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Koreanischer Autohersteller Ssangyong kommt wieder

Nachdem sich der koreanisch Autobauer vor drei Jahren aus Deutschland zurückgezogen hatte, möchte er nun wieder auf den deutschen Markt zurück. Und das, obwohl der damalige Importeur Kroymans aus den Niederlanden keine Nachfrage auf dem deutschen Markt sah.

Neuer Importeur ist laut Meldung der Fachzeitschrift "kfz-betrieb" die belgisch-schweizerische Autohandelsgruppe Alcadis. Unklar ist der Fortbestand der Ssangyong Deutschland GmbH aus Nürnberg, die mit 60 Servicepartnern und Händlern die Marke in Deutschland am Markt gehalten hat.

Die Gruppe Alcadis, die in mehreren europäischen Ländern bereits asiatische und europäische Fahrzeuge vertreibt, will seinen Vertriebssitz für Deutschland im Großraum Köln aufbauen. Über die Modellpalette ist noch nichts bekannt. Ssangyong ist bekannt für Geländewagen.


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WebReporter: ulkibaeri
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Auto, Korea, Autohersteller, Geländewagen, Ssangyong
Quelle: www.n-tv.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2010 14:09 Uhr von ulkibaeri
 
+0 | -1
 
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Einen Ssangyong Händler gab es bei uns in der Nähe auch mal. Aber ich glaube kaum, dass die Firma auf dem deutschen Markt bestehen kann. Ich mutmaße mal, dass es ihr ähnlich ergehen wird wie seinerzeit Daewoo.
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23.09.2010 14:18 Uhr von Jolly.Roger
 
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Oje: Uns bleibt aber auch gar nichts erspart...

"Ssangyong ist bekannt für Geländewagen."

Nö, Ssangyong ist bekannt für Nachbauten von Geländewagen einer deutschen Luxusmarke...
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23.09.2010 15:04 Uhr von kingoftf
 
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@Jolly: Wieso Nachbauten, die haben doch die alten Mercedes Motoren in Lizenz reingebaut, die Autos selbst waren doch so hässlich, dass es da eine Vorbilder geben konnte
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23.09.2010 15:55 Uhr von Jolly.Roger
 
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Naja: Kuck dir das Bild da oben doch mal an....

Mind. 80 Prozent aller Leute die man fragt würden da auf nen Mercedes tippen.

Erst aus der Nähe wirds klar, was das ist.
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24.09.2010 23:56 Uhr von Aff
 
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Sollte man wissen! SsangYong ist ein Südkoreanischer Premiumhersteller, der nicht nur für Geländewagen, sondern auch für Oberklassen-Limos bekannt ist. Neuestes Modell derzeit Chairman W, der in Verarbeitung, Ausstattung, Größe und Gestalt und natürlich auch im Preis mit der Mercedes S-Klasse in etwa gleich liegt.
Desingt wurde der Rexton (oben auf dem Bild) von der Desing-Tochterfirma von VW. Wenn der Deutsche also meint das die Koreaner kopieren, bleidigt er sich selber.
Mercedes hat meines wissens nach einen ca. 10%igen Anteil an SsangYong, dennoch ist die verbaute Technik eher Koreanisch (das bedeutet: es funktioniert). Der Motor ist nicht direkt ein Mercedes-Motor. Die Motoren stammen vom Österreichichen Dieselspezialisten AVL in Granz, von dem Mercedes die gleichen Motoren verwendet wie SsangYong.
Auf dem Ventieldeckel eines SsangYong-Motors findet sich zwar der Schriftzug "Mercedes Benz", was aber nichts über die Herkunft der Motors verrät. Denn der vorherige Importeur von SsangYong, hatte bereits Probleme mit Mercedes bekommen wegen der Heckscheibenaufkleber "Powered by Mercedes-Benz". Beide Hersteller haben also von AVL die gleichen Motoren bezogen. Vor kurzem gab der BMW Chef auf einer Pressekonferenz bekannt das die Qualität des Koreanischen Automarktes bezüglich Autohersteller und Zulieferer mit der des Deutschen Automarktes in etwa gleich liegt und das BMW mehr Zulieferteile aus Korea verwnden wolle.
Was das Desing angeht, das ist ne reine Geschmacksfrage aber z.B. der kommende Korando C dürfte den Europäischen Geschmack genau treffen und mit 175 Diesel PS aus nur 2.0 Litern mit ca. 370Nm und Euro 5 auf Commonrail Basis ist schon mehr als Marktaktuell. Wir sprechen jetzt übrigens von reinen Koreanischen Motoren. Also, vor dem Urteil kommt die Erfahrung. Und schafft bitte diese gefärliche Halbwissenheit ab. Danke!

[ nachträglich editiert von Aff ]

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