21.09.10 17:19 Uhr
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Trotz einer ihr zugeschriebenen fahrlässigen Tötung darf Ärztin weiterarbeiten

Gegen eine Ärztin war im Jahr 2006 eine Strafsache wegen fahrlässiger Tötung an einem Hotelgast erhoben worden. In erster Instanz hatte das Amtsgericht die Ärztin zu drei Jahren Berufsverbot und zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.

Die Ärztin war damals zu einem im Hotel plötzlich erkrankten Gast gerufen worden und irrte sich in der Behandlung nach der von ihr gestellten Diagnose. Die von ihr abgegebene Spritze gegen Übelkeit hatte letztlich für den an hohem Blutzucker leidenden Mann tödlich geendet.

In der zweiten Instanz am Landgericht München wurde das vorige Urteil nun aufgehoben. Die Ärztin muss nunmehr eine Geldstrafe über 12.800 Euro zahlen und darf weiter praktizieren.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Arzt, Tötung, Ärztepfusch, Rechtstreit, Fahrlässigkeit
Quelle: www.tz-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2010 17:25 Uhr von Klassenfeind
 
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Toll: Ein Menschenleben ist 12000€ wert..
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21.09.2010 17:37 Uhr von dr.b
 
+3 | -0
 
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@Klassenfeind: Das war die Geldstrafe....was ihre Berufshaftpflicht gezahlt hat steht da nicht, das wäre fast interessanter

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