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Katholisches Krankenhaus wollte Chefarzt wegen erneuter Ehe kündigen

Ein Chefarzt, der in einem katholischen Krankenhaus arbeitet, wurde aufgrund seiner zweiten Eheschließung gekündigt. Da im Arbeitsvertrag eine Klausel über die Einhaltung der katholischen Glaubens- und Sittenlehre festgesetzt ist, sei die Ehe des Chefarztes ein Verstoß gegen diesen.

Allerdings zog der Arzt vor Gericht und gewann den Prozess. Der Richter entschied nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung. Protestantischen Arbeitnehmern wurden trotz Unterzeichnung des gleichen Vertrags aufgrund einer zweiten Eheschließung nicht gekündigt.

Außerdem war es dem Krankenhaus bekannt, dass der Chefarzt seit Jahren eine eheähnliche Beziehung hatte, wogegen zuvor auch nichts unternommen wurde.Somit war die Kündigung nicht rechtens.


WebReporter: promises
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Krankenhaus, Ehe, Kündigung, Katholische Kirche, Chefarzt, Arbeitsvertrag
Quelle: www.an-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.09.2010 14:03 Uhr von Duncan76
 
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ah ja und weil er ein zweites mal geheiratet hat, macht ihn das zu einem schlechteren Menschen und Arzt?!

total Banane...zumal es eh eine Unverschämtheit ist, soetwas überhaupt in einem Arbeitsvertrag stehen zu haben! Job ist Job, Arbeit ist Arbeit!
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27.09.2010 15:39 Uhr von saber_
 
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kapier ich nicht der kann ja nicht zweimal kirchlich heiraten.... von daher gehts wohl um eine standesamtliche ehe...und die darf der kirche scheissegal sein weil die ehe vorm staat geschlossen wurde und nicht vor gott....
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27.09.2010 15:47 Uhr von Schwertträger
 
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@Duncan76: Du vergisst, dass der Arbeitgeber die katholische Kirche ist.
Und insofern muss man da einem Arbeitgeber - prinzipiell zumindest - zugestehen, dass er seine eigenen Rahmenrichtlinien für das Beschäftigen von Angestellten aufstellt.


Wenn Du bspw. morgen im Tage einen Brainpool gründest, in dem Du keine religiösen Menschen brauchen kannst, dann kannst Du das ja durchaus im Vertrag so festlegen. Wichtig für die Gültigkeit dürfte die Arbeitsrelevanz sein.

Die Kirche hat da aber auf Grund ihrer Größe und ihres Alters ein paar Boni. Wenn sie sich natürlich Schnitzer erlaubt, dann fällt sie damit auch auf den Bauch.

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