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Extra Geld für Studenten - Hauptwohnsitz am Studienort macht´s möglich

Studenten werden von einigen Städten und Kommunen mit einem sogenannten "Begrüßungsgeld" dazu animiert, ihren Hauptwohnsitz am Studienort anzumelden. Nun sollen unterschiedlich hohe Prämien die Studenten zur Ummeldung animieren, statt wie bisher die Zweitwohnungssteuer.

Eine Übersicht über zehn verschiedenen Standorte zeigt, welcher Standort die höchsten Prämien zahlt. Einige Städte bieten auch zusätzliche Sachprämien an.

Von der Verlegung des Hauptwohnsitzes profitieren nicht nur die Studenten. Auch die Städte und Kommunen erhalten zusätzliche Mittel für jeden zugezogenen Bürger.


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WebReporter: jabbel76
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Geld, Student, Prämie, Extra, Wohnsitz, Ummeldung
Quelle: www.candy-college.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2010 13:49 Uhr von Stanislav
 
+1 | -3
 
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Gitbts das in Österreich auch: Verdammt wenn man Studien-Flüchtling ist. Weiss jemand obs das im Alpenland Österreich auch gibt?
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22.09.2010 14:11 Uhr von hauntedseb
 
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Bonn: bietet soweit ich weiß auch nichts an, mal abgesehen von diversen Museumsgutscheinen, welche aber jeder neu zugezogene erhält. Immerhin sind die Studiengebühren zum Sommersemester 2011 dahin.
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22.09.2010 14:26 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -3
 
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Milchmädchenrechnung: Mag ja sein, dass die Kommunen für jeden zugezogenen Bürger auch Geld bekommen, aber das wiederum fehlt dann einer anderen Kommune, wo der Bürger weggezogen ist.

Spätestens über den LFA müssen die Defizite der klammeren Kommunen dann irgendwann ausgeglichen werden, meist aber schon vorher.

Das einzige, was wirklich etwas bringt, sind Neugeburten. Alles andere ist nur eine Umverteilung bestehender Ressourcen. Das suggerierte Wachstum einer Stadt ist somit nicht wirklich eines.
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22.09.2010 14:27 Uhr von saber_
 
+4 | -2
 
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einerseits schreit deutschland wie wenig akademiker es gibt und das man unbedingt neue akademiker braucht - und auf der anderen seite behandeln sie ihre studenten wie den letzten rotz....

hauptsache man kuemmert sich um die sozialhilfeempfaenger, denn ihnen solls ja gut gehen!

da muss man sich langsam nicht wundern das ein grosser teil einfach auswandert...

in anderen laendern ist das studieren zwar teuer, aber dafuer kriegt man auch entsprechend mehr geboten...
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22.09.2010 16:18 Uhr von derSchmu2.0
 
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Sind die Staedte und Kommunen aber doof die hier in Aachen sind schlau...die verlangen von einem ne Zweitwohnsitzsteuer, wenn man nich seinen Erstwohnsitz hier anmelden will, das sind pauschal 10% der Miete... So treibt man die Einwohnerzahlen nach oben...von ner einmaligen Zahlung laesst sich ein Student, Azubi oder wasauchimmer eher weniger dazu bewegen...
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22.09.2010 17:14 Uhr von rpk74ger
 
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gibts hier schon ewig: hier in meiner stadt gibt es einmal pro jahr eine prämie (etwa die hälfte des semesterbeitrags), wenn man sich mit hauptwohnsitz gemeldet hat. plus die tatsache, dass man sich ganz einfach online mit hauptwohnsitz anmelden kann... muss nichtmal die wohnung verlassen

[ nachträglich editiert von rpk74ger ]
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22.09.2010 22:48 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ saber: Inwiefern werden die armen Studenten denn schlecht(er als anderswo) behandelt? Wegen den Studiengebühren? Dann schau mal, in welchen Ländern es noch keine Studiengebühren gibt - sooo viele sind das nicht.
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23.09.2010 11:11 Uhr von Hugh
 
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@ TheRoadrunner: Ich glaube, so hat das Saber gar nicht gesagt. Faktisch kostet ein Studium in den USA das X-fache (wenn man sich jetzt mal auf die reinen Gebühren bezieht).
Aber dort ist es auch so, dass eine sehr hochwertige Ausbildung und ein Job so gut wie sicher sind.
Die guten Dozenten an den deutschen Unis sind oftmals welche, die dort gearbeitet und/oder studiert haben. Wenn die einem aus dem Nähkästchen plaudern, steht einem schon der Mund offen. Tenor: Was hier dank Ballast in 10 Semestern nicht gelernt wird, ist dort nach 2 Semestern viel praxisnäher abgearbeitet worden. Hierzulande dominiert eher das Pauken.

Hierzulande wird die akademische Landschaft von den Launen arroganter, fauler Dozenten beherrscht, die lieber in den "vertiefenden" Seminaren die Studenten die Referate halten lassen und schön die Füße hochlegen.
Lehre - igitt, da könnte man sich ja beim Fußvolk beschmutzen. Man geht nur als karrieregeiler Fooooohhhrscha in eine akademische Laufbahn.

Was es zu den Sozialleistungen für Studenten zu sagen gibt, ist folgendes: Saber hat vielleicht nicht den größten Kunstgriff unternommen, die eine "Randgruppe" gegen die andere (Hartz-IV-Empfänger) zu stellen.
Aber im Kern hat er nicht Unrecht. Denn um es mal klar zu sagen: Ein Student hat, wenn er nicht Anrecht auf Bafög hat, kein Anrecht auf irgend eine Leistung.
Vielleicht mit viel Glück und einem Job noch Wohngeld, aber das war es dann schon.
Wer z.B. dank hoch verschuldeter Eltern auf dem Papier wohlhabend ist, sieht in die Röhre.
Es gibt für Studenten kein Hartz IV und selbst die Krankenkasse muss ab einem bestimmten Alter selbst übernommen werden (es sind ja nicht alles Musterstudenten, die 25 abgehen, es soll ja auch etwas ältere geben, die zuvor gearbeitet haben).
Und da ist es schon hart, wenn - sorry - einem Hartz-IV-Empfänger effektiv mehr Geld in den Hintern geblasen wird, als ich mit meinen zwei Jobs aufbringen kann.

[ nachträglich editiert von Hugh ]

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