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USA: Provider nutzt "Three-Strikes"-Regelung und sperrt Internet-Zugänge

TorrentFreak berichtete nun, dass ihnen Informationen vorliegen, wonach der US-amerikanische Internetprovider "Suddenlink" den Internetzugang seiner Kunden sperrt, sobald drei Beschwerden der Digital Millenium Copyright Act (DMCA) vorliegen. Dies sei die "Three-Strikes"-Regelung.

Der DMCA hat die Möglichkeit, Beschwerden von Rechteinhabern entgegenzunehmen. Diese Beschwerden werden von der DMCA an den Provider weitergeleitet. Sobald dieser insgesamt drei Mitteilungsbeschwerden der DMCA erhält, wird der Internetzugang des entsprechenden Kunden für sechs Monate gesperrt.

Die Vertragskosten für den Zugang müssen in dieser Zeit allerdings normal weitergezahlt werden. "Suddenlink" weist hierzu die Kunden ausdrücklich in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen hin, dass der Zugang bei Urheberrechtsverletzung limitiert oder gar komplett gesperrt werden kann.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Internet, Provider, Zugang, Regelung, Three Strikes
Quelle: www.gulli.com
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2010 19:12 Uhr von Animus2012
 
+21 | -2
 
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der eingriff in die privatsphäre wird immer schlimmer
ich werd das gefühl nicht los das die "elite" jetzt so schnell wie möglich ihre agenda durchbringen will, koste es was es wolle
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25.09.2010 19:25 Uhr von biertrinker23
 
+2 | -30
 
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25.09.2010 19:33 Uhr von Vinnyl
 
+15 | -0
 
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bekommt der user bei den ersten malen denn überhaupt bescheid??
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25.09.2010 20:07 Uhr von 5MVP5
 
+20 | -1
 
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WTF? Ich würde den internet provider am ersten Tag wechseln.
Was geht es den provider an ob ich mir illegals Zeug runterlade, dass ist doch nicht deren Problem.

Dass man dan auch noch für den gesperrten Zugang zahlen muss, ist eine frechheit!

[ nachträglich editiert von 5MVP5 ]
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25.09.2010 22:45 Uhr von usambara
 
+5 | -1
 
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@ BastB: sicher ist nur der Tod.
aber es gibt Torrentseiten mit einer gated community, die so klein sind das die Abmahner angesichts der wenigen hundert Nutzer auch kein Interesse aus finanzieller Sicht daran finden.
Als nächstes kommt dann ebay- dreimal beschissen und
du bist raus oder ssn- dreimal political incorrect und der
VS steht vor der Tür...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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26.09.2010 00:49 Uhr von Pliegl
 
+4 | -0
 
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Verdammt schlau So kassieren die Provider Geld von den Nutzern und müssen im Besten Fall keine Leistungen bringen. :)

Ein Schelm wer böses denkt..
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26.09.2010 02:14 Uhr von hellboi
 
+2 | -0
 
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man kann vieles in die agb´s schreiben, ob das vor nem gericht standhält, is die andere frage.
ich behaupte jetzt mal:
ich habe mit meinem isp nen vertrag. darin steht das er mir internet zur verfügung stellt.
wenn er mein inet einfach abdreht, begeht er doch vertragsbruch? punkt 1
ausserdem kann niemand ausser die gez geld für ne leistung verlangen, die nicht erbracht wird. punkt 2
und ganz nebenbei: es gibt genug andere anbieter, einfach wechseln..
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26.09.2010 12:23 Uhr von Glimmer
 
+0 | -1
 
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TorrentFreak! Das nenne ich mal eine seriöse Quelle!

Das klicke ich gar nicht erst an, um nicht mit Werbung für das ach so sichere F***load und mit Rapidshare-Gebashe vollgemüllt zu werden.
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26.09.2010 12:54 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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Mal wieder eine gute Idee falsch umgesetzt: Wahrscheinlich entgegen vieler anderer hier halte ich es für absolut legitim, jede Form der Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials ohne entsprechende Ausgleichszahlungen an den Urheber/Rechteinhaber zu unterbinden. (Und komme mir jetzt bitte niemand mit dem Argument, dass "dieser Schrott es ja wohl nicht wert sei, dafür auch noch zu bezahlen". Dann saugt diesen Schrott auch gefälligst nicht wenn er euch nicht gefällt!)

Lediglich die derzeitigen Praktiken (Inklusive dem aktuellen Vorgehen von Suddenlink) halte ich für nicht angemessen.

Ich stell mir das gerade mal vor, wie es sich die MI wohl in Deutschland wünscht:

Jemand hat drei Lieder (Ja! Ganze drei! oder vielleicht auch nur einen Teil davon.) Lieder aus einer illegalen Quelle heruntergeladen. Nun gehören diese 3 Lieder aber zu 3 unterschiedlichen Labels, welche natürlich alle eine Beschwerde an den Provider schicken. Dann sperrt der Provider den Zugang für 6 Monate - die natürlich voll bezahlt werden müssen - und gibt die Adresse des Anschlussinhabers an die 3 Labels weiter, welche natürlich ihrerseits noch jeder für sich so ne Abmahnung mit Unterlassungserklärung und teuren Anwaltskosten verschicken.


Ich finde, man könnte zum Beispiel die Sperrung bestimmter Ports (Sofern für den Download nicht Port 80 verwendet wird) oder eine Drosselung von Up- und Downstream nach schriftlicher Warnung und weiterem Verstoß für einen kürzeren Zeitraum (Saugt jemand wenig: 1 Monat; Saugt jemand viel: 3 Monate) einführen. Natürlich nur unter der Vorraussetzung, dass dann nicht zusätzlich noch abgemahnt wird. Ganz unbelehrbare kann man dann ja wirklich mal nen Monat sperren.
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02.10.2010 23:43 Uhr von Nekropolis
 
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Das heftigste ist das man trotzdem weiterhin zahlen soll obwohl der Internetzugang gesperrt ist. Dagegen müsste man rechtlich angehen können. Ich denke das nichtmal in den USA soetwas rechtens ist.

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