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Künstler Gerhard Richter äußerte sich kritisch zu Museumsbeständen - Vieles sei Müll

In der heutigen Freitagausgabe der Zeitung "Die Welt" bezog der weltberühmte deutsche Maler Gerhard Richter (78) Stellung zu den Kunstbeständen in einigen Museen. Er befürworte den Gundsatzauftrag der Museen, Kunstwerke zu schützen, zu sammeln und zu erhalten.

Aufgrund der vielen überfüllten Museumsbestände sei dieser Auftrag jedoch auch oft obsolet. Diesbezüglich meinte er: "Grob geschätzt ist die Hälfte dort Müll. Gehen sie mal in die Lager oder schauen sie in die Bestandskataloge. Wer will das schon alles zusammenhalten?"

Er versteht auch, dass sich das Weserburg Museum von seinem Bild "Matrosen" bei einer Versteigerung für etwa sechs bis acht Millionen Euro trennen will. (ShortNews berichtete). Der Maler sagte noch, dass es in der BRD zu viele Museen geben würde, jedoch zu wenig finanzielle Mittel.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kunst, Interview, Künstler, Gerhard Richter
Quelle: www.open-report.de

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24.09.2010 13:06 Uhr von jsbach
 
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Mittlerweile zählen Kunstwerke von Gerhard Richter zu den weltweit teuersten Arbeiten eines noch lebenden Künstlers. (Foto zeigt den Maler Gerhard Richter)

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