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Siemens schließt unbefristeten Beschäftigungspakt mit Mitarbeitern

Arbeitnehmervertreter loben die neueste Aktion von Siemens als Vorbild für die gesamte deutsche Industrie. Siemens schloss mit 128.000 Mitarbeitern einen unbefristeten Beschäftigungspakt. Das heißt, dass diese Mitarbeiter nur noch mit Zustimmung des Betriebsrates aus betrieblichen Gründen gekündigt werden können.

Dieser Beschäftigungspakt gilt außerdem auch für die Siemens-Tochtergesellschaften. Lediglich die IT-Sparte SAS soll nicht inbegriffen sein, da sie ohnehin ausgegliedert werden soll. Siemens beschäftigt über 400.000 Arbeitnehmer weltweit, dieser Pakt gilt also nur für deutsche Arbeitnehmer.

2008 kam bereits solch eine Regelung auf, diese sollte aber nur zwei Jahre gelten. Umso mehr ist die unbefristete Regelung eine Sensation. Die Geschäftsführung will damit die in der Wirtschaftskrise durchgestandene Kurzarbeit und die Arbeit der Angestellten belohnen.


WebReporter: Haruhi-Chan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Siemens, Kündigung, Arbeitnehmer, Angestellte, Beschäftigung
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2010 08:32 Uhr von Haruhi-Chan
 
+6 | -1
 
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Das nenn ich mal wirklich eine vorbildliche Aktion. Damit sind diese Mitarbeiter quasi unkündbar!
Welcher Arbeitnehmer würde da keine Luftsprünge machen? Klar, man könnte Mitarbeiter raus mobben oder illegale Aktionen machen, aber ich denke hier ist die Geschäftsleitung extrem zufrieden mit den Mitarbeitern. Warum also nicht?
Ich hoffe mehr Betriebe werden nachziehen!
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22.09.2010 08:39 Uhr von golddagobert
 
+3 | -0
 
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ist doch mal eine coole Aktion. Da macht es irgendwie mehr Spaß wenn man seine Heimischen Siemens Geräte in Gebrauch nimmt, die dazu eine hervorragende Qualität haben.
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22.09.2010 08:39 Uhr von usambara
 
+6 | -1
 
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früher Alltag heute als Fortschritt verkauft
trotzdem gut, es gibt den Menschen "Planungssicherheit".

[ nachträglich editiert von usambara ]
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22.09.2010 08:50 Uhr von Holy-Devil
 
+0 | -0
 
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Und als Mitarbeiter beim Bund muss man hoffen, dass die Befristung irgendwann aufgehoben wird. Schade dass hier nicht mal so eine Aktion stattfindet!
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22.09.2010 08:55 Uhr von kulifumpen
 
+0 | -0
 
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was ist mit den anderen 200.000 Mitarbeitern von Siemens?

Im übrigen hatte ich mal irgendwo gelernt, dass der Betriebsrat ab einer gewissen größe immer kontaktiert werden muss, sofern der MA einen Tarif-Arbeitsvertrag hat.

[ nachträglich editiert von kulifumpen ]
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22.09.2010 09:02 Uhr von Haruhi-Chan
 
+1 | -0
 
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Betreffend Kündigung: Bei betriebsbedingten Kündigungen besteht nur eine Informationspflicht gegenüber dem Betriebsrat. Der Betriebsrat muss in Kenntnis gesetzt werden, was er dazu sagt ist egal. Im Falls von Siemens ist das nun nicht mehr egal, der Betriebsrat muss dort jetzt zustimmen.

@kulifumpen
Die restlichen Mitarbeiter arbeiten in ausländischen Standorten. Dieser Pakt besteht nur in deutschen Standorten.

[ nachträglich editiert von Haruhi-Chan ]
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22.09.2010 09:08 Uhr von kulifumpen
 
+1 | -2
 
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und die deutschen MA sind natürlich besser als andere. Es ist immerhin etwas. Wenn sich jedoch wirklich etwas ändern sollte, würde man ein solches "abkommen" weltweit treffen. Ich denke mal das auch andere Länder hart durch die wirtschaftskrise getroffen wurden, sogar wesentlich härter als wir.
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22.09.2010 11:18 Uhr von Perisecor
 
+2 | -0
 
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@ tsunami13: "Aber was heißt den betriebsbedingt? Das kann alles heißen bzw. alles kann so genannt werden."

Nein. Wenn du keine Ahnung hast, sag doch einfach gar nichts zum Thema.
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22.09.2010 19:14 Uhr von TheRoadrunner
 
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die andere Seite: http://www.sueddeutsche.de/...
... vom Spiegel habe ich auch schon mal kritischere Berichterstattung gesehen.

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