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Rainer Speer: Der Innenminister von Brandenburg tritt zurück (Update)

Nach den Vorwürfen in den letzten Wochen gegen Brandenburgs Innenminister Rainer Speer (ShortNews berichtete mehrmals), ist dieser am heutigen Tage zurückgetreten. Er bestreitet allerdings weiterhin, dass er sich an einer Straftat beteiligt oder jemanden dazu angestiftet habe.

Als Finanzminister verkaufte er unter anderem die Bodengesellschaft BBG an CDU-Mitglied Frank Marczinek. Der wiederum spendete 9.900 Euro an die SPD. Durch einen anschließenden Untersuchungsausschuss flog die Sache letztendlich auf. Außerdem wurden ihm im privaten Bereich diverse Dinge vorgeworfen.

"Ein wirksamer Schutz der Privatsphäre von mir und anderen angeblich Beteiligten ist angesichts der fortgesetzten aktuellen Berichterstattung nicht mehr möglich", sagte er heute in Potsdam. SPD-Fraktionsvorsitzende Dietmar Woidke soll Speers Nachfolger werden.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Rücktritt, Brandenburg, Innenminister, Rainer Speer
Quelle: www.bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2010 17:28 Uhr von Crushial
 
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Erst kürzlich hatte Speer auch versucht der Bild und anderen Zeitungen zu untersagen, dass sie über ihn berichten dürften (war heute hier bei SN auch als News). In Deutschland herrscht allerdings Pressefreiheit und somit ging die Berichterstattung weiter. Nun sah er keine andere Wahl als zurückzutreten. Daran sieht man, was für eine Macht die Medien haben können.
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23.09.2010 17:44 Uhr von Unrealmirakulix
 
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ja so ist das: Politiker kommen und gehen ganz schnell
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23.09.2010 17:53 Uhr von Spafi
 
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Speer? Wurde der nicht vor ner halben Ewigkeit schonmal entmachtet?
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23.09.2010 18:50 Uhr von wordbux
 
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Rainer Speer: Wenn man soviel Dreck am Stecken hat, dass man es nicht mehr "von sich weisen kann", muss man zurücktreten.

Ich hoffe er bekommt eine gute Abfindung (Ironie off)
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23.09.2010 20:12 Uhr von jsbach
 
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@Autor: es ist üblich bei Politikern die jeweilige Partei anzugeben.
" als Finanzminister...an CDU Mitglied verkauft ...der es an die SPD spendete. Wie den. wo denn, was denn. Muss man sich das ergooglen oder setzt du es als Allgemeinbildung voraus welcher Partei er angehört?
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14.11.2010 22:59 Uhr von ElChefo
 
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@Autorenkommentar: Speziell mit Blick auf die Quelle könnte man eher sagen, in Deutschland herrsche Hetzfreiheit. Dürfte zutreffender sein. Seltsam, das normalerweise auf der Bild rumgehackt wird, nun aber, wo es gegen einen Politiker geht, sie auf einmal mächtige Heilsbringerin sein soll.

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