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Oktoberfest: So veränderte sich der Bierpreis seit 1810

Der Preis für eine Mass Oktoberfest-Bier ist mit 8,75 bis 8,90 Euro kein Schnäppchen. Das war zu Beginn des größten Volksfestes der Welt noch anders.

Im Gründungsjahr der Wiesn 1810 kostete die Mass drei Kreuzer und blieb bis 1830, also 20 Jahre lang, stabil. Dann kamen langsam die Preissteigerungen, 1865 mussten für den Liter Wiesn-Bier 25 Pfennige bezahlt werden, 1910 38 Pfennig und mit Beginn der Inflation im Jahr 1922 sogar 50 Mark.

1949, also nach dem zweiten Weltkrieg und lange nach der Inflation, wurde die Oktoberfest-Mass dann für 1,70 DM verkauft. Mit Ausnahme von 2003 wird die Wiesn-Mass jedes Jahr teurer.


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WebReporter: sina_m
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Preis, Bier, Oktoberfest, Inflation, Wiesn
Quelle: www.oktoberfest-live.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2010 15:37 Uhr von DirtySanchez
 
+59 | -1
 
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Es wäre viel interessanter zu sehen, wie sich die normalisierten Bierpreise entwickelt haben, also der Bierpreis im Vergleich zum durchschnittlichen Einkommen oder zum BIP.
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21.09.2010 15:39 Uhr von Klassenfeind
 
+49 | -3
 
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Solange die Leute bereit sind: für Bier solche Horrorpreise zu bezahlen, wird sich an der Teuerung nichts ändern..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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21.09.2010 15:59 Uhr von Perisecor
 
+25 | -28
 
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Das kann gar nicht sein hier auf SN sagen doch immer alle, dass die Dinge erst mit dem Euro teurer wurden und vorher über Jahrmillionen gleich teuer waren!!!111
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21.09.2010 16:03 Uhr von quade34
 
+28 | -2
 
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Man sollte: mal die Stadt München nach den jedes Jahr steigenden Platzmieten für die Wirte und Schausteller fragen.
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21.09.2010 16:08 Uhr von Benno1976
 
+30 | -7
 
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Solange: es Leute gibt, die bereit sind für Bayrisches Dünnbier mit extra viel Schaum nen Haufen Geld aufn Tresen zu legen, um hinterher erzählen zu können wie taff man ist, wird sich daran nix ändern.
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21.09.2010 16:10 Uhr von EIKATG
 
+15 | -4
 
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Billig is was anderes aber ich finde den Preis nicht "unverschämt".
Wenn man von 8,80 € ausgeht kostet ein 0,5 Bier 4,40 €. Wenn ich jetzt mal denk was ich in so mancher Disco für ein laues 0,33 l Bier zahl kommt mir der Preis net so utopisch vor. Vorallem da ich dort noch Eintritt zahlen muss, was beim OFest nicht der Fall is.
Und selbst in einer Kneipe in der großen City zahlt man meist 3€ + für ein Weizen.
Wie schon gesagt billig is was anderes, teuer aber auch.
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21.09.2010 16:19 Uhr von StrammerBursche
 
+19 | -14
 
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Disneyland für Idioten mit bayerischen Klischees: Auf so eine Kommerzveranstaltung gehe ich sowieso nicht.
Kein Bock auf irgendwelche Oktoberfest Touristen, Selbstdarsteller, Schicki Micki *otzen(m/w), Ossis und Pseudos die einmal im Jahr in ihre kack Lederhosen schlüpfen und sich auch entsprechend gebärden.

Da trink ich lieber Öttinger am Netto, das ist wenigstens ehrlich.
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21.09.2010 16:24 Uhr von kingoftf
 
+3 | -1
 
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Live vom Oktoberfest…: http://siriux.net/...
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21.09.2010 16:27 Uhr von Schwertträger
 
+8 | -0
 
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Interessant wäre zu schauen, ob sich die Menge des verkauften Bieres nennenswert nach unten verändert hat, durch die höheren Preise. Sollte sich da nämlich nichts tun, ist das Bier auch nicht zu teuer.

Angebot und Nachfrage.

Mehr als besaufen kann man sich schliesslich nicht.
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21.09.2010 16:27 Uhr von mr.x69
 
+1 | -7
 
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unfair: Die Preise werden jedes Jahr teurer aber ich verdien jedes Jahr das gleiche.

Scheiss freie Wirtschaft
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21.09.2010 16:29 Uhr von SchnaggelZ
 
+3 | -2
 
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@StrammerBursche: Großteils kann ich dir zustimmen, aber Oettinger muss nun auch net sein, das haut am nächsten Tag noch zu übel rein^^.

@Preis:

Muss auch sagen, dass ich 8,90 für nen Liter jetzt ne so krass finde. Wenn ich hier in ner Kneipe nen 0,5er Weizen bestelle kostet mich das 3,50-4 Euro. Je nachdem, wo man es bestellt ( Bar, Disco) kann das noch mehr werden. Einzige was mich stört ist, dass ich keinen Liter direkt habe will. Ist doch schal, wenn man net gerade dabei ist sich mit Vollgas aus dem Leben zu schädeln,... ja gut... Oktoberfest halt.
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21.09.2010 16:36 Uhr von W4rh3ad
 
+0 | -2
 
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Perisecor: Stimmt doch auch.

Vergleich doch mal.. 1,70 DM mit 8,90€

Davor war eine starke Wirtschaftskrise und 2 Weltkriege, was willst du da erwarten?

Jetzt haben wir weder eine derart starke Wirtschaftskrise noch irgendwelche Weltkriege an denen wir beteiligt wären, also, warum 8,90€?
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21.09.2010 16:38 Uhr von anderschd
 
+3 | -0
 
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Ja, aber Oettinger: scheint auch nich allen zu bekommen.

8,90 für`n Liter Bier, Respekt.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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21.09.2010 16:52 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
+4 | -6
 
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regt euch nicht auf: wenn man einmal im jahr auf die wiesn fährt, kann man doch mal ein bisschen mehr ausgeben.
oder wollt ihr auf eurem geld sitzen bleiben?
ein bisschen leben muss man doch auch^^

also passt auf das ihr im museum keinen herzinfarkt bekommt
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21.09.2010 17:02 Uhr von Jolly.Roger
 
+8 | -3
 
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@Benno1976: "...für Bayrisches Dünnbier..."

Wer keine Ahnung hat....

Das Festbier, das auf dem Oktoberfest ausgeschenkt wird, ist stärker als normales Schankbier. Sowohl vom Alkoholgehalt als auch von der Stammwürze.

Was manchmal stimmt, ist die Sache mit dem Schaum.
Allerdings scheint vielen nicht klar zu sein, dass der Schaum auch aus Bier besteht und der Pegel noch etwas steigt, wenn der zusammenfällt...

Sollen sich die Leute mal nur eine Stunde hinstellen und die Krüge unter Zeitdruck zapfen, warten will ja keiner. Dann red ma weiter.

Wenn ich sehe, wieviele "Noagal" in den Krügen bleiben oder wieviel verschüttet wird, braucht sich keiner darüber zu beschweren, dass die Maß ned ganz voll ist...

Es gibt halt einige Dinge, die weiß man wenn man aufs Oktoberfest geht. Eines sind die Bierpreise, ein anderes, dass die Krüge nicht perfekt voll sind.
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21.09.2010 17:10 Uhr von bin-nicht-da
 
+2 | -0
 
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jaja: die menschen mit ihrem bierus :D
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21.09.2010 17:23 Uhr von DirtySanchez
 
+5 | -2
 
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Es ist doch gerade ein VOLKsfest, wenn man sich bescheißen lässt und sich total abschießt. Das ist doch ziemlich genau die Definition von "Volk" (zumindest meine).
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21.09.2010 19:27 Uhr von Dohnny
 
+0 | -0
 
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Bier: Man geht ja schließlich auch nicht jeden Tag auf die "Wiesen" :D
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21.09.2010 19:39 Uhr von tommynator2
 
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@DirtySanchez: siehe zu deiner Frage hier:

http://www.shortnews.de/...
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21.09.2010 19:44 Uhr von Phyroad
 
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Preissteigerung 1 Maß / Arbeitszeit: "Mußte im Jahr 1950 bei einem Bierpreis von 1,70 DM pro Maß und einem Stundenlohn von 1,24 DM/Stunde der Durchschnittsverdiener noch 82,3 Minuten für eine Maß Bier arbeiten.

Inzwischen war man 2006 bei einer Maß Bier zu 7,32 € angelangt, für die man bei einem Durchschnittlohn von inzwischen 15,45 € wieder 28,4 Minuten arbeiten darf."

2008 gab es 6,0 Mio Besucher / Getrunken 64.922 Hektol.
2009 gab es 5,7 Mio Besucher / Getrunken 65.000 Hektol.
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21.09.2010 22:18 Uhr von mysteryM
 
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scheiss auf: Wisen....
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21.09.2010 22:36 Uhr von Jolly.Roger
 
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@Phyroad:
Vielen Dank, das bestätigt meine Vermutung...Aber alles wird ja immer teurer, und früher war die Zukunft auch immer besser. ;-)

@aspartam_gift:
Nein, das wäre keine Marktlücke, das wäre einfach dämlich.
1. geht das natürlich nicht so einfach, außerhalb der Zelte darf sowieso nix verkauft werden
2. wozu auch, die Leute bezahlen das Geld. Außerdem ist es da auch ein kleines bisschen aufwendiger und damit teurer, das Bier zu verticken als in der Kneipe am Eck....

@mysteryM:
Was ist Wisen?
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21.09.2010 23:21 Uhr von Schwertträger
 
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Einzige Einschränkung: Nun muss man fairerweise natürlich noch berücksichtigen, dass den Durchschnittslohn von 15,48 EUR heute nicht mehr so viele Menschen erreichen, wie den Durchschnittslohn von 1,24 im Jahre 1950.
Damals klaffte die Schere von Geringstverdienern und Großverdienern noch nicht so weit auseinander. Das heisst, der Durchschnittslohn setzte sich aus zwei weniger entfernten Extremen zusammen.

Aber das ist dennoch ein eher kleinerer Faktor.

Tatsache war und bleibt: Wäre das Bier ZU teuer, würde viel weniger verkauft. Passiert aber nicht. Also ist das Bier nicht zu teuer.
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22.09.2010 10:00 Uhr von Jolly.Roger
 
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@aspartam_gift: "Denen gehört wohl die Welt. "

Nein, aber die Wiesn.

"Die" haben ja auch einen Haufen Geld für die Platzmiete hingelegt.
"Die" stellen auch die Bierzelte und die Infrastruktur hin, damit die Leute saufen und das Zeug dann auch wieder loswerden können.

Wenn du das Geld auch erstmal bezahlen mußt, wird dein Billig-Bier dann auch nicht mehr so billig. Ich nehme nicht an du weißt wieviel Hektoliter du verkaufen mußt, bis du DAS erstmal wieder drin hast...?


Außerdem ist es aus Sicherheitsgründen so, dass man außerhalb der Zelte nicht mit Maßkrügen oder Flaschen rumlaufen sollte...

Aber grundsätzlich kannst du natürlich in der Nähe der Teresienwiese einen Platz mieten, dir das Equipment anschaffen, Toiletten aufstellen und nach Erfüllung der Vorschriften und Erwerb der Konzession dort billig Bier verkaufen.

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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22.09.2010 10:21 Uhr von -IRIE-
 
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saufen: bis der Arzt kommt!! Aber weh man raucht sich einen, dann ist man gleich ein Junkie und höchst kriminell!
Die ganzen Reportagen z.B. über das Oktober Fest--> mit keinem Wort wird erwähnt dass allein in D an die 40.000 Menschen an Alkohol sterben.
Sich bis zu Bewußtlosigkeit voll saufen und das auch noch lustig finden...

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