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Stuxnet: Mitglied des iranischen Industrieministeriums spricht von Verschwörung

Nachdem Iran schon bestätigt hat, dass der Computerwurm Stuxnet 30.000 Rechner befallen hat, wird nun nach den Schuldigen gesucht. Mahmud Liaji, IT-Beauftragter des iranischen Industrieministeriums, spricht von einer Verschwörung, die die Erschaffer des Wurms gegen den Iran planen.

Unterstrichen wird diese Aussage von einer Untersuchung, derzufolge 60 Prozent der infizierten Computer aus dem Iran stammen. Andere iranische Beamte wiederum beschwichtigen und sagen, dass Stuxnet unter Kontrolle ist. Zweck und Ursprung des Computerwurms sind nach wie vor unbekannt.

Vermutungen, dass man damit einen Angriff auf das iranische Atomprogramm durchführen wollte, konnten noch nicht bestätigt werden. Experten gehen aber davon aus, dass Stuxnet aufgrund seiner Komplexität wohl ein staatliches Produkt ist. Ein hochrangiger US-Beamter bestritt jedenfalls eine US-Beteiligung.


WebReporter: Getschi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Angriff, Attacke, Mitglied, Cyber, Verschwörung, Akt, Stuxnet
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2010 15:32 Uhr von Pils28
 
+2 | -1
 
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Nachdem, was man so über Stuxnet lesen kann, ist das gar nicht mal so abwegig, was der gute Herr erzählt. Klingt zwar erstmal lächerlich aber nachdem ich ein paar Artikel über den Wurm gelesen habe, wurde mir auchs chon etwas anders.

Edit: Ist ein wenig weiter unten nicht ein verdammt ähnlicher Artikel?

[ nachträglich editiert von Pils28 ]
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26.09.2010 15:38 Uhr von Darth Stassen
 
+1 | -0
 
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"Ein hochrangiger US-Beamter bestritt jedenfalls eine US-Beteiligung."
Eine Reaktion darauf hätten sie sich eigentlich sparen können. Wenn sie es nicht waren, wird es trotzdem Verschwörungstheorien geben, die sagen, das es die Amerikaner waren, und wenn sie es tatsächlich waren, dann werden sie wohl kaum so dumm sein, das auch noch zuzugeben.

Ansonsten ist nur zu sagen, dass wirklich alles darauf hindeutet, dass dieser Wurm von einem Geheimdienst oder einer Regierungsorganisation erstellt wurde. Laut Spiegel wurden dort Lücken ausgenutzt, für deren Kenntnis man auf dem Schwarzmarkt Millionenbeträge ausgeben muss, um ranzukommen, normale Hacker haben sowas nicht unbedingt zur Verfügung. (außer sie wären intelligent genug, die Lücken selbst zu finden.)
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26.09.2010 16:02 Uhr von Darth Stassen
 
+1 | -0
 
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@Getschi: Danke für den Link!
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26.09.2010 17:07 Uhr von usambara
 
+3 | -3
 
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@Funk-a-Tronic: aufblühen tut in Afghanistan der Schlafmohn und im Irak die uranverseuchten Felder...
Mal sehen, wann die ersten Siemens-Kraftwerke hierzulande
still gelegt werden...

[ nachträglich editiert von usambara ]

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