22.09.10 14:24 Uhr
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Immer mehr Kinder bekommen Ritalin verschrieben

Immer mehr Kinder bekommen im Kampf gegen das Zappelphilipp-Syndrom das Medikament Ritalin verschrieben - und das obwohl einige Nebenwirkungen bestehen.

Vor allem das Wachstum wird durch die Beruhigungspille deutlich eingeschränkt. Zudem konnten beachtliche Erfolge bei Kindern erzielt werden, wenn sie weniger Medikamente bekamen und dafür eine Verhaltenstherapie machten.

Doch nicht nur Kinder konsumieren immer öfter solch synthetische Medikamente. In einer Studie der Mainzer Universität waren 80 Prozent der befragten Studierenden dazu bereit, sich mit Pillen geistig auf die Sprünge zu helfen - und das obwohl Hirndoping innerliche Unruhe und Psychosen auslösen kann.


WebReporter: Pacman44
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Medikament, Doping, ADHS, Ritalin
Quelle: de.news.yahoo.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2010 14:42 Uhr von Guldenberg
 
+8 | -1
 
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Gebt den Kindern: weniger Zucker und ihr werdet sehen was passiert...

*facepalm*

Sind Kinder zu "unruhig" dann muss man sie ruhigstellen, ganz klar...*mannmannmann*

PS: Ich bin als Lehrer tätig und hab täglich mit Kindern zu tun...was für Diagnosen mir schon von Eltern geschildert wurden...sehr gruselig und größtenteils Quatsch.
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22.09.2010 14:57 Uhr von einsprucheuerehren
 
+4 | -0
 
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Hat schon recht: Die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle. Der Zucker in Lebensmitteln (gerade in Getränken - besonders in Säften!!!) trägt viel dazu bei das Kinder unruhig und unkonzentriert sind.

Schlimmer als der Zucker sind allerdings seine chemischen Gegenspieler - Aspartam und Acesulfam-K. Die hindern das Gehirn an seiner Entwicklung, weswegen besonders bei Kindern unbedingt darauf verzichten werden sollte.
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22.09.2010 15:45 Uhr von ThreepH
 
+3 | -3
 
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Wow, wie schön doch gleich gezeigt wird, wieviel Ahnung manche haben. Die Rede ist hier nicht von "nur" zappeligen Kindern, die eine tägliche Zuckerüberdosis bekommen oder dauernd vorm Fernseher hocken und sich somit nicht austoben. Es muss auch endlich mal ein Bewusstsein her, darüber dass es tatsächlich Kinder gibt, die nicht nur ein wenig überdreht, sondern tatsächlich nicht in der Lage sind, geordnete Gedankenstrukturen aufzubauen und zwar gerne lebhaft und aufgeweckt sein dürfen, aber nicht innerlich so zersrteut und aufgewühlt, dass weder Erziehungsmechanismen noch Lernstoff Erfolge zeitigt. Und diese Kinder, absolut abwertend als "Zappelphilip" bezeichnet, BRAUCHEN Hilfe, und nicht wenige davon brauchen die Medikamente um überhaupt therapierbar zu sein, damit die Mechanismen greifen können. Die verschreibenden Ärzte achten sehr peinlich darauf, wem was und wieviel gegeben wird, und ob tatsächlich nur eine Therapie mehr Erfolg hat, oder ob begleitend eine Medikation wichtig ist. Nicht zuletzt kenne ich mittlerweile auch einige Lehrer, die sich vehement dagegen aussprechen, dass solchen Kindern überhaupt ein Medikament gegeben wird: "Es wird sich schon einrenken" /"Ist doch alles nur Einbildung der Eltern" blablubb scheisse. Warum aber kann man dann einen deutlichen Unterschied sehen, wenn man Kinder gleicher Diagnosen je mit/ohne Medikation vergleicht? Ausserdem ist die Gabe dieser BTM- Medikamente nicht dafür gedacht, die Kinder ruhigzustellen, im Gegenteil. Einige der Kinder sind trotz Medikation zwar viel ruhiger, aber im Vergleich zu "normalen" Kindern immernoch überdurchschnittlich aktiv!

Von wegen Zucker.
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22.09.2010 15:46 Uhr von Guldenberg
 
+2 | -1
 
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Danke@Vorposter Das habe ich vergessen zu erwähnen.

Eigentlich schon abartig was bei uns alles konsumiert werden darf.
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22.09.2010 16:46 Uhr von IchUndMeine8Kinder
 
+2 | -0
 
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Kinder: werden Heutzutage überall eingeschränkt,nirgends können Sie sich noch richtig austoben. In fast keinem Hinterhof gibt es noch Schaukeln oder dergleichen wenn Sie überhaupt noch dort spielen dürfen. Nachbarn beschwehren sich schon wenn eins mit Strassenkreide den Gehweg bemalt obwohl das Nimanden stöhren dürfte weils der nächste Regen wieder weg spühlt. Wenn meine mal am streiten sind,steht schon die Nachbarin auf der Matte und beschwert sich über den Lärm genauso wenn Sie am Kicker spielen im Kinderzimmer ist das den Leuten schon zu laut. Aber dann Nachts bis 3 Party machen sodass die Kinder in der Schule bald einschlafen weil Sie Nachts nicht richtig schlafen konnten.

Die Gesellschaft trägt hier eine große Mitschuld am Dilemma der Heutigen Kinder.
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23.09.2010 14:44 Uhr von Ruthle
 
+1 | -1
 
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tagsüber kaum Zeit die Kinder haben doch kaum mehr Zeit sich auszutoben! 5 Stunden ruhig in der Schule sitzen, nachmittags noch meist bis 2 Stunden Hausaufgaben und Lernen, bis zum Abendessen ist fast keine Zeit mehr dazwischen und wo bitte sollen sie sich austoben? Da wo wir als Kinder herumsprangen ist heute Naturschutz (falls nicht alles schon verbaut ist)!
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23.09.2010 15:35 Uhr von Juventina
 
+1 | -3
 
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Früher gab´s Erziehung, heute Ritalin: Anstelle sich mit den Kindern zu beschäftigen und sie zu erziehen, kriegen sie Ritalin... Wunderbar, einfach wunderbar, dabei sind 99 Prozent von den Kindern die das Zeug schlucken müssen gar nicht hyperaktiv oder sonst was...

Aber das wäre für die Eltern ja zuviel und zu schwer. Habe ab und zu das Gefühl, das manche Eltern Kinder nur in die Welt setzen um Steuervorteile und so zu bekommen.
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01.10.2010 08:43 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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Jap liegt alles nur am Zucker und am austoben.


/ironie
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09.10.2010 13:54 Uhr von azrael_w
 
+1 | -0
 
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@ Guldenberg: bist du arzt? genauer gesagt facharzt für neurologie und psychiatrie? denn nur die dürfen diagnosen stellen, und ein simpler lehrer, wie du, hat wohl kaum das wissen, und die testmaterialien um eine dopaminstoffwechselstörung im präfrontalen cortex diagnostizieren zu können

solche typen wie dich hat meine tochter (auch adhs und mediziert) auch, die schaffens nicht mal einen token economyplan einzuhalten, von fachwissen über das korrekte vorgehen, bei einem schüler mit adhs mal ganz zu schweigen
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22.10.2010 18:08 Uhr von Radi83
 
+0 | -0
 
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Guter Ansatz: Ich finde den alternativen Ansatz von "weniger Medikamenten" sehr gut, denn Ritalin ist ja bekanntlich ein sehr gefährliches Mittel, da es eine stärkere Wirkung als Kokain hat.
Ohnehin ist Ritalin m.E. kein Lösungsansatz für Kinder mit dem sog. "Zappelphilippsyndrom", denn es stellt Kinder lediglich ruhig und "behandelt" damit nur die Symptome.
Vielleicht brauchen "hyper"-aktive Kinder nur eine ausgewogene, proteinreiche Nahrung mit wenig Kohlenhydraten und ohne Zucker oder mehr Bewegung.
In jedem Fall sollten alternative Lösungen zu Ritalin herangezogen werden; Lösungen, die zum geistigen und körperlichen Wohle des Kindes sind.
Dass Erwachsene zu solchen Pillen greifen, zeugt aus meiner Sicht entweder von Verzweiflung oder mangelndem Wissen über die Folgen der Einnahme solcher Pillen.

Ich möchte gerne auf folgenden Link verweisen:
http://de.cchr.org/...

Bitte Video "Die Todesfalle" anschauen.

[ nachträglich editiert von Radi83 ]
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24.10.2010 22:03 Uhr von azrael_w
 
+0 | -0
 
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@Radi83: vielleicht sollte man sich auch mal umfassend informieren und mit betroffenen sprechen, ehe man hier so eine zutiefst undurchdachte stellungsnahme postet, aber das ist wohl typisch für leute mit dem norm-neuro-syndrom

http://www.tokol.de/
http://www.sghl.de/...
http://www.adhsundco.de
http://www.rehakids.de/
http://www.adhs.ch/

[ nachträglich editiert von azrael_w ]

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