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Forschungsansatz bei Lähmungen: Muskelstimulation durch Licht

Amerikanischen Forschern ist es gelungen, natürlich wirkende Muskelkontraktionen in gentechnisch veränderten Labormäusen durch Licht hervorzurufen. Ermöglicht wird diese Reaktion der Muskelfasern durch lichtempfindliche Proteine, welche die Nervenzellen umhüllen, die sich in den Muskeln befinden.

Bei der herkömmlichen Stimulation der Nerven durch elektrische Impulse reagieren große Muskelfasern stärker auf die Reizung als Kleinere, was zu unterschiedlich starken Kontraktionen, und somit zu unnatürlich wirkenden, ruckartigen Bewegungen führt. Die Muskulatur ermüdet auf diese Art sehr schnell.

Der Vorteil der neuen Methode äußert sich in der gleichmäßigen Stimulation aller Muskelfasern. Die Bewegungen wirken natürlicher und die Muskeln erschöpfen langsamer. Die Anwendung beim Menschen erfordere aber das Einschleusen der spezifischen Gene ins menschliche Erbgut, geben Forscher zu bedenken.


WebReporter: no-smint
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Licht, Muskel, Lähmung, Stimulation, Muskelfaser
Quelle: www.wissenschaft.de

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27.09.2010 06:59 Uhr von no-smint
 
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Ein meiner Meinung durchaus interessanter Forschungsansatz, der es irgendwann ermöglichen könnte, Querschnittsgelähmten Menschen zu helfen.

Was hier betrieben wird ist wichtige und vielversprechende Grundlagenforschung, mehr allerdings noch nicht. Bis das ganze sicher beim Menschen angewendet werden kann werden sicher noch viele Säcke Reis umfallen.

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