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Urteil: Müller-Milch darf von Greenpeace "Gen-Milch" genannt werden

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Müller-Milch darf als "Gen-Milch" bezeichnet werden. Die Umweltaktivisten von Greenpeace hatten die Milch so genannt, was vom Müller-Konzern als "unwahre Tatsachenbehauptung" angesehen wurde.

Das Gericht argumentierte jedoch, dieser Vergleich sei im Rahmen der Meinungsfreiheit gestattet. Schließlich verwende Müller-Milch genveränderte Nahrung für die Fütterung ihrer Kühe.

Deshalb sei Greenpeaces Vergleich nicht frei von "jeglicher zutreffender Tatsachengrundlage".


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Gen, Milch, Greenpeace, Müller-Milch
Quelle: de.news.yahoo.com

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55 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2010 15:09 Uhr von mr.x69
 
+22 | -142
 
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22.09.2010 15:21 Uhr von earlhickey
 
+90 | -35
 
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@mr.x69: Dann fress weiter dein Hormon- und Chemieverseuchtes Essen. Have Fun with cancer!
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22.09.2010 15:23 Uhr von Bokaj
 
+84 | -8
 
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@mr.x69: Ich wußte nicht, dass die Müllermilch von Kühen kommt, die mit gen-veränderten Nahrungsmitteln gefüttert werden.

Deswegen ein dickes +
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22.09.2010 15:29 Uhr von Guldenberg
 
+44 | -12
 
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mr.69: Erkläre mir mal was Du jetzt genau meinst?

Ökofritzen? Hast Du eventuell auch Argumente die deine Position ansatzweise verständlich machen?

Oder frisst Du wirklich jeden Dreck, hauptsache er ist billig?
Ich glaube nicht dass Du wirklich eine Ahnung davon hast was Gen-Technik de facto bedeutet und wo die Gefahren liegen.

Die Wirtschaft liebt Menschen wie Dich. Unkritische Konsumenten. Eine Wohltat für den Revenue. Nur mehr als ein Konsument bist Du nicht. Leider.

Wie wäre es mit einigen Punkten pro Genveränderter Nahrungsmittel? Ich stell Dir gern eine Liste mit Kontra auf.

[ nachträglich editiert von Guldenberg ]
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22.09.2010 15:31 Uhr von Prentiss
 
+24 | -4
 
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wusste ich auch nicht, müllermilch war mir aber ohnehin immer zu teuer.
wie schauts denn bei den billigmarken bei lidl und co. aus? ich meine jetzt speziell diese milchmix getränke in den bechern. stecken da nicht auch dieselben konzerne dahinter oder weiß da jemand was genaues?

so eine bananenmilch zwischendurch ist ja schon lecker. ^^
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22.09.2010 15:32 Uhr von Guldenberg
 
+9 | -6
 
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Müller an sich: Ein netter Kerl.

http://de.wikipedia.org/...

Um deutsche Unternehmer auf rechtsgerichtete Tendenzen zu testen, erfand die Redaktion den „Freundeskreis deutscher Republikaner“ und bat in mehr als 200 Briefen um Wahlspenden. Die meisten Adressaten lehnten ab, einen Termin bekam der angebliche Freundeskreis aber bei Theo Müller. Nach Darstellung von Wiener-Redakteur Michael Konitzer machte Müller im Gespräch mit ihm Aussagen wie zum Beispiel: „Wer keine Leistung bringt, soll auch kein Geld kriegen.“ Müller bestritt die abgedruckten Zitate. Laut Konitzer habe Müller zum Thema Wahlspenden zwei Bedingungen gestellt: Er wolle keine Nazis aushalten, und die Republikaner müssten koalitionsbereit sein. Den Wiener-Bericht hat Müller als „absoluten Quatsch“ zurückgewiesen. Er habe „nie die Absicht gehabt, denen etwas zu spenden“, sondern sei „als CSU-Mitglied“ nur neugierig gewesen, „was die wollen“.
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22.09.2010 15:32 Uhr von cav3man
 
+22 | -3
 
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Titel: Das Essen von dem Kram ist ja nichtmal das Schlimme. Bis jetzt gibt es noch keine schlüssigen Studien.

Das Problem ist doch der Anbau von Genpflanzen an sich und daraus resultierenden Konsequenzen, sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch.
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22.09.2010 15:44 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+22 | -2
 
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cav3man doch die gibt es: Die Firma Monsanto produziertgen manipulierten Mais der nur mit Spezialdünger von der FIrma Monsanto selbst gedeiht.
Nun suchen sich die Bienchen leider nciht aus welchen Mais sie mit welchem Pollen Befruchten. Darum verbreitet sich der gen-mais von Monsanto unter Bauern die nie vor hatten den Monsanto Mais anzubauen. Das ist Monsanto jedoch egal.
Sie Fordern eine Nutzungsgebühr für den mais da sie ein Patent darauf angemeldet haben, für den die Bauern dann sowieso nochmal geld an Monsanto zahlen müssen um den Dünger zu bekommen, ohne den der Mais nicht gedeiht.


Toll nicht?
Was gen mais so alles möglich macht. Abgesehen davon das es einfach keine Langzeitstudien gibt.
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22.09.2010 15:45 Uhr von majastick
 
+26 | -5
 
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Wusste gar nicht: dass Müller Genverändertes Zeugs den Kühen gibt...Hab Müller von Kindheit an geliebt...das wars dann wohl!
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22.09.2010 15:49 Uhr von mr.x69
 
+12 | -27
 
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22.09.2010 15:53 Uhr von w0rkaholic
 
+3 | -0
 
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@cav3man: Sehr gutes Argument, ich hab mich immer für schlau gehalten, konnte aber bei dieser News nicht mal ansatzweise so weit denken wie Du. Danke!
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22.09.2010 15:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -6
 
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Lecker ... diese Gene: Die Buttermilch und auch andere Produkte von Müller-Milch schmecken - für meinen Geschmack - einfach besonders lecker. Kostet zwar doppelt so viel, schmeckt aber auch doppelt.
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22.09.2010 16:04 Uhr von Weltenwandler
 
+2 | -7
 
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gut: ich kann ja den Widerstand gegen genetisch veränderte Nahrung verstehen, doch auf Dauer wird das wohl die einzig wirkungsvolle Methode sein um den enormen und zudem stätig wachsenden Nahrungsbedarf der Menschheit zu decken. Auf lange Sicht gesehen muss man sich sowohl mit der Forschung als auch mit dem Verzehr schlichtweg anfreunden. Gerade bei neuen Technologien, wie eben genetisch verändertes Tierfutter usw. kommt es häufig zu Fehlern und schwer abzuschätzenden Konsequenzen, doch das war bei Antibiotika auch so...
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22.09.2010 16:08 Uhr von megamanxxl
 
+5 | -1
 
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also wenn man 100000% ausschließen könnte, dass durch gen-nahrung niemals ein mensch,tier bzw die natur schaden nimmt, sollte man das ruhig machen!!!

selbst ich traue den öko-sachen nich,die es zu kaufen gibt...

ich vertraue NUR auf selbstanbau :) das is öko

ich muss aba sagen,dass ich kein öko-futzi bin! völlig übertrieben, so ne überteuerten dinge im supermarkt oder sonst wo zu kaufen!
ein normaler einkauf pro woche kostet mich ca 40-50euro!!! würde ich dasselbe an öko holn, zahl ich locker das doppelte^^

wußtest ihr, dass es sogar öko-zahnbürsten gibt???????
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22.09.2010 16:16 Uhr von Hanmac
 
+6 | -3
 
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mr.x69: du hast in genetik nicht aufgepasst.
wenn pflanzen resitenten gegen pestizide haben und backterien sich die gene klauen sind die auch resitent!!
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22.09.2010 16:24 Uhr von stitch
 
+5 | -0
 
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@x69: x69: Woher hast du die Information, daß die genveränderten Futtermittel günstiger sind? Das stimmt nur bedingt: In der Produktion sind die genau so teuer wie die Non-GMO-Produkte. Leider muß man wegender willenlosen und schädlichen Verschleppung von GMO-Pflanzen alles was man als Non-GMO handeln möchte erst einmal äußerst aufwendig untersuchen, man muß Transportketten sicherstellen und und und. Die Kosten wurden also erst durch die GMO-Organismen verursacht. Und was glaubst du wohl, wie teuer diese Produkte auf einmal werden, wenn Monsanto überall den Daumen drauf hat und keiner mehr an ihnen vorbeikommt. Darauf läuft das ganze nämlich hinaus...
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22.09.2010 16:28 Uhr von cav3man
 
+2 | -1
 
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mr.x69: "Gen Mais und so ist genauso gesund wir normaler Mais.

Die Greenpeace aktivisten oder auch "Ökofritzen" genannt haben doch den Schuss nicht gehört."

Greenpeace hat NIE gesagt, das der Konsum von Gentechnik Produkten gefährlich ist. Sie sagen nur das was stimmt... man weiß es nicht.

Wie man hier zB sieht:
http://www.youtube.com/...

Da gibbet direkt auch eine schöne Zusammenfassung ;)

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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22.09.2010 16:32 Uhr von inVerticaL25
 
+5 | -4
 
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@Hanmac: "du hast in genetik nicht aufgepasst.
wenn pflanzen resitenten gegen pestizide haben und backterien sich die gene klauen sind die auch resitent!!"

Und du hast in deutscher Rechtschreibung nicht aufgepasst.. nur so am Rande.

Und alle die jetzt sagen sie trinken keine Müller-Milch mehr, oder essen nichts was irgendwas mit Gen zu tun hat.. Wetten ihr tut es doch? Und wetten es schadet euch nicht?


@cav3man
"Greenpeace hat NIE gesagt, das der Konsum von Gentechnik Produkten gefährlich ist. Sie sagen nur das was stimmt... man weiß es nicht."

Man hat im Laufe der Zeit schon so viele Dinge erfunden, bei denen man nichts über die Langzeitfolgen wusste.. Versteh daher nicht was an Gen-Food so schlimm sein sollte.

[ nachträglich editiert von inVerticaL25 ]
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22.09.2010 16:36 Uhr von Jones111
 
+6 | -4
 
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Also Fakt ist:

- Genveränderte Pflanzen dürfen laut gesetz nur steril angboten werden. Das verhindert, dass andere Pflanzen - auch direkt daneben - in Mitleidenschaft gezogen werden, bindet allerdings auch an die Hersteller.
- Genveränderte Pflanzen müssen auf ihre Unbedenklichkeit getestet werden.
- Die Milch wird auch überprüft und bisher wurden keine zusätzlichen falschen Inhaltsstoffe gefunden.

Gentechnik ist devinitv die einzige Methode, um die Welt gut ernähren zu können. Ein-Kind-Politik, oder ähliches zur Bekämpfung von Armut und Hunger ist global nicht möglich. Ich für meinen Teil werde Gen-Food essen, ob da nun einer Gefahren sieht, oder nicht. Die Bezeichnung "Gen-Milch" finde ich übertrieben, da keine Kennzeichnungspflicht besteht und man in billigeren Supermarktprodukten bestimmt auch irgendwelches Gen-Food findet.

Eine einheitliche Kennzeichnungspflicht wäre deutlich besser, als sich einfach irgendeinen Hersteller zu suchen und den dann öffentlich durch den Dreck zu ziehen.
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22.09.2010 16:43 Uhr von cav3man
 
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@inVertical man sieht die Folgen doch jetzt schon... da bracuht man keine Studien mehr... wie gesagt ich rede nicht davon das das Essen an sich gefährlich ist...
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22.09.2010 16:44 Uhr von stitch
 
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@Weltenwandler: "ich kann ja den Widerstand gegen genetisch veränderte Nahrung verstehen, doch auf Dauer wird das wohl die einzig wirkungsvolle Methode sein um den enormen und zudem stätig wachsenden Nahrungsbedarf der Menschheit zu decken."

Das ist die Sichtweise, die uns die Industrie gerne vorgaukelt. Rein rechnerisch ist es so, daß man die gesamte EU auf ökologischen Landbau umstellen könnte und wir trotzdem noch einen leichten Überschuß an Nahrungsmitteln produzieren würden. Der Effekt wäre allerdings, daß die Drittländer, die wir zur Zeit mit unseren subventionierten Nahrungsmitteln überhäufen ebenfalls eine eigene Agrarwirtschaft aufbauen könnten. Die Versorgung der Menschen ist bis zu einer Anzahl von ca. 13 Mrd sichergestellt
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22.09.2010 16:49 Uhr von EvilMoe523
 
+7 | -1
 
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Ich wusste nicht mal das Müller-Milch von Kühen kommt :D *duck*

Daher + ;)
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22.09.2010 16:52 Uhr von stitch
 
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@Jones: Das stimmt so nicht ganz. Gen-Pflanzen werden eben nicht steril angebaut. Der Hauptvorteil für den Landwirt ist, daß er einen systemischen Totalunkrautvernichter (z.B. Boxer oder Roundup) in wesentlich höherer Dosierung und zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt einsetzen kann ohne die eigentliche Kulturpflanze zu schädigen. Es gibt aber Pflanzen, die sind sowohl Kulturpflanze als auch Unkraut in anderen Kulturen (z.B. Raps). Schon 1994 ist in manchen Weizenkulturen in Süddeutschland auf einmal Wildraps gewachsen, den du mit Boxer nicht mehr bekämpfen konntest.
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22.09.2010 16:56 Uhr von Großunddick
 
+5 | -0
 
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Ich fand es interessant, wie Müller-Milch mal vor, na, fast 30 Jahren, seine Molke-Abfälle günstig entsorgte:
Sie wurden dem bis dahin leckerem Blutorangen-Trank unter gemischt und brauchten nicht mehr in die teure Kanalisation.

Molke fällt an bei der Käseherstellung in solchen Maßen, dass es abfallproblematisch wird.

http://de.wikipedia.org/...
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22.09.2010 16:57 Uhr von Intelligenz
 
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omg: es gibt auch wirklich nichts wichtigeres...
is doch egal ob es gen-milch ist oder nich.
ist doch eh zu teuer...

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