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Schweden: Piratenpartei erhält nur ein Prozent der Wählerstimmen

Die schwedische Piratenpartei kam bei den Parlamentswahlen am Sonntag nicht über die benötigte Vier-Prozent-Hürde hinaus. Dabei hatte die Partei bei den Europaparlamentswahlen im Jahr 2009 ganze sieben Prozent der Stimmen erhalten.

Rick Falkvinge, der schwedische Vorsitzende der Piratenpartei, konnte es selbst kaum glauben: "Die schwedische Piratenpartei hat ihre bisher beste Wahlkampagne durchgeführt. Wir hatten mehr Medien, mehr Artikel, mehr Debatten, mehr Flyer als je zuvor." Trotzdem hat es nicht gereicht.

Falvigne glaubt, dass u. a. uninteressante Kernthemen der Piratenpartei die Ursachen sind. Außerdem sei das Berufungsverfahren gegen "The Pirate Bay" erst neun Tage nach den Parlamentswahlen angesetzt. Eine Verurteilung der Betreiber vor den Wahlen hätte das Interesse an der Partei stark angehoben.


WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wahl, Schweden, Parlament, Piratenpartei, Wählerstimme
Quelle: www.gulli.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2010 09:11 Uhr von Dark_Itachi
 
+17 | -1
 
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Wenn ähnliches in Deutschland passieren würde, würde es mich überhaupt nicht wundern.
Die sonst so präsente Piratenpartei ist so ziemlich unscheinbar geworden, wie es mir scheint, denn mehr als einen kleinen Infostand mit paar versifften Gestalten in Jena habe ich seit langer Zeit nicht mehr gesehen....

PS: Bisher war ich Gegner der Piratenpartei (wegen ihrem Wahlmanifest, ist mir juristisch zu bedenklich gewesen), aber auf Grund der Sch**sse, die unsere derzeitigen Politiker abziehen, wird die Piratenpartei immer mehr zur Alternative.

Also Piratenpartei: Macht euch ein vernünftiges Manifest und dann sehen wir weiter!
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21.09.2010 09:17 Uhr von GixGax
 
+5 | -16
 
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21.09.2010 09:25 Uhr von Dark_Itachi
 
+16 | -5
 
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@ Aguirre: Warte mal ab, wenn die Schwarz-Gelbe Antideutschlandfront namens Regierung weiter so macht, dann gibts bald keine Alternative mehr:
CDU/CSU/FDP --> Machen nur Blödsinn und das auf unsere Kosten!
Linke --> Für mich nicht wählbar, weil ich eine persönliche Abneigung gegen "Rotes" habe.
Grüne --> Ohne Worte...
SPD --> Opportunismus deluxé ? Brauche ich nicht.
NPD --> Kommt selbstverständlich auch nicht in Frage.

Also bleiben nur Randparteien (Rep als Beispiel) und halt die Piratenpartei übrig.
Mir würde es schon reichen, wenn durch die Piratenpartei und deren Wahlsiege mal die anderen Parteien einen richtigen Schuss vor den Bug bekämen!
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21.09.2010 09:40 Uhr von Darth Stassen
 
+10 | -2
 
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Wundert mich nicht. Die Piratenparteien haben sich generell immer weiter von ihren Kernthemen entfernt und in die linke/grüne Ecke bewegt, wo es schon mehr als genug Konkurrenz gibt.
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21.09.2010 10:43 Uhr von zeitgeist
 
+4 | -0
 
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@Dark_Itachi: nette Polemik, leider fehlt der Inhalt "warum"
bei Grünen passt dir die Nase nicht, NPD ist absolut und 100% ausgeschlossen, REP aber wählbar?

@topic
Das ist das Problem bei einer 1-Themen-Partei. Ist NEtzpolitik nicht mehr Nachrichtenaktuell, gehen auch die Wahlergebnisse in den Keller.

Die Piratenpartei müsste sich einfach breiter aufstellen und auch diese Positionen vermarkten.
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21.09.2010 11:17 Uhr von Dark_Itachi
 
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@ Zeitgeist: Polemik? Je nachdem wie man Polemik definiert und differenziert :-)
Zu Rep --> Ich hab Rep als Randpartei genannt, nicht dass ich sie wählen würde.
Du kannst meine Gründe natürlich auch gern als Stammtischgerede abtun. Genau dafür gibt es ja unterschiedliche Ansichten und Diskussionen.
Das Warum kann ich Dir gerne geben:
CDU/CSU --> Missbrauchen Deutschland nur als Mastschwein für die EU, Siehe Sparpakete und ähnliches. Dazu kommt, dass ich mit der aktuellen Regierung überhaupt nicht zufrieden bin. Alleine schon die ständige Einmischung der Merkel in alles Mögliche ist in meinen Augen total unkorrekt, ev. sogar verfassungswidrig.
SPD --> opportunistisch und in meinen Augen größtenteils unfähig. Genauso wie die FDP gibt auch die SPD immer wieder Dinge von sich, bei denen ich nur mit dem Kopf schütteln kann.
FDP --> Siehe SPD, versucht in meinen Augen die Reichen reicher und die Armen ärmer zu machen. Aber das kann jeder für sich selber beurteilen.
NPD --> Deren Methoden sind einfach zu offensichtlich und zu plump. Würden sie ihre Vorstellungen intelligenter angehen, wären sie auch eher wählbar.
Linke --> Ich hab eine persönliche Abneigung, siehe oben. Das reicht mir als Grund aus, die Linke nicht zu wählen!
Grüne --> Sie tun nur so als ob...wenn man da tiefer in die Naturschutzangelegenheiten reinschaut, dann merkt man nicht mehr viel von Naturschutz. Als Beispiel möchte ich kontraproduktive EU-RLen benennen, gegen die nichts unternommen werden und die eher einen Rückschritt im Naturschutz darstellen. Stattdessen das Benzin teurer machen zu wollen, kann nicht der richtige Weg sein. Insgesamt sehe ich den Sinn in der Grünen Partei schon nicht.

Und nun bitte ich um Deine Meinung und Ansicht, Zeitgeist.
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21.09.2010 13:27 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
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Hätten den Namen ändern sollen Wikinger-Partei hätte besser gepasst.
Da hätten sich einige eher mit identifizieren können... ;)
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21.09.2010 19:43 Uhr von ralfi73
 
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Wo wir schon mal beim Thema Parteien-Alternativen sind:
Was haltet Ihr von der (noch neu zu gründenden)
Bürgerrechts-Partei "Die Freiheit"?

http://www.diefreiheit.org/

Da hat u. a. auch der ehemalige Gründungs-Pirat Aaron Koenig seine Hände im Spiel.

Ich war immer schon Piraten-Sympatisant, aber würde doch glatt auf diese neue, im ursprünglichen Sinn liberale Partei umschwenken. Lest Euch mal das Interview mit den Gründern durch. Ist sehr erhellend...

Wer auf eine Sarrazin-Partei gehofft hat, dem gleichzeitig aber auch die eigene Freiheit on- und offline wichtig ist (liberal eben), findet hier sicherlich was interessantes.

[ nachträglich editiert von ralfi73 ]
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25.09.2010 14:17 Uhr von zeitgeist
 
+1 | -0
 
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das liest jetz eh keiner mehr ;): 4 Tage alte news sind ja schon antik. Trotzdem nochmal kurz:

"Und nun bitte ich um Deine Meinung und Ansicht, Zeitgeist. "
sorry, hat ich überlesen.
Ich bin Piraten-Wähler, aber nicht wirklich vom Programm außerhalb von der Kernkompetenz Netzpolitik überzeugt. Regierungsfähig sind die derzeit nicht. ICh mags aber, wie sie in dne wahlstudios verzweifelt nach Experten ringen, die denen die Piraten erklären sollen.

@ Rest. sorry aber Beurteilung aufgrund Verallgemeinerungen weniger herausgerissener Fakten und Personen, sogar aufgrund von persönlichem Geschmack - das ist so ziemlich die Definition von Polemik

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