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Umfrage zum Thema Wissenschaft: Viele Asiaten zweifeln an der Evolutionstheorie

Die Zeitschriften "Scientific American" und "Nature" haben eine Umfrage unter ihren Lesern aus aller Welt durchgeführt. Dabei wurden 21.000 Menschen gefragt, wie sie über wissenschaftliche Themen denken. So wird Wissenschaftlern am meisten vertraut, wenn es um gesellschaftlich relevante Themen geht.

Erst danach kommen Familie, Freunde und NGOs. Bei spezifischen Themen gibt es aber, abhängig von der Herkunft der Befragten, viel Misstrauen. So glauben nur 31 Prozent der Europäer den Wissenschaftlern, wenn es um Grippepandemien geht. In den USA tun das immerhin 69 Prozent.

Ähnlich ist es bei Kernenergie. Hier fürchten 66 Prozent der Europäer die Gefahren dieser Technik, während dies in den USA nur 18 Prozent tun. Auch Asiaten haben oft andere Ansichten. So bezweifeln in Japan 35 Prozent, in China gar 49, die Evolutionstheorie. In anderen Erdteilen sind nur etwa zehn Prozent skeptisch.


WebReporter: Getschi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Umfrage, Wissenschaftler, Thema, Evolution
Quelle: science.orf.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2010 10:37 Uhr von skullx
 
+12 | -37
 
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23.09.2010 10:38 Uhr von farm666
 
+1 | -14
 
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23.09.2010 10:56 Uhr von Götterspötter
 
+10 | -2
 
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@Skullx ? Man kann "gläubig" sein und trotzdem seinen "realistischen Verstand" behalten !

Vorausgesetzt man unterscheidet "Glaube" und "Wissen"
und hat dort keine "Überschneidungen"!

Wenn du deinen Glauben nach der Entstehung der Welt befragst ...... war das dann eine grosse Schildkröte und 4 Elefanten, eine grosse Schlange oder ein alter Mann auf einer Wolke ?
Will dich damit nicht "anmachen" ! Aber jeder "gläubige Mensch" wird erkennen, das alle Versuche die Welt aus religiöser Sicht zu erklären zu vollkommen unterschiedlichen und "erfundenen" Geschichten führen MUSS !
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23.09.2010 10:58 Uhr von skullx
 
+4 | -2
 
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@Getschi: An die Schöpfung. Hab mich wohl etwas unverständlich ausgedrückt. Ich meine damit, dass ich nicht ohne Grund an die Schöpfung glaube (weniger aber, dass sie auch in wirklich 7 Erdentagen passierte, weiter dazu im nächsten Absatz). Ich hab vorher auch an die Evolution geglaubt (durch die Lehre in der Schule usw) und mich damit eben befasst.

Und das mit der wörtlichen bzw. symbolischen Auslegung ist da so eine Sache, die mich oft beschäftigt. Ich betrachte die Bibel, wie viele anderen auch, eher als symbolisch. Hab auch meine Zweifel, dass die Erde in 7 Tagen erschaffen wurde (wörtlich), von daher gehe ich das eher symbolisch an. Das müsste eines der wenigen Punkte sein, die mich zum Teil dazu führten, dass die Theorie der Evolution eben richtig ist.
Naja, bin auch kein streng gläubiger Christ.

@Götterspötter
Auch ein Leser von Terry Prattchet´s Büchern? :P

Du magst ja recht haben, aber kann es nicht auch sein, dass Gott die Evolution erschaffen hat? Glaube und Wissenschaft kann man durchaus vereinen, es liegt nur an die höheren Dimensionen (wissenschaftlich), die wir Menschen nicht vorstellen können (ohne Glaube).

[ nachträglich editiert von skullx ]
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23.09.2010 11:03 Uhr von Götterspötter
 
+12 | -2
 
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@Lamor200 :): Es heisst nicht "Adam und Eva" ;)
Es heisst "Adam und Lilith" ..... ;)
**wie in originalen judischen Testen des alten Testaments nachzulesen ist **

Litlith war leider sehr "emanzipiert" und "Gott" hat Sie mit ihm ebenbürdiger Macht ausgestattet damit Sie "Leben zeugen kann" ..... soweit das mythische Original

Leider war eine Frau -die mächtiger als ein Mann- ist den Päpsten beim Aufbau ihres Patriachats im Wege und somit viel die gute Litlith der frühchristlichen Zensur zum Opfer

:)
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23.09.2010 11:04 Uhr von DirtySanchez
 
+4 | -1
 
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Bei der Evolutionstheorie geht es - wie überall in der Wissenschaft - nicht um glauben oder nicht glauben, sondern um, die Faktenlage. Das verstehen halt einige religiöse Menschen nicht, weil sie nur "Glauben" kennen. Jeder Wissenschaftler würde sofort die ET vergessen, wenn es morgen neue Erkenntnisse über die Enstehung der Arten gebe. Würden das Gläubige bei einer "Bibel 2.0" auch tun?
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23.09.2010 13:20 Uhr von cav3man
 
+1 | -0
 
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DirtySanchez: Zu deinem Kommentar gibt es ein schönes Youtube Video
http://www.youtube.com/...
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23.09.2010 15:35 Uhr von Slaydom
 
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emiio: um dein Satz fortzufürehn...
Es heißt ja nicht umsonst Evolutions THEROIE...

Daher zu dir skullx

Es sind halt Theorien auf die man aufbauen soll... Deswegen sind sie aber weder 100%richtig noch falsch ;) Es kommen doch ständig neue Erkentnisse hinzu, die werden ja nicht aus den Fingern gezogen...
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23.09.2010 15:57 Uhr von Marc_Anton
 
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Verstehe nicht, warum viel so ein Problem mit der Verbindung zwischen Schöpfungslehre und Evolution haben. Die 7 Schöpfungstage sollte man eher als Phasen ansehen, dann sind sie auch mit den Grundideen der Evolutionstheorie vereinbar. Die Bibel sagt ja selber, dass Gott unterschiedlich Ansichten von Zeit hat. Erst das Universum, dann die Erde, dann Wasser, dann zuerst Lebewesen im Wasser, dann zu Land und letztendlich der Mensch. Woher sollte das ein Normade, der das vor 5000 Jahren niederschrieb, gewusst haben? Die Ärchäologie beweist auch, dass die ersten Menschen rund um den heutigen mittleren Osten aufgetreten sind, genau auch wie die Bibel es sagt. Setzt man die Geschichte der Erde einem Fußballfeld gleich, dann gibt es Lebewesen erst seit dem letzten Zehntel des Spielfeldes auf der Erde. Die Funde der Archäologen beweisen meisten eher, dass die Arten zeitgleich auftraten. Genauso das Bildnis des behaarten Affenmenschen, man hat Knochen gefunden, wie will man daraus schließen, dass sie behaart waren? Auch wurden von Neandertaler und Co. nie ganze Skellette gefunden. Und eine Menschheitsentstehung anhand von Aneinandereihung von Knochenfragmenten zu beschreiben ist mehr als lächerlich. Vergleiche heute mal ein Skelett eines Eskimos mit dem eines hochgewachsenen Afrikaners. Die hätten auch unterschiedliche Körpermaße und Kieferausprägungen, trotzdem wären es alles beides Menschen. Bisher konnte eindeutig nur bewiesen werden, dass sich Arten horizontal an ihre Umgebung anpassen können, siehe Darwinfinken. Sie haben unterschiedlich Schnäbel, werden aber immer Vögel bleiben. Genauso kann man Hunde kreuzen wie man will, es werden immer Hunde bleiben und nie eine neue Art entstehen. Das ist Wunschdenken der Evolutionstheorie und konnte bisher nicht bewiesen werden. Selbst der Nachbau der Ursuppe in den 50ern glückte erst nach sehr vielen Versuchen und selbst da wurde nur ansatzweise Aminosäure nachgewiesen, was nie zum Leben gereicht hätte. Fragt sich nur, wer damals vor Milliarden von Jahren die Rolle des Wissenschaftlers übernommen hat.
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23.09.2010 17:13 Uhr von Slaydom
 
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wmilio: ich glaube nicht an Gott^^
rofl der artikel ist ja mal geil xD
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29.09.2010 10:49 Uhr von EdwardTeach
 
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Seltsam: kaum steht in der News was von Religion geht die Glaubensfrage wieder los. =)

Aber okey, ich mache mit, weil ich sehe das es gut ist.
Also die Bibel sollte man als Sammlung geschichtlicher und astronomischer Ereignisse ansehen.
z.B. Jesus. Okey auf die Astronomie bezogen entspricht das Bild der Sonne. Die Sonne geht am 25.12. morgens im Osten auf, der Gürtel des Orion und ein weiterer Stern deuten sozusagen in diese Richtung an diesem Tag. Der Gürtel des Orion wird auch immer noch "3 Könige" genannt. Die Sonne wandert in dem Jahr durch die 12 Tierkreiszeichen, die "Jünger" und steht am 22.12. so tief das man sie für "tot" halten könnte (das ist weil sie in der Zeit am nördlichsten steht). Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne unter dem Sternbild "Südliches Kreuz" ("Kreuzigung") und ab dem 25.12. steigt die Sonne wieder mit ihren Sonnenstrahlen ("Dornenkrone") und steht somit wieder auf ("Auferstehung"). So das war die Jesusgeschichte, welche ungefähr genauso im Alten Testament vorkommt, nur das dort Joseph der Protagonist ist.

Wer mehr wissen will soll Fragen stellen.

Achja die Bibel ist ziehmlich genau aus den älteren Mythologien übernommen. So gabs die Jesusgeschichte schon vorher, Sonnenverehrung sowieso und selbst die Ägypter haben ihre Pyramiden nach der Sonne ausgerichtet bzw. nach dem Polarstern.

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