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Essen: Verband Deutscher Zeitungsverleger wählte "Bürger des Jahres"

Am gestrigen Montag wählten während einer Tagung des Zeitungskongresses in Essen, etwa 50 Chefredakteure den Preisträger für den neu geschaffenen "Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen". Die Wahl fiel auf den Cellisten Thomas Beckmann (53) aus Düsseldorf.

Er bekam für seinen Einsatz für obdachlose Mitbürger eine Auszeichnung und das ausgelobte Preisgeld von 20.000 Euro. Der Cellospieler Beckmann hatte zusammen mit sieben Freunden im Jahr 1996 den Verein "Gemeinsam gegen Kälte" ins Leben gerufen, der obdachlose Bürger unterstützt.

Den Anstoß gaben zwei erfrorene Frauen, die ohne Obdach in der Altstadt von Düsseldorf aufgefunden wurden. In der Laudatio hieß es, dass Beckmann Wohltätigkeitskonzerte veranstaltete und bisher 1,5 Millionen Euro sammelte. Unter Anderem waren Joachim Gauck, Günther Jauch und Philipp Lahm vorgeschlagen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Zeitung, Bürger, Auszeichnung, Verband, Engagement, Obdachlosigkeit, Thomas Beckmann
Quelle: www.schwaebische.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2010 18:56 Uhr von jsbach
 
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Eine hervorragende Sache, die der "Bürger des Jahres" gegründet hat. Aus Platzgründen muss ich noch ergänzen, das neben dem Fußballer Philipp Lahm auch noch Mesut Özil zur Wahl standen. Auch der ermordete Modezar Rudolph Moshammer hat sich besonders um die Münchner Obdachlosen mit Millionenspenden verdient gemacht. (Bild zeigt Thomas Beckmann)
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22.09.2010 10:58 Uhr von -IRIE-
 
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es wäre: mal schön wenn mal kein Promi so einen Preis gewinnt. Ständig i-welche Leute die berühmt sind. Wieso war denn der Lahm nominiert?
Es opfern sich soviele für Sozialschwache usw. und von denen hört man nichts.
Das gleiche mit dem Bundesverdienstkreuz! Finde nicht daß es einem Bundentrainer zusteht, vorallem wird er auch mehr als gut bezahlt.

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