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Experten schätzen: Drei bis vier Prozent der Computerspieler sind süchtig

Auf dem Deutschen Suchtkongress, der an der Universitätsklinik Tübingen stattfindet, hat Prof. Karl Mann von der Universität Heidelberg am heutigen Mittwoch gesagt, dass drei bis vier Prozent der PC-Spieler akut abhängig sind. Experten vergleichen das Suchtpotential der Spiele mit dem von Alkohol.

Besonders gefährdend sind Online Rollenspiele wie beispielsweise "World of Warcraft", sagte der Kongressleiter Pro. Anil Batra. Das liegt an der sozialen Komponente der Spiele. Denn nur in dieser virtuellen Welt erleben viele Spieler Freundschaft und Selbstsicherheit.

Computerspielsucht überdecke aber nur andere Probleme, seien es psychische, soziale oder emotionale. Auch der Gebrauch des Internets wird laut Batra zur Gefahr, denn das eröffnet zum Beispiel Kauf- oder Sexsucht neue Wege.


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WebReporter: ulkibaeri
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Sucht, Abhängigkeit, Rollenspiel, Computerspieler
Quelle: de.news.yahoo.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2010 20:59 Uhr von ulkibaeri
 
+5 | -0
 
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Dass einige Leute computerspielsüchtig sind, war mir ja klar, aber dass Experten mittlerweile von bis zu vier Prozent ausgehen hätte ich nicht gedacht. Ich meine das klingt nicht viel. Aber wenn man es mal genau betrachtet ist einer von 25 Computerspielern süchtig. Krass. Aber solange das so ist geht Blizzard wenigstens nicht pleite. hrhr
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22.09.2010 21:04 Uhr von dr.b
 
+3 | -0
 
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womöglich sogar mehr Es gibt ja Sucht und Sucht....hatte mal einen Bekannten der war definitiv süchtig. Gut im ersten Step hatte ihn seine Frau verlassen....dann war WoW seine Ersatzwelt. Hat ein Jahr krank gemacht und dauergespielt, Job verloren, Abfindung ( die sie im großzügig gegeben hatten ) verpulvert...und mittlerweile ALG2. Sicherlich sind hier verschiedene Dinge zusammengekommen...aber das ist bei Alkoholsucht u.ä. ja auch so.
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22.09.2010 21:14 Uhr von MrsHebadesher
 
+1 | -1
 
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Gute News: Deckt sich 1:1 mit dem, was im Psychologiestudium lernt. Wie jede Sucht überdeckt auch diese andere Probleme.

Außerdem eine sehr schön geschriebene News. Dafür ein +.
Allerdings hättest du du dir den letzten Satz deiner Meinung schenken können, da die Nachricht dadurch für mich etwas an Seriösität verliert.
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22.09.2010 21:21 Uhr von punk-duell
 
+0 | -0
 
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sehr interessant: ich glaub ich sollte mal mit ein paar Freunden von mir reden.

Ich denke, da sind einige kurz davor in die Sucht zu verfallen. Oder sie sind sogar teilweise schon drin.
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22.09.2010 22:47 Uhr von Darth Stassen
 
+3 | -0
 
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Erscheint mir ehrlich gesagt sogar als recht gering, die Zahl.
Deshalb würde mich mal interessieren, was hierbei als Maßstab genommen wurde, ab wann die betreffenden Personen süchtig genannt wurden.
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23.09.2010 06:24 Uhr von frederichards
 
+2 | -2
 
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Ärzte wollen beschäftigt sein: Daher müssen auch neue Suchtszenarien her.

Krank sind die Leute, die daran glauben.

Bsp:
Fussball ein Massensuchtproblem vergleichbar mit Alkohol, der beim Schauen auch noch oft konsumiert mit der Fussballsucht zusammen zu einen ganzen Cocktail von Süchten heranwachsen kann - denn Nicotin ist auch noch im Spiel (aktiv oder noch gefährlicher passiv)

Ganze Famliliendramen spielen sich ab, wenn die Fussballsucht ausbricht. Frauen sind verzweifelt, Kinder vernachlässigt, Ehen gehen in die Brüche.

Dorrt müssen wir ansetzen, damit wir wieder in einer heilen Welt leben können.

Bsp Ende.

Könnte man glatt glauben, oder ?

Aber nur, wenn man gleichgeschaltet wäre!!!

[ nachträglich editiert von frederichards ]
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27.09.2010 11:39 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Fernsehsucht: Gibt es auch Zahlen zur Fernsehsucht?

Ich vermute, daß sich dann die Zahlen der anderen Süchtigen relativieren würden.

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