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16.000 private SMS von Firmenhandy verschickt - Kündigung nicht rechtens

Ein Flughafenmitarbeiter in Frankfurt wurde von seinem Arbeitgeber entlassen, nachdem er in einem Zeitraum von 22 Monaten insgesamt 16.000 private SMS verschickt hat.

Jetzt hob das Arbeitsgericht Frankfurt die Kündigung wieder auf. Grund: Man habe ihn zuerst verwarnen müssen, bevor man ihm kündigt. Außerdem habe man erst nach 22 Monaten bemerkt, dass der Mann durchschnittlich 24 SMS pro Tag auf Firmenkosten verschickt hat.

Die Kündigungsschutzklage des Mannes ist nur eine von insgesamt etwa 20 Klagen. Der Arbeitgeber habe bei 65 Handyrechnungen etwas beanstandet und 20 Mitarbeiter wegen des Verdachts der privaten Nutzung gekündigt.


WebReporter: Adina
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Handy, Klage, Kosten, SMS, Kündigung
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2010 22:11 Uhr von Spafi
 
+4 | -2
 
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Firmenkosten? Haben Unternehmen für sowas nicht Flatrates? Außerdem muss das ein richtig gutes Handy sein. 16.000 private und wohl noch unzählige geschäftliche Nachrichten halten nicht viele Tastaturen aus
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24.09.2010 22:33 Uhr von Mathew595
 
+2 | -0
 
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@Spafi: Sms muss zwangsweise nicht mit einer flatrate abgedeckt sein.

Allerdings ist dadurch das arbeitsverhältnis zerstört, ich frag mich ob der nochmal fuß fassen kann
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24.09.2010 23:41 Uhr von Pils28
 
+5 | -1
 
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Wenn man 20 Leuten kündigt, weil man auf einmal Handyrechnungen kontrolliert, dann steckt da eine Geschäftsstrategie hinter fürchte ich. Der deal mit der Zeitarbeitsfirma ist dann wohl in letzter Sekunde geplatzt.
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25.09.2010 20:35 Uhr von Jaecko
 
+0 | -1
 
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Tastatur Wenn ich ne SMS schreib, mach ich das meistens aufm PC und lass die per Infrarot übers Handy raus.
Ausser ich bin Unterwegs, dann wird die Onboard-Tastatur mal gefoltert
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26.09.2010 22:51 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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Wenn es insgesamt 20 Leute betrifft, scheint die Nutzungsbeschränkung wohl nicht klar geregelt gewesen zu sein.

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