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"Don´t ask, don´t tell": US-Militärgesetz für schwule Soldaten in Deutschland undenkbar?

Das sogenannte "Don´t ask, don´t tell"-Gesetz, das schwulen Soldaten ein Outing verbietet, sorgt derzeit in den USA für Empörung (ShortNews berichtete). In Deutschland ist eine derart offene Diskriminierung seit 2000 formell nicht mehr möglich.

In der "Führungshilfe für Vorgesetzte: Umgang mit Sexualität" wird klar Toleranz gegenüber anderen sexuellen Orientierungen gefordert. Seit 2004 dürfen Homosexuelle sogar Führungspositionen in der Bundeswehr übernehmen - zuvor galten sie dafür als ungeeignet, was sogar das Bundesverwaltungsgericht bestätigt hatte.

Die gesetzliche Regelung garantiert die tatsächliche Toleranz in den Truppen jedoch nicht. Von den geschätzten zehn Prozent Homosexuellen in der Bundeswehr bekannten sich lediglich 100 zu ihrer Sexualität. Ein offener Umgang mit dem Thema sei nötig, um auch in Deutschland das Tabu vollständig brechen.


WebReporter: maude
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Deutschland, Bundeswehr, Militär, Homosexualität, Schwule
Quelle: www.rp-online.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2010 10:50 Uhr von Pitbullowner545
 
+14 | -0
 
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naja: nicht jeder Homosexuelle will sich auch Outen..
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23.09.2010 11:04 Uhr von ITler84
 
+3 | -0
 
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Lustig: Bei uns in der Einheit war bekannt das man sich nur als Schwuler oder Drogenabhängiger outen braucht wenn man aus seinem Zeitsoldatenvertrag raus will. Wobei da am ersten Tag schon klar gesagt wurde das man ja freiwillig bei der Bundeswehr ist und sich anzupassen hat.

Es kommt wohl auch immer auf die Einheit an aber schon interessant wenn man 2 grundsätzlich verschiedene Aussagen hört. ;-)
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23.09.2010 11:15 Uhr von usambara
 
+4 | -2
 
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erinnert sich wer an die Kießling-Affäre?
http://www.focus.de/...
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23.09.2010 11:31 Uhr von Facemeltor
 
+3 | -1
 
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@lamor200: soviel ist das nicht, viel ist das hier :-)
"Vielfach wird der Kinsey-Report zitiert, der 1948 zwischen 90 und 95 Prozent der Bevölkerung als „bis zu einem gewissen Grad bisexuell“ einstufte."
quelle: http://de.wikipedia.org/...

so gesehen sind homo und hetero eher sexuelle randerscheinungen :-D
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23.09.2010 12:28 Uhr von Götterspötter
 
+10 | -2
 
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@Malzbiene ??? Müsstest du nicht Malzbirne heissen ?
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23.09.2010 12:29 Uhr von Kappii
 
+8 | -1
 
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@Wolfsburger: Um es auch dir noch mal zu erklären, auch wenn das Wort Homosexualität etwas irreführend ist, geht es bei Schwulen nicht darum das sie immer und überall gleichgeschlechtlichen Sex haben und ständig darüber reden.

Du erzählst doch bestimmt auch am Arbeitsplatz dass du eine Freundin hast und was ihr am Wochenende unternommen habt. Und mehr würde ein Homosexueller sicherlich auch nicht erzählen, nur das er das Wort Freundin durch Freund ersetzt.
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23.09.2010 15:59 Uhr von DerMaus
 
+2 | -2
 
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Die Amis stellen ihre Poiloten auch unter Amphetamine, um sie aufmerksaer und vor allem agressiver zu machen.
Wer hingegen in deutschland beim Bund beichten würde, dass er Amphetamine nimmt wäre sofort ausgeschlossen.

Kurz gesagt: Das ist nicht der einzige Punkt, bei dem die Amis spinnen.

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