22.09.10 17:11 Uhr
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BitLocker wird bei Windows sehr selten genutzt

Nach Recherchen des Sicherheitsdienstleisters Opswat wird bei den Windows-Systemen die Festplattenverschlüsselung BitLocker kaum genutzt.

Bei ausgewerteten Konfigurationen von 35.000 Rechnern von Firmenkunden kam heraus, dass bei nur acht Prozent BitLocker auf dem System war. Bei zwei Prozent wurde Software von einem anderen Hersteller installiert.

Die Zahl der Computer, auf dem BitLocker auch genutzt wurde, lag sogar bei nur 1,47 Prozent.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sicherheit, PC, Windows
Quelle: winfuture.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2010 17:17 Uhr von prototype0815
 
+17 | -4
 
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Gibt ja auch Truecrypt "OpenSource" ... wieso sollte da jemand BitLocker benutzen.
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22.09.2010 17:23 Uhr von CroNeo
 
+6 | -3
 
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@prototype0815: Genauer lesen "Bei zwei Prozent wurde Software von einem anderen Hersteller installiert."
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22.09.2010 17:42 Uhr von drz2k
 
+7 | -4
 
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@proto: Weil Bitlocker sauber mit dem Betriebssystem harmoniert und auch dieses verschlüsselt ?

Weil es zentral in der Domäne verwaltet werden kann inkl. Rescue Keys bei dne Admins ?

Weil man es durch Richtlinien sogar nutzen kann um automatisch externe Datenträger mit in das Konzept einzubinden ?

Weil auch Frau Müller aus der Buchhaltung damit klar kommt, da es für sie ein völlig transparenter Vorgang ist ?

Vor allem ist es in den Enterprise Editionen eh mit drin ...

[ nachträglich editiert von drz2k ]
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22.09.2010 17:58 Uhr von Kampfguppy
 
+6 | -5
 
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was hab ich davon?
Ich bin mir sicher das bei einer Beschlagnahmung des Pcs das sehr schnell vllt sogar mit hilfe von Microsoft entschlüsselt werden kann.
Nicht das ich was zu verbergen hätte, aber ich würde auch lieber auf Truecrypt setzen
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22.09.2010 18:03 Uhr von drz2k
 
+4 | -1
 
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@KAmpf: Es handelt sich hier um FIRMENLAPTOPS, nicht irgendeine Torrentsaugbude ...

Alleine vom Datenschutz her sind Firmen verpflichtet vernünftig zu verschlüsseln bei sensitiven Daten auf mobilen Stationen. Genauso wenig will ich als Admin, das jeder User auf seinem Laptop einen Truecrypt Container mit Kipo oder Filmen anlegt die da nix verloren haben ...

Wenn das Ding beschlagnahmt wird, wird die Firma wohl durchaus Dreck am stecken haben und der Admin sicherlich den Masterkey schnell rausrücken.



[ nachträglich editiert von drz2k ]
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22.09.2010 18:16 Uhr von Soulfire
 
+2 | -1
 
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TrueCrypt: "Weil Bitlocker sauber mit dem Betriebssystem harmoniert und auch dieses verschlüsselt ?"

Das kann TrueCrypt ebenfalls

Bei einer Open Source Software kann ich außerdem davon ausgehen, dass eventuelle Sicherheitslücken schon gefunden worden wären, und wenn nicht zumindest schnell geschlossen werden.
Man muss MS ja gar keine Böswilligkeit vorwerfen, aber wenn da eine Lücke entdeckt wird könnte das durchaus von einer Einzelperson nur bemerkt werden, die dieses Wissen dann ausnutzt.
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22.09.2010 18:22 Uhr von drz2k
 
+1 | -1
 
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okay .. gehen wir weiter ins Detail: ich habe selber gerade den Fall, das ich es im Konzern umsetzen muss.

Normal habe ich halt schon Software im Einsatz. Oft reichen den Leuten die OS-nahen Produkte, wie bei MS halt Bitlocker.

Oft gibts auch unternehmensweite Lösungen wie z.B. von McAfee.

Wenn ich sowas im Einsatz habe und dann die Frage nach einer Ver schlüsselung kommt, bleibe ich natürlich bei meinem bisherigem Konzept oder stelle auf ein anderes, möglichst gesamtheitliches um.

TrueCrypt ist ein tolles Produkt, dazu noch kostenlos, keine Frage.

Aber in einem Unternehmen habe ich halt "TrueCrypt" noch nicht im Einsatz auf allen WS für Antivir, auf den Gateways für Webfilterregeln usw usw.

Dazu halt die mangelnde Zentrale Verwaltbarkeit. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, wie weit TrueCrypt hier ist, aber ich glaube nicht das es soweit ist, das ich per Option in meiner AD Verwaltung ein Gerät ent- oder verschlüsseln kann oder dort ein zentrales reporting dafür hab.

Also nochmal Fazit : TrueCrypt ist ein gutes Verschlüsselungsprogramm für Individuen, in Konzernnetzen sieht es anders aus und auch wenn hier z.B. der Bitlocker nicht so gut verschlüsseln mag, wird er dennoch eher das Mittel der Wahl (wobei mir da der McAfee lieber wäre ...)
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22.09.2010 19:17 Uhr von ROBKAYE
 
+0 | -4
 
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Das zum Thema Bitlocker http://www.drwindows.de/...
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22.09.2010 19:26 Uhr von drz2k
 
+4 | -0
 
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ja doll: "Ein gemeiner Dieb muss also nur ein Notebook stehlen, die Manipulation durchführen, das Gerät dem Besitzer zurückgeben und es ihm anschließend erneut entwenden - schon hat er Zugriff auf dessen verschlüsselte Daten."

... ich könnte auch schreiben :

"Ein TrueCrypt PC müsste nur einmal gestohlen werden um nen Trojaner zu installieren, der danach das Password aufzeichnet und danach noch ein zweitesmal, um damit dann zuzugreifen" ...

Blödsinn also

EDIT: Vor allem ... welcher geklaute PC wird nicht neu installiert wenn er wirklich (abstrus) wiedergefunden wird ?

[ nachträglich editiert von drz2k ]
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23.09.2010 19:20 Uhr von Loichtfoier
 
+0 | -3
 
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Jede Verschlüsselung ist nutzlos. Beim Hochfahren des Rechners muss der Schutzmechanismus entriegelt werden. Dann sind alle Daten wieder auslesbar. Dazu braucht man nicht mal einen üblichen Netzzugang zu dem Rechner um Daten abzugreifen. Sicherheit ist auf dieser Welt nur eine Farce.

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