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Aachen: Über 1.000 Menschen demonstrierten gegen Neonazis

Am heutigen Samstag kamen in Aachen (Nordrhein-Westfalen) über 1.000 Menschen zusammen, um gegen eine Neonazi-Demonstration zu protestieren. Etwa 30 bis 40 Neonazis nahmen an der Veranstaltung teil.

Im Vorfeld war die Protestkundgebung der Rechtsradikalen durch die Polizei von Aachen nicht genehmigt worden. Ausschlaggebend war die Befürchtung, dass die Demonstranten Sprengsätze der Marke Eigenbau mitführen könnten.

Das Aachener Verwaltungsgericht hatte das Verbot dann wieder aufgehoben. Am Freitagabend hatte das Oberverwaltungsgericht Münster genauso entschieden.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Demonstration, Neonazi, Aachen
Quelle: www.wdr.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2010 14:52 Uhr von majastick
 
+22 | -15
 
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Zu geil: Da rennen 1000 MEnschen auf die Strasse wegen 40-50 Nazis oder wie man die immer benennen mag aber wenn in Berlin diverse Herrschaften zu hunderten, mit Plakaten auf die Strasse gehn auf denen steht "Nieder mit Israel" "Wir wollen den Jihad" etc. juckt es keinen Mensch!

Weiter so.....Deutschland, wo Lichterketten bringen um das Gesicht nicht zu verlieren!
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25.09.2010 15:03 Uhr von einsprucheuerehren
 
+17 | -15
 
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trottel: die "Gegendemonstranten", nennen wir sie mal beim Namen - linksradikale, gewerkschafts-opis, ökofritzen und weltverbesserer merken anscheinend nicht das sie sich ausnutzen lassen. Die politische Klasse freut sich wenn nach außen hin gezeigt werden kann, das Menschen gegen Neonazis demonstrieren. Also leisten die Gegendemonstranten hier Erfüllungshilfe gegenüber der politischen Klasse (die sie ja eigentlich verachten).

Scheinbar lernen die Leute nicht das es effektiver wäre das ganze zu ignorieren. Merkt ihr es eigentlich noch? 50 (!) Neonazis und ihr bringt sie erst in die Presse.

Vollidioten.

[ nachträglich editiert von einsprucheuerehren ]
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25.09.2010 15:23 Uhr von lupor
 
+23 | -11
 
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Habt ihr toll gemacht! Neonazis sind ja auch unser größtes Problem. Man muss ständig Angst haben, von ihnen überfallen, ausgeraubt und zusammengeschlagen zu werden... Moment, das waren ja gar nicht die Neonazis... :|
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25.09.2010 15:39 Uhr von usambara
 
+7 | -7
 
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das die Nazis unter dem Motto "das ist unsere Stadt" demonstrieren ist ziemlich albern- 50 Neonazis vs.1000 Bürger.
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25.09.2010 15:44 Uhr von bobba-fett
 
+9 | -23
 
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25.09.2010 15:46 Uhr von realsatire
 
+9 | -7
 
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Ist wieder mal typisch, dort wird demonstriert, aber wenn ein Sarrazin was sagt stimmen die meisten zu, keiner traut sich aber es zuzugeben.
Vor einigen Jahren war in Kreuzberg eine Art Demo, bei denen türkische oder kurdische Frauen ihre Kinder als Schutzschild benutzten, in diesem Schutz auch Steine auf die Polizei warfen.

Da gab es keine Gegendemo. Upps geht ja gar nicht, da müsste man sich sonst als Nazi beschimpfen lassen..
Bei den Demos zum 1.Mai gab es auch keine Gegendemos zu den gewaltbereiten Linksradikalen. Die Geschäftsinhaber hatten wie immer ihre Schaufenster mit Platten abgedeckt.
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25.09.2010 15:53 Uhr von realsatire
 
+11 | -4
 
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@bobba: Das Naziproblem wird eher hochgepusht, wenn man sich die Zahlen der Teilnehmer ansieht wird das doch deutlich.
Eher contraproduktiv, 40-50 von mir aus auch fahnenschwingende oder wie auch immer rufende Leute würden keinen interessieren. Die würden ein Stück laufen und dann nicht wissen, warum sie das machen, wenn keiner sie beachtet.
Meistens entstehen durch einige Teilnehmer der sogenannten Gegendemos die eigentlichen Schäden und Verletzungen.

Mit den meisten sogenannten Ausländern habe ich keine Probleme gehabt, Einzelne gibt es leider die anders ticken.
Dabei hat einer mich mit einem Messer bedroht, ein anderer mich in die Mündung einer Pistole blicken lassen.
Von diversen Anfeindungen "scheiß Deutscher, Nazi" ganz zu schweigen.
Genau diese Ausreißer muss man benennen und auch bekämpfen. Da fehlt aber immer noch die staatliche Unterstützung, sonst würde das nicht immer wieder Thema sein.
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25.09.2010 15:58 Uhr von bobba-fett
 
+4 | -14
 
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25.09.2010 16:11 Uhr von biertrinker23
 
+14 | -5
 
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@bobba: "Ihr müsste euch damit abfinden, dass es immer mehr Einwanderer gibt Deutschland ist eben ein Einwanderungsland wie die USA oder Kanada"

Hmm, wer sagt das? Darüber wurde das Volk soweit ich weiß nie befragt.

Die meisten Leute haben auch nichts prinzipiell gegen Zuwanderung.
Aber wenn du unser Land schon mit USA und Kanada vergleichst, dann sollten wird auch mal unsere Zuwanderungskriterien denen der klassischen Einwanderungsländern anpassen.
USA oder Kanada würden z.B. NIEEEEEMALS traditionsverhaftete anatolische Bauern, kriminelle libanesische Grossfamilien oder sonstige Problemfälle zuwandern lassen.

Für die Integration ist dort der Zuwanderer selbst verantwortlich. Dort werden die Anträge für Sozialhilfe nicht auf türkisch und arabisch bereitgestellt.
Wer dort negativ auffällt, wandert ganz schnell nach Hause.

Daher klappt es dort mit der Integration wesentlich besser.

[ nachträglich editiert von biertrinker23 ]
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25.09.2010 16:20 Uhr von realsatire
 
+9 | -2
 
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@bobba: Da hast du mit Sicherheit wesentlich mehr Lücken, mit Verlaub gesagt.
Allein schon deine Äußerung von wegen das wir froh sein müssen, das es trotz früherem Krieg noch unser Land gibt zeigt das auf..
Dann dürften sehr viele Länder nicht existieren, nur am Rande.
Links und Rechtsradikalismus ist beides Mist, beides muß verfolgt und hart bestraft werden.
Warum darf man das nicht vergleichen? Ob mir ein Knüppel Verletzungen zufügt hängt nicht davon ab, wer ihn führt, sondern das er gegen mich geführt wird.

Falls du dich so gut auskennen solltest, dann hinterfrage mal, warum Deutschland so lange geteilt war. Es wird immer sooo über die guten West-Alliierten gesprochen, aber wenn diese nicht gewollt hätten, hätte die Mauer nicht gezogen werden können. Geschweige denn so lange Bestand haben können.
Dazu dann Kleinigkeiten wie den damaligen Anklagepunkt des Angriffs auf Zivilbevölkerung durch V2 vom deutschen Reich auf England. Als dazu gesagt wurde, was denn mit der planmäßigen und teilweise vollständigen Zerstörung deutscher Städte durch Bomber war, wurde der Anklagepunkt schnell fallen gelassen.
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25.09.2010 16:27 Uhr von Küchenbulle
 
+4 | -2
 
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@lupor: Einwandfreies Kommentar von dir...
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25.09.2010 17:59 Uhr von realsatire
 
+1 | -2
 
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@stephan: Aber ohne die zumindest stillschweigende Billigung der Westalliierten hätte die Mauer nicht errichtet und gehalten werden können. So ungelegen kam das auch nicht, schließlich hat es das Land insgesamt geschwächt und den Besatzungsstatus teilweise legitimiert (über die lange Zeit).
Das die Westmächte auch anders konnten, hat sich öfter gezeigt, Kuba etc.
Aber es ging bei der Mauer um die Besiegten, da hat man anders gedacht.

Zum Thema: Was viele weiterhin leugnen ist die Tatsache, das generell Gewalt von gewissen Gruppen gegen andersdenkende ausgeht. Ob diese sich selbst links, rechts, moslemisch, marsianisch etc einordnen ist dabei uninteressant.
Wenn ebenso viele Menschen für die wirklichen Probleme in diesem Land auf die Straße gehen würden wie am 1.Mai oder bei solchen Gegendemos gegen ein paar Verwirrte, könnte dieses Signal irgendwann auch von Angie nicht übersehen werden.
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25.09.2010 19:00 Uhr von theRuff
 
+4 | -3
 
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bobba: du bist unglaublich realitätsfern. wenn linksradikale (wie zb in schweden) rechtskonservative politiker angreifen und mit messern verletzten weil sie etwas gegen den islam sagen ist das kein faschismus? leute wie du zerstören langsam aber sicher die westliche kultur
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25.09.2010 22:27 Uhr von realsatire
 
+1 | -1
 
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@benjaminx: Nun schieb dem Vogel nicht alles in die Schuhe, erstens war er nur der Anführer oder mehr das Sprachrohr einer Verbrecherbande, zweitens wurde uns diese Hilflosigkeit eher von den Siegermächten eingeimpft.
@stephan: Ebenso wie sich unsere Politik nicht ändern würde, wenn *puff* Angie verschwunden wäre, hätte sich so einfach damals etwas geändert. Anderer Name, gleicher oder ähnlicher Mist, da sich die Strukturen nicht ändern, egal wer ganz oben das verkündet.

Sehen wir uns doch einfach als Resultat eines Experiments an, wir sind ein durch Besatzungsmächte gegründeter und kontrollierter Staat. In jedem natürlich gewachsenem Staat ist ein gewisser Patriotismus, den man auch als Nationalismus bezeichnen kann sowohl gewollt als auch normal. Bei uns bekommt man Beklemmung, wenn man z.B. Amerikaner sieht die ihre Nationalhymne mit Inbrunst mitsingen.
Auch die einfache Frage an Amerikaner "liebt ihr euer Land" wird ohne Zögern positiv beantwortet. Stellt die gleiche Frage Deutschen, wenn jemand das ohne Vorbehalt bejaht, muß das ein Nazi sein..
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25.09.2010 23:21 Uhr von realsatire
 
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@benjaminx: Da stimme ich dir zu, wäre passender gewesen dort anzutanzen als bei 50 verwirrten Menschen, ebenso wie die Medien dort mehr berichten könnten.
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28.09.2010 02:45 Uhr von mikey3311
 
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biertrinker23: In den USA darft mann nicht einmal alls Turist wenn mann Vorbestraft ist,geschweige von Einwandern.Und was Aachen betrifft?well in Aachen bist schon ein Nazi ,wenn du aus Koeln kommst so ungefehr.(Habe in Belgium mal gewohnt und oft durch Aachen gefahren

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