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Bundestagsabgeordnete planen LAN-Party mit Ego-Shootern

Politiker der Fraktionen von FDP und CSU haben im November vor, eine LAN-Party mit verschiedenen Computerspielen abzuhalten, bei denen auch Spiele mit "Gewaltpotential", wie z.B. "Counter Strike", ausprobiert werden.

Organisiert wird die LAN-Party von den Medienpolitikern Dorothee Bär, Manuel Höferlin und Jimmy Schulz. Diese wollen mit ihrer Aktion vor dem Hintergrund von stärker werdenden Forderungen nach einem Verbot von "Ballerspielen" aufklären und sich dagegen stellen.

Der Vorsitzende vom "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden - Stiftung gegen Gewalt an Schulen", Hardy Schober, bezeichnete die Aktion indes als "geschmacklos". Für Schober sei diese öffentliche LAN-Party mit Ego-Shootern nicht hinnehmbar. Die Abgeordneten sollten besser ihrer Vorbildfunktion nachkommen.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Party, Planung, Ego-Shooter, LAN, Bundestagsabgeordnete, LAN-Party
Quelle: www.berlinonline.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2010 12:29 Uhr von derNameIstProgramm
 
+54 | -3
 
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Schober: "Für Schober sei diese öffentliche LAN-Party mit Ego-Shootern nicht hinnehmbar. Die Abgeordneten sollten besser ihrer Vorbildfunktion nachkommen. "

Und welche Funktion wäre das? Entscheidungen zu treffen ohne sich vorher zu informieren? Stellt sich mir die Frage, ob Schober schon jemals nen Ego-Shooter angetestet hat, oder das genauso handhabt wie er es von den Politikern fordert.

Jetzt läuft es mal richtig herum, und dennoch wird kritisiert...
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22.09.2010 12:29 Uhr von Earaendil
 
+21 | -1
 
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Hmm: Da reden immer alle davon,Politiker hätten keine Ahnung...dann gehn sie hin,wollen wenigstens ein bischen reinschaun..und das gemecker geht los!
Ist doch bescheurt!

Mal davon ab glaub ich nicht,daß man nach einem einzigen,halbherzigen Abend wirklich ein Urteil wir Fällen können,was der Sache gerecht wird.
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22.09.2010 12:35 Uhr von RubbelDiKatz
 
+7 | -0
 
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Wer schon mal CS gespielt hat, sucht mal nach dem "Camper in gebückter Stellung" mit dem Nick GuWeWe. Der mit dem Kopf zur Wand steht und drauf wartet, von hinten "erschossen" zu werden, ist unser Aussenminister :D

Soll keiner sagen, die zocken nicht.
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22.09.2010 12:50 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -2
 
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@Earaendil: Das Problem an der Sache ist,daß solche Aktionen immer von dem beeinflußt werden,der sie veranstaltet. Im vorliegendenden Fall wird es von Medienpolitikern veranstaltet,die gegen ein Verbot von Egoshootern sind. Also kann man davon ausgehen,daß die sicher nicht unbedingt die bekannte Flughafenszene aus Call of Duty. Modern Warfare 2 zeigen. Andersrum würde ein Veranstalter,der für ein Verbot ist,nicht nur irgendwelche Games zeigen, in denen man nur alle 10min mal auf ´ne Granate schießen muss.
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22.09.2010 12:50 Uhr von sevenOaks
 
+4 | -1
 
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vollste unterstützung! freut mich sowas zu lesen =)
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22.09.2010 12:56 Uhr von Jolly.Roger
 
+14 | -0
 
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Ich sag mal: Headshot! Natürlich wollen Lobbyisten wie Hardy Schober einer ist nicht, dass sich Politiker informieren. Sie wollen, dass die ihre Interessen durchsetzen und fertig. In diesem Fall eben nicht mit finanzieller oder politischer Macht sondern mit der Tränendrüse.

"Geschmacklos" finde ich nur, dass es Personen gibt, die sich öffnentlich groß in Szene setzen und dafür so einen Amoklauf verwenden. Da werden keine Ursachen hinterfragt, keinen interessiert, warum der Kerl von allen geschnitten und gemobbt wurde, vielleicht auch von Schobers Tochter?!?

Nein, die naheliegendste Erklärung wird aufgegriffen: Die bösen Computerspiele haben ihn so aggressiv gemacht und die Schützenvereine haben ihm erlaubt an großkalibrige Waffen zu kommen. Also beides verbieten.

Im Grunde könnte man die News auch so schreiben:
"Politiker der Fraktionen von FDP und CSU haben im November vor, eine RealLife-Party mit verschiedenen Kinderspielen abzuhalten, bei denen auch Spiele mit "Gewaltpotential", wie z.B. "Räuber und Gendarm" oder "Cowboy und Indianer", ausprobiert werden. Diese wollen mit ihrer Aktion vor dem Hintergrund von stärker werdenden Forderungen nach einem Verbot von "Ballerspielen" besonders im Karneval aufklären und sich dagegen stellen."
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22.09.2010 13:12 Uhr von cikko
 
+2 | -0
 
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22.09.2010 13:17 Uhr von majastick
 
+5 | -2
 
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Wie leichtgläubig hier: manche sind, ist echt der Hammer. MEint einer die zocken jetzt tatsächlich CS um danach zu sagen "Och ist ja garnicht so schlimm"??? Die werden das zocken, den ersten HEadShot mitkriegen und dann Gott und der Welt erzählen wie schlimm das alles ist und wie wenig das was mit Freizeit, Sport oder sonstwas zu tun hat......die beurteilen das an einem Abend und fertig!

KAnn ich auch mal Politik einen Abend lang spielen um zu beurteilen was für einen Dreck die da für 10.000 Euros pro Monat machen? Sicher nicht! Die sollen sich um andere Probleme kümmern, davon haben wir genug im Land und sie sollen das Volk vertreten diese Spinnerbande.....
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22.09.2010 13:41 Uhr von Zisch
 
+0 | -0
 
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hahah: Hoffentlich wird das live übertragen..das könnte witzig werden wenn 20 Politiker das spielen und es total verkacken... am Ende gibt es eh nur Messerfights weil allen die Munition ausgeht.
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22.09.2010 13:50 Uhr von Moepjunge
 
+1 | -0
 
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Zisch: Bestimmt voll imba mit den Messerfights und so das die herr von Politik sich mal gegenseitig totschießen. Aber... Am Verbot (Das nie eintreten wird) ändert das eh nichts. Nun.. spielen die CS oder CSS?
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22.09.2010 16:09 Uhr von :raven:
 
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Unsere Lobbyistenhuren sind so weltfremd denen muss glatt noch ein Ballerspiel vorführen!

Wie wäre es mal mit einer Probestunde als Straßenfeger, Bauarbeiter, Busfahrer oder Verkäufer???
Da bekommt man als geistiges Retortenstück bleibende Eindrücke!

Als Einstieg könnte auch mal ein Spaziergang OHNE Begleitschutz zur nächtlichen Stunden in sozialen Brennpunkten dienen.
So ein Ding in die Fresse hat schon so manchen in die Realität zurück gerissen...
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22.09.2010 16:15 Uhr von DeeRow
 
+1 | -1
 
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Darf ich kommen? Dann werde ich denen mal zeigen, wie geowned wird LOL
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22.09.2010 17:43 Uhr von Bleifuss88
 
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Politiker spielen Killerspiele: Ist ja wie "Islamisten feiern christlichen Gottesdienst" oder "Umweltschützer im Hummer mit 250 km/h auf Autobahn geblitzt".

Schön, dass sich da was tut. Allerdings sollte man denen auch erklären, wie das richtig abläuft, sonst kriegen sie noch ein falsches bild. Viele glauben immernoch, das Ziel in Counter-Strike ist, sich als Einzelkämpfer durchzuschlagen und möglichst viele Feinde zu töten. Da muss vorher jemand den Politikern erklären, worauf es eigentlich ankommt (auch wenn ich nicht unbedingt Fan von CS bin, so sollte man das Spiel wenigstens richtig spielen).

Und das einzig Geschmacklose ist dieses Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden selbst. Wie diese Leute die Opfer des Amoklaufs für ihre Agenda instrumentalisieren, ist für mich an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten.
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22.09.2010 18:35 Uhr von Fleischpeitsche
 
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Also: ich find die Aktion geil! :D

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