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Kuba plant kapitalistische Reformen

Um den Sozialismus zu retten, plant die kubanische Regierung kapitalistische Reformen und erlaubt künftig auch eingeschränkt private Unternehmungen. Insgesamt umfasst der Katalog von Reformen 178 Punkte.

Den Bewohnern der Insel soll es zum Beispiel künftig erlaubt sein, Restaurants zu betreiben und Arbeiter selbst anzustellen. Die kubanische Regierung sieht sich wegen der schwachen Wirtschaft außerdem gezwungen, eine halbe Million Staatsbedienstete zu entlassen.

Aktuell sind mehr als 85 Prozent der arbeitenden Kubaner beim Staat angestellt. Der Durchschnittsverdienst beträgt umgerechnet gerade einmal 20 US-Dollar im Monat.


WebReporter: radical_west
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Reform, Kuba, Kapitalismus, Sozialismus
Quelle: www.nationalpost.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2010 11:31 Uhr von Samick
 
+10 | -3
 
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Endlich: Wird Zeit das Kuba frei wird.
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25.09.2010 11:54 Uhr von weg_isser
 
+17 | -9
 
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@ Samick: Frei wäre Kuba, wenn die Amis dieses Land endlich in Frieden lassen würden.
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25.09.2010 12:14 Uhr von Perisecor
 
+7 | -14
 
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@ weg_isser: "Die Amis" machen doch gar nichts?
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25.09.2010 14:18 Uhr von bewer
 
+4 | -1
 
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@1984: Ich weiß es leider auch nicht... Nenn mich ungebildet, aber wenn du so schlau bist könntest du Perisecor und mich doch bitte aufklären...
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25.09.2010 14:48 Uhr von Manpower
 
+5 | -1
 
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@Perisecor, bewer: Kuba steht unter wirtschaftlichen Sanktionen seitens der USA.
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25.09.2010 15:14 Uhr von Perisecor
 
+3 | -5
 
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@ Manpower: Na und? Gibt es da nicht noch 190 andere Staaten?

Die Probleme Kubas sind hausgemacht und nicht bei anderen Ländern zu suchen - das haben die Castros ja nun offenbar auch erkannt.
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25.09.2010 16:48 Uhr von RickJames
 
+2 | -5
 
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Perisecor: Ist das wirklich dein Ernst?
Nach der 60er Blockade und den ganzen Putschversuchen?
Hier lies das bitte:
http://www.voltairenet.org/...
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25.09.2010 17:11 Uhr von Perisecor
 
+5 | -5
 
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@ RickJames: Tolle "Quelle". Ich könnte nun genau so gut sagen, dass z.B. die Kuba-Krise oder die ständige Präsenz der sowjetischen Armee auf Kuba Terrorismus gegen die USA war.

Dazu muss man natürlich erneut erwähnen, dass die Sanktionen gegen Kuba nicht einfach so erlassen wurden und selbst wenn dem so wäre, so darf sich jedes Land aussuchen, mit wem es handeln mag und mit wem nicht.

Edit:
Ok, die Quelle ist noch mieser als gedacht. Die interessanten Sachen werden nicht belegt, obwohl sogar exakte Zahlen genannt werden, und wenn, dann wird auf die gleiche Seite verwiesen. Klasse. Was kommt als nächstes? Schallundrauch?

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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25.09.2010 17:44 Uhr von Bleifuss88
 
+4 | -1
 
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Die typische Entwicklung: sozialistischer Staaten: Entweder enden sie in einer Diktatur (Nordkorea, DDR), oder sie werden kapitalistisch aufgeweicht und sind nur noch vom Namen her sozialistisch (China, Vietnam).

Kuba scheint derzeit von der Quasi-Diktatur ins andere Extrem zu fallen. Mal schauen ob es was bringt. Immerhin ist die Erlaubnis, eigene Restaurants betreiben zu dürfen, ja ein Fortschritt in Sachen Freiheit.
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25.09.2010 18:50 Uhr von RickJames
 
+2 | -1
 
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Perisecor: Ich sagte "Blockade" und nicht Sanktionen. Laut IL ist eine Blockade ein kriegerischer Akt.

"Ich könnte nun genau so gut sagen, dass z.B. die Kuba-Krise oder die ständige Präsenz der sowjetischen Armee auf Kuba Terrorismus gegen die USA war."

Guerilla Armeen auszubilden und die in ein Land zu schleusen ist ja wohl etwas Anderes als Soldaten von Alliierten in seinem Land zu haben.

Ausserdem solltest du dir dieses Argument noch einmal stark überdenken... ganz besonders im Bezug auf den Nahen Osten.

[ nachträglich editiert von RickJames ]
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25.09.2010 23:28 Uhr von weg_isser
 
+0 | -0
 
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@ Perisecor: "...und selbst wenn dem so wäre, so darf sich jedes Land aussuchen, mit wem es handeln mag und mit wem nicht."

Tja nur betrifft die Sanktion seitens der USA auch Unternehmen die weder zu Kuba noch zur USA gehören, da diese mit Strafen rechnen müssen. Nicht ohne Grund haben bspw. Mercedes Benz und ander Unternehmen Tochterfirmen gegründet um in/mit Kuba Handel zu treiben, da sie sonst mit Strafen rechnen müssten.
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26.09.2010 08:09 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ RickJames: Es gab nur eine Blockade Kubas und die diente der nationalen Sicherheit der USA und der restlichen Welt - ich hoffe, du willst das nicht abstreiten? Immerhin sah die Sowjetunion das genau so und hat eingelenkt...

"Guerilla Armeen auszubilden und die in ein Land zu schleusen ist ja wohl etwas Anderes als Soldaten von Alliierten in seinem Land zu haben."

Kuba bildet oder hat zumindest sehr lange Zeit sozialistische Widerstandskämpfer für diverse Organisationen in Mittel- und Südamerika ausgebildet. Ein Unterschied zu den USA ist auch hier nicht zu erkennen - bis auf das niedrigere Budget vielleicht.

"Ausserdem solltest du dir dieses Argument noch einmal stark überdenken... ganz besonders im Bezug auf den Nahen Osten."

Das Argument hast du gebracht. Ich sagte, ich könnte nun auf diesem Level kontern, aber dafür ist die Problematik um und mit Kuba zu komplex.

@ weg_isser

Und? Wenn die USA Unternehmen dafür bestrafen möchten, dass sie mit Staaten handeln, zu welchen die USA keinen guten Draht haben, dann ist das ihre Sache.
Den Unternehmen steht nun frei entweder den US Markt zu bedienen, oder sich auf den Markt des anderen Staates zu konzentrieren. Für die jeweile Entscheidung können die USA aber doch sicher nicht verantwortlicht gemacht werden.
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10.10.2010 01:13 Uhr von WO4y9mgwZ
 
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Kein Wunder bei dem Embargo gegen Kuba!!!

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