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Queen Elizabeth II. verlangte Heizkostenzuschuss aus Armenfonds

Die englische Queen hat ganz normale Probleme: Die Heizkosten steigen, also braucht sie einen Zuschuss. Diesen beantragte sie auch, allerdings pikanterweise aus einem Fond, der eigentlich armen Bürgern zusteht.

Das Gesetz für Informationsfreiheit brachte diese Peinlichkeit aus dem Jahr 2004 nun ans Licht. Der Antrag der Royals wurde damals jedoch abgelehnt.

Etwa 45 Millionen Euro an Steuergeldern reichen der königlichen Familie für die Erhaltung ihrer Besitztümer offenbar nicht aus, sodass man sich nach weiteren Mitteln umsehen muss.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Kosten, Queen, Zuschuss, Heizung, Queen Elisabeth II.
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2010 14:26 Uhr von SystemSlave
 
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Wie dreist ist das den? Als wenn die Arm wäre, die Queen ist die reichste Frau der Welt.

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Es ist dem Parlament untersagt, darüber zu debattieren, daß die Queen ihr Privatvermögen geheimhält. 1977 kam aber im Zuge einer parlamentarischen Anfrage heraus, daß die Bank of England eine besondere Gesellschaft gegründet hat, die Bank of England Nominees Ltd. (BOEN), die dazu dient, Geschäfte der Königin und auch anderer Potentaten - wie König Fahd von Saudiarabien, der Sultan von Brunei, König Bhumibhol und die kuwaitische Königsfamilie - zu verschleiern. BOEN ist nur eine der vielen Möglichkeiten, wie die Queen das Ausmaß ihres Reichtums vertuschen kann.

Nach Angaben von Philip Beresford, dem Verfasser des Buches der britischen Reichen, das in Zusammenarbeit mit der Sunday Times entstand, investiert die Queen vorrangig in "Blue Chip"-Aktien, d.h. Aktien von Rio Tinto Zinc (RTZ), General Electric Company of Great Britain, Imperial Chemical Industries (ICI), Royal Dutch Shell und British Petroleum (BP) u.a. Zu den Firmen, die ihre Geschäfte tätigen, gehören Barings, S.G. Warburgs Tochterfirma Rowe & Pitman und Cazanove. Daß die Queen Aktien von Rio Tinto Zinc hält, kam erst ans Licht, als eine Quelle in der Bank of England diese Information an Andrew Morton, den offiziellen Biographen Prinzessin Dianas, weiter gab.

Nach Angaben von Charles Higham, dem Mitverfasser des Buches Elisabeth und Philip, gehört die Queen zu den Großaktionären von Rio Tinto Zinc (RTZ), das 12% des Welthandels an wichtigen Edel- und anderen Metallen sowie Mineralien kontrolliert. Auch das Magazin Forbes berichtete, die Queen und die Bank von England gehörten zu den RTZ-Großaktionären. Higham zitiert den damaligen RTZ-Vorsitzenden Sir Mark Turner mit den Worten: "Man wird große Probleme haben, wenn man von der Regierung etwas über die Beteiligungen der Queen erfahren will. RTZ ist einer der großen Aktivposten des Landes." RTZ war von Anfang an an der Erschließung der Erdölvorkommen in der Nordsee beteiligt. Higham schreibt dazu: "Die Queen hat zweifellos ihre Anteile erheblich vergrößert, was ihr in der nahen Zukunft große Gewinne versprach."

1976 stieß der außenpolitische Ausschuß des amerikanischen Senats bei Anhörungen unter der Leitung von Sen. Frank Church aus Idaho, bei denen auch Justizminister Edward Levi anwesend war, auf ein internationales Kartell, das sich 1971 gebildet hatte, um die Uranpreise weltweit festzulegen. RTZ war einer der wichtigsten Partner in dem Urankartell. Ein Geschworenengericht fand weitere Beweise für die Verwicklung von RTZ. Auch an dem Kartell beteiligt war das Unternehmen Mary Kathleen Uranium of Australia, das australische Ureinwohner ermunterte, uranhaltiges Land zu besetzen und dadurch aus der Produktion zu nehmen.

Als im Mai 1976 Kraftwerksbetreiber gegen die amerikanische Westinghouse Electric Corporation den Vorwurf erhoben, diese halte vertraglich zugesagte Uranlieferungen zurück, verteidigte sich Westinghouse damit, sie könne seine Lieferverträge nicht einhalten, weil RTZ und andere Firmen ein Kartell gebildet hätten, das die Preise in die Höhe treibe. Lord Denning und die Lordrichter verweigerten Westinghouse die Möglichkeit, eidliche Zeugenaussagen in England aufzunehmen, selbst nicht unter der Gewährung von Immunität bei Selbstbelastungen, um die Leitung und die Großaktionäre von RTZ zu decken. Aber am 16. Juni 1976 gab der Vorsitzende der Gulf Oil Corp., Jerry McAfee, bei Anhörungen eines Ermittlungsausschusses zu, das Kartell, zu dem neben Gulf auch RTZ gehörte, habe tatsächlich für eine Erhöhung der Welturanpreise gesorgt.

In einem anderen Fall stellte sich 1970/71 heraus, daß die britische Königin Agrarsubventionen der US-Regierung erhalten hat. Über das Unternehmen Courtaulds Textile, zu deren Aktionären sie gehörte, hatte die Queen die größte Plantage im Staat Mississippi erworben, die 45,5 Mio. Dollar wert war und etwa 38.000 acres fruchtbares Ackerland, eine Fabrik und eine Mühle umfaßte. Diese als "The Queen´s Farm" bekannte Plantage beschäftigte hunderte afro-amerikanischer Arbeiter zu Niedriglöhnen. Insgesamt betrugen die Subventionen des US-Landwirtschaftsministeriums an die Farm 1,5 Mio. Dollar. Die Queen erhielt sogar 120.000 Dollar dafür, daß Baumwolle aus der Produktion genommen wurde.

Das Magazin New Yorker berichtete außerdem, die Queen sei der größte Besitzer von Slumgebieten in New York, u.a. auch an 42. Straße, einem bekannten Drogen- und Rotlichtviertel. Wer weiß, vielleicht gehört die 42. Straße auch zu den Orten, wo ergebene Untertanen sich zur Belohnung für treue Dienste an der Krone amüsieren dürfen.

[ nachträglich editiert von SystemSlave ]
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24.09.2010 14:29 Uhr von Bertholomeo
 
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mh die Monarchie hats wohl auch nimmer so leicht...
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24.09.2010 14:35 Uhr von Darth Stassen
 
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Naja Für irgendwas muss es ja gut sein, Queen zu sein.
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24.09.2010 14:56 Uhr von Loxy
 
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"Queen Elizabeth II., Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs und 31 weiterer Staaten und Territorien, ist die legale Besitzerin von etwa einem Sechstel der nicht mit Oceanen bedeckten Erdoberfläche.

Sie ist die einzige Person der Welt, der faktisch ganze Länder gehören. Dieses Eigentumsrecht ist separat zu sehen von ihrer Rolle als jeweiliges Staatsoberhaupt und unterscheidet sich von anderen Monarchien in denen solche Ansprüche nicht gestellt werden (Norwegen, Belgien, Dänemark etc.).

Der Wert ihrer Ländereien beträgt geschätzte £17,600,000,000,000."



Das muss doch alles geheizt werden ^^

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