21.09.10 22:42 Uhr
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Bayern: Mann erbt Waffenarsenal

Bereits vor zwei Jahren verstarb der Vater eines Mannes aus Krumbach, der nun ein regelrechtes Waffenarsenal in der Wohnung des Rentners vorfand. Neben dem Inhaber eines Waffengeschäftes wurden auch eine technische Sondergruppe sowie Waffen- und Sprengstoffexperten zur Räumung hinzugezogen.

Die Räumung der Wohnung dauerte zwei Tage an. Insgesamt wurden 86 Lang- und Kurzwaffen, 23 Munitionskisten, sieben Handgranaten und 21 Sprengkörper sichergestellt.

Die Waffen, die überwiegend aus der Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg stammen, fanden sich im ganzen Haus zum Teil ungesichert wieder. Das LKA München sorgte für einen sicheren Abtransport.


WebReporter: wenzi
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mann, Bayern, Fund, Erbe, Waffenarsenal
Quelle: www.ovb-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2010 22:51 Uhr von StrammerBursche
 
+13 | -9
 
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Herr lass Hirn regnen: Ich erbe eine Waffensammlung aus historischen Waffen und informier erstmal die Bullen, damit sie 2 Tage lang in meinem Haus mit irgendwelchen gelangweilten Sondergruppen rumschnüffeln dürfen.

Vom bürokratischen Monstrum und evtl. Problemen die jetzt auf ihn zukommen ganz abgesehen.

Naja Idioten verdienen es nicht besser.
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21.09.2010 23:12 Uhr von Xeeran
 
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Wenn: da wirklich Sprengköpfe und Handgranaten dabei waren, dann wollte ich als Laie die Teile auch nicht in die Hand nehmen. Es steht auch nicht da, dass diese Waffen entsorgt wurden. Der Verbleib ist unbekannt und ggf. landen sie in einem Museum. Dann würde der Eigentümer auch etwas erhalten.
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21.09.2010 23:14 Uhr von Jlaebbischer
 
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StrammerBursche: Klar, du verstöst lieber gegen das Kriegswaffengesetz.

Alleine von den Granaten und den Sprengkörpern geht schon eine verdammt grosse GEfahr aus. Schliesslich sind die Dinger bereits 60 oder sogar 80-90 Jahre Alt.

Gleich die Polizei zu rufen, war das beste, was er machen konnte, nämlich seine Pflicht.
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22.09.2010 00:09 Uhr von MBGucky
 
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@StrammerBursche: ich glaube nicht, dass dies für den Erben ein hoher bürokratischer Aufwand wird. Und Probleme bekommt er jetzt auch nicht. Schließlich hat er eben nicht gegen irgendwelche Waffengesetze verstoßen.

Und selbst wenn er für die Vernichtung der Granaten und Sprengkörper was zahlen müsste - was ich nicht glaube - so kann er dies sicher vom Verkauf der restlichen Waffen locker bezahlen.
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22.09.2010 00:23 Uhr von dr.b
 
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@StrammerBursche: Wenn da historische Waffen dabei sind, dann finanziert sich die Vernichtung von selbst. Und man hat da keine andere Wahl, weil bei der Menge tut man sich schwer die mal eben schnell unauffällig zu entsorgen...denn der Teufel ist ein Eichhörnchen und wenn man dabei erwischt wird....dann hätte man erst recht Probleme.
Aber lass mich raten, Du bist als strammer Bursche ein Experte für die unauffällige Entsorgung von Waffen, oder?
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22.09.2010 07:49 Uhr von borgworld2
 
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@Jlaebbischer: JaJa seine Pflicht...
Woher willst du wissen ob von den Teilen ne Gefahr aus geht?
Kennst du deren Zustand?
Eher nicht!
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22.09.2010 13:57 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@borgworld2: ähhhh, wie jetzt? Zitat von Dir: Woher willst du wissen ob von den Teilen ne Gefahr aus geht?
Kennst du deren Zustand?"

Gegenfrage, willst Du das selbst versuchen, herauszufinden???

Wenn ein "Ottonormalverbraucher" so etwas erbt bzw. in seinem geerbten Haus vorfindet, kann er nur der Polizei etc. anrufen. Was soll er denn sonst tun??

Ich finde Waffen auch faszinierend und hatte Mal eine Panzerfastgranate, eine Handgranate, diverse Munitionsgürtel und habe immer noch eine unscharfe Flakgranate. Aber alles natürlich unscharf gemacht bzw. ohne Sprengstoff / Zünder.

Aber bei diesem ganzen Waffenlager ist völlig unbekannt, in was für einem Zustand das ist und man kann da nur Profis holen!
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22.09.2010 20:53 Uhr von Buckowitz
 
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@ StrammerBursche: 1. Nach Waffenrecht muß er, wenn er selbst keine Waffenbesitzkarte hat, die Waffen im Erbfall funktionsunfähig machen lassen. 2. Handgranaten etc. unterliegen dem Kriegswaffenrecht und dürfen garnicht in privater Hand sein. 3. Ob die Waffen aus der eit zwischen 1918 und 1939 historisch wertvoll sind, dürfte relativ fraglich sein. Auch diese wären im Zweifelsfalle, wenn der Sohn sie denn besitzen wollte, funktionsunfähig zu machen.
Wenn er die Voraussetzung für den Besitz von scharfen Waffen hätte, müßte er sich bei den heutigen Waffengesetzen einige Tresore für die Unterbringung von Langwaffen und Kurzwaffen sowie der Munition bekümmern.

Nee, nich einfach an die Wand hängen. Außerdem, es ist schon einigermaßen befremdlich, dass es zwei Jahre gedauert hat, dass dem Sohn die Sammlung auffiel...
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23.09.2010 07:42 Uhr von borgworld2
 
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@Andreas-Kiel: Das siehste ja schon wie deren optischer Zustand ist.
Danach kann man auch in gewisser weise den "inneren" Zustand bestimmen.
Auf jeden fall hätte ich alles andere in Sicherheit gebracht und nur die Granaten übrig gelassen.
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27.09.2010 23:02 Uhr von dragon08
 
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@borgworld2: Mann kann nicht wirklich bei solchen alten Fundstücken auf den Zusatnd innerhalb schließen.
Schon mal was von Luftfeuchtigkeit gehört und so weiter ?
Von Außen der schönste Glanz wie Neu , doch innen Tickt eine "Zeitbombe".

Der Mann hat das Richtige getan !
Auf eine Art wird auf Schützenvereine geschimmpft hier auf SN , die Ihre Waffen zu Hause haben , aber bei so etwas wird wieder mal mit verschiedenen Maß gemessen !
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29.09.2010 00:35 Uhr von Tuvok_
 
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WOW: da hätteste ja ne kleine privat Armee mit ausrüsten können.
In der quelle ist durchaus Scharfe Munition sichtbar und soo schlecht sehen die Gewehre etc nicht aus. Aber die Handgranaten... das wäre doch etwas zu heiss. Die alten Dinger gehen ja schon beim schief angucken hoch.
Wenn Opi nochmal Krieg spielen wollte hätte das SEK ein problem gehabt....
Tja war wohl für schlechte Zeiten gedacht :)

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