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Wie der "Stuxnet"-Virus es schaffte, Industrieanlagen zu infiltrieren

Untersuchungen des Trojaners "Stuxnet", der bereits mehrere Industrieanlagen infizierte (ShortNews berichtete), weisen darauf hin, dass offensichtlich ein staatlicher Angriff vorliegt. Experten schätzen die Kosten des Angriffs auf über zehn Millionen Euro - zu viel für Hobbyhacker oder Kleinkriminelle.

Auffällig sind neben den genutzten, bisher unbekannten, Sicherheitslücken in Windows-Systemen auch der Diebstahl zweier digitaler Signaturen eines Hardware-Herstellers aus Taiwan, um den Trojaner als sichere Software zu tarnen und ihm den Befall von Industriesteuerungen von Siemens zu ermöglichen.

"Stuxnet" kann sich unter anderem über USB-Sticks verbreiten und sucht auf den infizierten Computern gezielt nach der Steuer-Software für Industrieanlagen. Vieles spricht für einen Angriff auf ein spezielles Ziel, da der Virus sich beispielsweise nur bis Anfang 2009 verbreiten sollte.


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WebReporter: cheetah181
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Virus, Siemens, Trojaner, Feuilleton, Stuxnet
Quelle: www.faz.net

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2010 14:07 Uhr von cheetah181
 
+3 | -0
 
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War leider zu spät, um über die Sabotage des iranischen Atomprogramms zu schreiben, daher hier mehr Informationen über den mutmaßlichen Übeltäter. ;)
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23.09.2010 16:03 Uhr von mike2000m
 
+4 | -0
 
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Rootkit by Siemens =): Na wer sagt´s denn der erste stealth Rootkit für SPS
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23.09.2010 17:26 Uhr von vmaxxer
 
+2 | -0
 
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Dauert nicht mehr lange: Dauert nicht mehr lange dann gibts antivirensoftware für SPS *fg*

Industriespionage lohnt sich halt...

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