
 
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Zufall: oder doch nur Schicksal?
Denkt mal drüber nach!
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27.09.2010 20:07 Uhr von dommen
 
+16 | -7
 
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Nein! Das stimmt nicht! Das war Gott! Alles was so ist, wie es ist, ist Gott und seiner Tochter Jesa, ich meine seinem Sohn Jesus zuzuschreiben! Ich bin ein dummer einfältiger Kreationist und hätte mein meinem simplen Verstand entsprechend simples Weltbild gerne so belassen, wie es ist! Hört auf daran zu rütteln, sonst muss ich die Augen schliessen, mir die Ohren zuhalten und, während ich mit den Füssen auf den Boden stampfe, "lalala ich höre nichts" vor mich hin sagen! Wissenschaft ist der Teufel! Ich verstehe sie nicht und mache auch keine Anstalten, mich darauf einzulassen! Genau so erziehe ich auch meine Kinder, damit sie fürs jüngste Gericht gewappnet sind! Letzteres ist übrigens das einzige Argument, was ich euch entgegenbringen kann, den nur darauf leb ich hin!!! Und nur damit ihr es wisst: Die Welt und damit auch das Universum, falls es denn eines geben sollte, ist 6000 Jahre alt! Denn Zahlen, die höher als n * 10^3 sind, gibt es gar nicht! So nun hab ich euch bewiesen, dass ihr im Unrecht seit und ich zu einer besonderen Gruppe von Auserlesenen gehöre! Abtreibungsverbot in die Verfassung und Klerus (natürlich nur diejenigen, die sich evangelikan verhalten) an die Macht!
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27.09.2010 20:08 Uhr von Lyko
 
+13 | -1
 
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Was ich viel interessanter finde (auch wenns nicht wirklich zum thema passt)

- Was war vor dem Anfang? (vor dem Urknall)
- Was ist dort, wo sich das Universum noch nicht ausgedehnt hat?
- Warum sind die physikalischen Gesetze so wie sie nunmal sind?

Da irgendwas scheinbar immer da gewesen sein muss, hat vllt alles ein Ende aber scheinbar nicht alles einen Anfang.

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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27.09.2010 20:14 Uhr von cheetah181
 
+11 | -2
 
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majastick: Ich versteh dich und deine Beiträge immer besser. Hast du Genetik mit Sarrazin zusammen studiert?
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27.09.2010 20:18 Uhr von dommen
 
+8 | -0
 
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@ majastick: Meinen anderen Beitrag hab ich sogar extra dir gewidmet! Nett von mir gell? Ist ja drollig wie du versuchst, wissenschaftlich die Wissenschaft zu diffamieren. Blöd nur, dass mittlerweilen so viele Aspekte für diese Modelle sprechen und, ob du´s glaubst oder nicht, auch am lebenden Objekt beobachtbar sind. Wenn du geistig in der Lage wärst, dich wirklich mit dieser Thematik auseinanderzusetzten, würdest du nicht so daherreden. Das ist ja schon fast peinlich. Deinem Text nach zu urteilen bist ja nicht mal in der Lage, Beobachtung und Interpretation von einander zu trennen. Dass Leute wie du den einfacheren "Modellen" hinterherhopseln, liegt indes auf der Hand. Das tolle ist ja noch, dass individuen wie du glauben, einen differenzierten Eindruck erwecken zu können. Und das obwohl du wahrscheinlich nicht mal in der Lage bist, die umfassende Bedeutung von "DNA", geschweige denn "Evolution" zu erfassen. Auf dass ich nicht lache (oder losheule). Ende der Durchsage.
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27.09.2010 20:18 Uhr von wwewrestling
 
+3 | -9
 
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aus nichts: kann nicht etwas entstehen.
denkt doch nach! Allein für das Urknallexperiment im Cern brauchen wir teilchen...
Und wie erklärt sich das Bewusstsein? Das ist physikalisch nicht erklärbar! Da gibt es noch was, was die menschheit nicht erklären kann!
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27.09.2010 20:23 Uhr von dommen
 
+5 | -2
 
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@ wwewrestling: Und vor 150 Jahren wusste man noch nicht mal, was man unter Atom genau verstehen soll. Und guck mal wie weit wir heute sind. Jeder weiss dass es diese teilchen gibt (ausser vieleicht majastick). Dinge, welche die Menschheit damals nicht erklären konnte, sind heute selbstverständlich! Einem, der damals so argumentierte wie du, würde ich heute zugern unsere Welt mit ihren Erkenntnissen zeigen...
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27.09.2010 20:40 Uhr von Lyko
 
+6 | -0
 
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Auch wenn ich Wissenschaft und vorallem solche Themen liebe und bewundere, ich denke dennoch das es irgendwas gibt, was vllt nicht Wissenschaftlich erklärbar ist und vllt mit dem Wort "Seele" in Verbindung gebracht werden kann.

Ich weiß das diese Vorstellung vllt dieser Wunschgedanke bei vielen auf blankes Entsetzen stößt aber für mich ist dieser Gedanke vorstellbar.

Dennoch schön zu lesen was andere denken und gut erklären.
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27.09.2010 20:49 Uhr von K.T.M.
 
+6 | -0
 
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@majastick: "So mancher weiss dass unsere DNA absolut nicht mit dieser Evolutionstheorie vereinbar ist."

Da haben wir also einen Anhänger vom Intelligent Design.
Was ganau ist denn nicht vereinbar?
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27.09.2010 20:53 Uhr von Peter_Pils
 
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true story: @Getschi
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27.09.2010 21:25 Uhr von dommen
 
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@ Separis, Falsch hoch drei! Dass Religion dumm macht lässt sich an dir als lebenem Objekt ganz anschaulich erklären. Du bringst die Begrifflichkeiten der Moral und des Mitgefühls ins Spiel? Da muss ich dich leider enttäuschen, denn beide, insbesondere derjenige der Moral hat absolut nichts mit Religion zu tun. Du bringst das Zufallsprodukt ins Spiel? Ja, die Menschheit ist wohl zufällig entstanden. Aber da dir dieser Gedanke Angst macht, glaubst du lieber an einen von Menschen erschaffenen Götzen. Womit wir beim nächsten Punkt wären: Die einzigen, die glauben, für ihre Taten nicht verantwortlich zu sein, seit ja wohl ihr Gläubigen (oder wie war das noch gleich mit Gott lenkt unser aller Schicksal und so?). Und ja, Liebesempfinden liegen chemische Reaktionen zugrunde. Du kannst die Mystik ruhig aus deinem Leben streichen. Verständlich jedoch, dass du dies nicht wahrhaben willst/kannst/darfst. Warum glaubst du, man sei, auch wenn durch den Zufall geprägt und entstanden, nicht für sein Leben verantwortlich? Im Gegenteil! Dann erst Recht! Dass du einfach nur auf erbärmliche Art und Weise versuchst, den Spiess umzudrehen, und Moral und Ethik in einen religiösen Kontext zu setzen, zeigt, dass du rein gar nichts verstanden hast. Dumme Polemik eines einfältigen Gläubigen.

[ nachträglich editiert von dommen ]
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27.09.2010 21:26 Uhr von anderschd
 
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@separis: "und niemand ist für sein Leben selbst verantwortlich"

Beweist nicht diese News genau das Gegenteil?
Menschen können nicht auf "Hilfe" von aussen warten oder hoffen, sondern müssen allein zu sehen, um das beste daraus zu machen.

oha, ich bin einfach zu langsam

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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27.09.2010 21:49 Uhr von habili-and1
 
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27.09.2010 22:00 Uhr von anderschd
 
+3 | -0
 
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Gravitation: heisst die Antwort, auf deine Fragen.

ja menno, wieder zu langsam lol

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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27.09.2010 22:06 Uhr von habili-and1
 
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separis: schließe mich der meinung von separis soweit an

man kann zwar an zufälle glauben aber für mich ist es leichter an einen gott zu glauben als daran ein extrem krasses zufallprodukt zu sein
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27.09.2010 22:34 Uhr von w0rkaholic
 
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Schon etwas her, dass ich das hier verfasst habe: Gott wurde erfunden, als die meisten Menschen weder Lesen noch Schreiben konnten und gedacht haben, die Sonne dreht sich um die Erde, die eine Scheibe ist.

Um Macht über andere Personen ausüben zu können, waren Gott oder Götter die perfekte Voraussetzung: "Wenn Ihr nicht dies und jenes macht, bricht der Zorn Gottes über Euch herein und Ihr werdet alle untergehen und für immer (!!!) leiden!"

Die moralischen Werte, die einige Religionen vermitteln, finde ich sogar gut, natürlich nicht alle. Nehmen wir als positives Beispiel mal einige der 10 Gebote (nicht stehlen, nicht lügen), die sind soweit in Ordnung. Für mich ist es allerdings fragwürdig, wenn sich jemand nur aus Gottesfurcht an solche Dinge hält. Für mich ist es selbstverständlich, seinem Gegenüber mit Ehre und Respekt zu begegnen, dafür brauche ich keine Religion. Hier gilt einzig und allein "Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem andern zu!"

Gleichzeitig bergen Religionen aber so viele Gefahren, besonders die Aussagen im Umgang mit "Ungläubigen" sind auch heute noch sehr gefährlich! Viele Religionen sind geprägt von Intoleranz und Furcht. Beides sind Saaten, die in der Regel keine guten Früchte tragen.

Wer nichts weiß, muss alles glauben!
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27.09.2010 22:44 Uhr von K.T.M.
 
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@Separis: "dass alleine nur so etwas vollkommenes wie der DNS-Strang nicht aus zufälligen zusammenspiel "

vollkommen?

Ein DNA-Strang ist nicht vollkommen. Wenn er vollkommen wäre könnten keine Schäden auftreten und er ließe sich zu 100% replizieren. Wenn die DNA vollkommen wäre, würden wir nicht altern.
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28.09.2010 00:49 Uhr von AdiSimpson
 
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irgendwie sowas erinnert mich an meinen alten chef. da stande man vor einem technischen problem...er kam mit einer hirnrissigen lösung wo ich meinte das kann nicht funktionieren. er sagte dann " wenn du nicht daran glaubst kann es auch nicht funktionieren" . *andenkopffaß*
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28.09.2010 03:05 Uhr von cheetah181
 
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1984: "aha, dann hab ich bestimmt nicht aufgepasst, ich dachte es ist nur eine ansammlung von theorien auf die man sich einigte in ermangelung an besseren theorien, aber wenn alles erforscht ist dann gibts ja keine zweifel mehr :)"

Was man beobachtet stimmt mit der Evolutionstheorie überein. Nicht mit irgendwelchen Schöpfungs-Hypothesen.

"ab dem moment wo ein wissenschaftler sagt das etwas aus nichts entstehen kann ist unsere komplette wissenschaft im eimer"

Beim Urknall entsteht nichts aus dem "Nichts". Über die Zeit vor der Ausdehnung sagt die Urknalltheorie nichts aus.

"der urknall ist jedenfalls dem selben religiösen unwissenschaftlichen glauben einzuordnen wie eine gott entstehung, im prinzip sogar identisch denn beides erfordert einen starken glauben an etwas, ohne auch nur eine einzige wissenschaftlich nachvollziehbare physikalische grösse vorweisen zu können"

Rotverschiebung, Hintergrundstrahlung...



In der News geht es im Übrigen nicht darum, wie unwahrscheinlich doch die Entstehung von Leben ist, sondern wie unwahrscheinlich doch die Entstehung des Menschen ist. Das ist ein Unterschied. In einem Antimaterie-Universum, auf einem erdähnlichen Planeten (wenn die Erde nicht das "Glück" hatte), auf dem nicht die Antimaterie-Dinosaurier ausgestorben wären, könnten intelligente Wesen heute trotzdem Diskussionen im Internet führen. Und sich fragen, warum sie so großes Glück hatten, dass am Anfang mehr Antimaterie da war als Materie.

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