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Neuer Mercedes hat "Tesla"-Technologie unter der Haube

Mercedes bringt ein neues Elektroauto auf den Markt, dass auf "Tesla"-Technologie vertraut. Der kalifornische Autobauer hat mittlerweile schon Kultstatus erreicht, da er als erstes Laptopbatterien als Energiespeicher benutzte.

Da Mercedes Anteile an "Tesla" besitzt, kauft der bekannte Karosseriehersteller Batterien und Kontrolleinheiten von dem noch jungen Startup. Mercedes wird dann mit der Produktion einer kleinen Serie von elektrifizierten A-Klasse Modellen beginnen.

Der Autoboden beinhaltet zwei wiederaufladbare "Tesla"-Batterien. Diese stellen so viel Energie zur Verfügung, dass das Auto eine Geschwindigkeit von 150 km/h erreicht. Des weiteren wird das Fahrzeug pro Aufladung 200 Kilometer fahren können.


WebReporter: mac1987
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Mercedes, Technologie, Elektroauto, Anteil, Tesla
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2010 23:56 Uhr von Spafi
 
+13 | -4
 
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Es kann nur einen geben: Nikolai Tesla
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24.09.2010 08:47 Uhr von proPhiL
 
+0 | -8
 
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aber dann doch bitte keine A-Klasse: sondern einen Smart.. der ist nicht gaaanz so hässlich :D
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24.09.2010 10:30 Uhr von freax
 
+5 | -3
 
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Oh man: Elektroautos schön und gut. Aber hat sich mal EINER Gedanken darüber gemacht, dass der Strom mit dem die fahren auch aus Kohle- und Atomkraftwerken stammt und somit von einem Umweltvorteil bisher noch überhaupt keine Rede sein kann?
Wenn irgendwann regenerative Energie in dem Masse verfügbar ist wie benötigt können wir drüber reden.

Und dann die Sache mit der Reichweite. Damit bekomme ich schon Probleme auf dem Weg zur Arbeit. Ein dicker Stau und ich bleibe liegen bei max. 200km Reichweite. Und 150km/h sind zumindest für mich auch noch so ein Ausschlusskriterium, ich will auch mal ankommen wenn ich längere Strecken fahre...
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24.09.2010 11:12 Uhr von @-Satan.de
 
+1 | -1
 
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200Km: 200Km sind ja schon nicht schlecht. Interessant wäre aber auch, wie lange danach die Aufladung der Akkus dauert.
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24.09.2010 11:18 Uhr von vmaxxer
 
+4 | -2
 
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Nö freax: Auch wenn der Strom zum größten Teil noch aus Kohle/Gas/Atomkraftwerken kommt ist er dennoch Umweltfreundlicher als ein Verbrennungsmotor am PKW.

Und warum sollte die Reichweite im Stau kleiner sein? Im gegensatz zum normalen Motor muss der E-Motor dort ja garnicht laufen und verbraucht ergo auch keine Energie.

Und zu guter letzt: Wenn du soviel Km zur Arbeit fährst solltest du mal an einen Umzug denken. Denn bei den Km brauchst DU dir mit sicherheit keine sorgen um die Umwelt machen

[ nachträglich editiert von vmaxxer ]
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24.09.2010 11:37 Uhr von @-Satan.de
 
+0 | -0
 
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@Hostmaster: Da muss ich dir Recht geben.
Braunkohlekraftwerke sind so überflüssig wie geschmolzenes Milcheis.

@Freax: Wo ist dein Problem?
Elektroautos SIND ´sauber´. Und die Art und Weise, wie der Strom erzeugt wird, kann ja immer an den heutigen Stand der Technik angepasst werden.
Soll heißen: Wenn in 5 Jahren zufällig die "Kalte Fusion" beim Zusammentreffen aus Milchschaum und Wassereis entdeckt wird...gibts keine Hintergedanken mehr bzgl. der Stromerzeugung und der Emission bei Elektroautos :D
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24.09.2010 11:43 Uhr von Ottokar VI
 
+5 | -0
 
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freax: Klar besteht auch immer die Frage nach der Energieherstellung.

Wenn Hostmaster schreibt, daß sich ja bei der Stomherstellung noch was ändern kann, dann ist das aber für die HEUTE hergestellten Autos uninteressant. Stromautos sind heute nicht sauber, weil in 20 Jahren die Stromgewinnung sauber sein wird.

Ein wesentlicher Aspekt bei Stromautos (wie auch Hybrid) ist die unfassbar komplizierte Herstellung mit dem gewaltigen Bedarf von seltenen Rohstoffen. Die Energiemenge, die zur Herstellung eines Batterieautos benötigt wird ist ungleich größer als bei der Herstellung und beim Betrieb über mehrere 100.000 km von einem konventionellen Auto.

Fazit: Strom ist sicher ein interessanter Versuchsträger, aber die MAssenherstellung von Batterieautos verschlechtert die Umweltbilanz des heutigen Individualverkehrs um einiges. Was bleibt ist das grünbe Gewissen des Priuspiloten. Die Verwüsteten Landschaften hinter sich nimmt er nicht wahr.

[ nachträglich editiert von Ottokar VI ]
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24.09.2010 11:44 Uhr von freax
 
+2 | -0
 
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@vmaxxer: Ich hab ja nur drauf gewartet ;-)

Erstens ist der Verlust auf dem Weg vom Kraftwerk bis zur Batterie im Auto schon so hoch, dass das den schlechteren Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors im Gegensatz zum Kraftwerk wieder ausgleicht. Zweitens muss der Elektromotor mich auch bei Stop and Go immer mal wieder ein paar Meter vorwärts bringen und ich schalte mit Sicherheit nicht das Autoradio und im Sommer die Klimaanlage aus, was die Reichweite auch wieder verkürzt.

Dazu kommt die Ökobilanz auf das Gesamtleben eines Autos betrachtet. Ein Auto hat die Hälfte der Energie, die es in seinem gesamten Leben verbraucht, schon bei Herstellung weg. Bedeutet, ein neues Auto zu kaufen, egal wie alt und stinkig das alte ist, ist ökologischer Schwachsinn solange das alte noch läuft. Ich werde meinen Diesel mit knapp 190tsd mit Sicherheit nicht weggeben um was neues zu kaufen. Diese ganze Hysterie um die "Stinker" ist doch nichts als ein intelligentes Konjunkturprogramm.

Und was ich mir kaufe, wenn meiner am Ende ist entscheide ich dann. Vielleicht sind bis dahin ja dann auch die anderen Probleme der Elektroautos, wie z.B. das nicht mal eben volltanken und weiterfahren können, gelöst. Noch so eine Einschränkung mit der ich nicht leben kann.

Und wie ich mein Leben gestalte geht dich mit Verlaub mal so gar nix an. Ich bin quasi zwangsversetzt worden und arbeite jetzt 185km von meinem Lebensmittelpunkt entfernt. Pendeln tue ich nicht jeden Tag, sondern Montags hin und Ende der Woche zurück. Neuer Job ist nicht leicht, vor allem wenn man das Gehalt im Auge behält und umziehen kommt schlicht und ergreifend nicht in Frage. Und in DIESER Hinsicht mache ich mir garantiert keine Gedanken um Ökologie, sondern schlicht und ergreifend darum, irgendwie mein Leben auf die Reihe zu kriegen.
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24.09.2010 11:47 Uhr von freax
 
+2 | -0
 
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@Ottokar: Danke! Es gibt einfach zu viele Menschen, die sich von der Vordergründigkeit blenden lassen und es nicht schaffen, mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Leider gilt das auch für ansonsten sehr intelligente Zeitgenossen...
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24.09.2010 12:41 Uhr von LLCoolJay
 
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Elektroautos: sind meiner Ansicht nach allerhöchstens eine Überganslösung.

Solange diese Hybridfahrzeuge, Elektroautos, etc. nur einen kleinen Markt haben ist alles okay.
Wenn man den Markt jedoch erweitert oder sogar den der Verbrennungsmotoren übernehmen möchte stösst man auf grosse Probleme.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Pellett-Heizung.

Man hatte mal festgestellt, das die bei Holzarbeiten anfallende Sägespäne gepresst und als billiges Brennmaterial für Heizungen verkauft werden kann.
Das hatte viele Hausbesitzer überzeugt und diese haben auf eine Pellett-Heizung umgerüstet.
Das war dann mal soviel, das die Abfallprodukte nicht mehr genug Pelletts hergaben.
Und jetzt sind wir soweit, das extra Bäume gefällt werden müssen nur um genug Pelletts zu haben.
Also genau das Gegenteil von dem was man erreichen wollte.


Würden alle auf Elektrofahrzeuge umsteigen muss man in der Masse auch die Herstellung der Batterien mit einbeziehen, den extrem erhöhten Strombedarf, usw.

Ich denke mal das erst die nächste Stufe in der Motorenentwicklung uns wirklich weiterbringen wird. Sei es jetzt der Wasserstoffantrieb (der ja eigentlich auch eher ein Elektroantrie bist) oder eine neue, vollständig saubere Methode der Energieerzeugung in Kombination mit wesentlich verbesserten Akkus.
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24.09.2010 13:22 Uhr von BW-MAN
 
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oh man freax: als ich das gelesen habe, bin ich fast vom stuhl gefallen:" Ein dicker Stau und ich bleibe liegen bei max. 200km Reichweite"

glaubst du wirklich, wenn man vorher die strecke schafft, und nun ein "dicker stau" ist, das man nun liegen bleibt ?
glaubst du wirklich das man im stau, wenn man steht, weiterhin strom verbraucht ? außer das radio jetzt vielleicht...
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24.09.2010 13:32 Uhr von BW-MAN
 
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Umweltfreundlich: also wenn man 100% sauber fahren möchte, gibt es ja nur 2 möglichkeiten.

einmal das fusionskraftwerk, was ja noch entwickelt wird.

oder für die leute die z.b ein carport haben, kann man sich von tesla ein solar kit kaufen.
das wird dann auf dem dach montiert. die solarzellen laden die akkus die in der nähe vom carport stehen über den tag.
und wenn man abends wieder zuhause ist, wird der strom von den akkus zum auto geladen.

mir ist klar, das dies keine lösung für jeden ist. aber die richtung ist schon mal richtig.
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24.09.2010 14:27 Uhr von Ottokar VI
 
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BW-MAN: Was glaubst Du wohl, wieviel Strom di ganzen kleinen Helferlein brauchen, ohne Du Dir das Autofahren nicht mehr vorstellen möchtest?
Die mehrere Hundert Watt Stereoanlage ist nur ein kleiner Verbraucher.
Im Winter möchtest Du eine Heizung. Wie wird die Wärme wohl hergestellt, wenn nicht durch die Abwärme eines Verbrennungsmotors? Glaubst Du so ein Heizlüfter braucht keinen Strom? Der braucht sogar gewaltig viel Strom.
Im Sommer möchtest Du eine Klimaanlage. Der Klimakompressor zieht reichlich Strom.
Du fährst im Dunkeln? Lampen brauchen Licht.Auch wenn der Wagen steht. Petroleumlampen sind schon seit 110 Jahren nicht mehr an Autos zu finden.
Scheibenwischer?
Bordcomputer?
Sitzheizung?
Fensterheber?
Bremskraftverstärker und Servolenkung funktionieren bei einem Stromauto wohl auch ausschließlich elektrisch. Ok, die werden im Stau selber weniger gebraucht, aber Stop and Go läßt auch hier die Elektromotoren glühen.

Bevor Du anderen Leuten ihre Naivität vorwirfst, erstmal den eigenen Grad überprüfen, damit es nicht peinlich wird.
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24.09.2010 14:59 Uhr von BW-MAN
 
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OttoKar VI: natürlich funktioniert da ALLES nur über die batterien.

es ist richtig das die Heizung und Klima am meisten verbrauchen. aber der rest ist eher lächerlich vom verbrauch her was du da noch aufgezählt hast.
und wenn du mir schon mit der "modernen zeit" kommst. schon mal gesehen das neue autos sogar leds als hauptscheinwerfer haben ? selbst da ist der verbrauch gering.

und wenn man das so sieht, das man angst haben muss, das kein strom mehr hat, ist es ja genau so, das man irgend wann kein benzin mehr hat, wenn man im stau steht.

klar kann man im winter den motor aus machen, und die restwärme nutzen. aber was ist mit sommer ? motor aus = klima aus !
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24.09.2010 19:50 Uhr von Ottokar VI
 
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@BW MAN: Klar verbraucht ein PKW mit Verbrennungsmotor auch im stand Sprit. Das dürften wohl so 1-2 Liter pro Stunde sein. Du kannst Dir ja selber ausrechnen, wie sehr die Reichweite einer Tankfüllung beim Dauerstehen sinkt.

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