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Klage: Provider mit "Überschall-Surfgeschwindigkeit" drosselt auf 64Kbps

Im Oktober verhandelt das australische Bundesgericht einen Fall, in dem dem australischen Provider "Optus" vorgeworfen wird, dass sein Angebot über eine schnelle Internetanbindung irreführend sei. Der Provider bietet einen "Überschall-Breitband"-Tarif mit einer Geschwindigkeit von 100Mbps an.

Je nach Paket hat der Kunde ein Traffic-Volumen zwischen 120 und 170 Gigabyte monatlich zur Verfügung. Nach Überschreitung des Limits drosselt der Provider jedoch auf 64Kbps, das ist ISDN-Geschwindigkeit. Laut der Australian Competition and Consumer Commission handelt es sich hierbei um einen Wettbewerbsverstoß.

Das Gericht wird sich nun Ende Oktober damit befassen, ob das Angebot tatsächlich irreführend ist. "Optus" war in diesem Jahr bereits ein Mal vor Gericht, wegen einem ähnlichen Vorwurf. Damals warb der Provider mit der Bezeichnung "unlimited" für VoIP-Angebote, drosselte aber trotzdem massiv.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Klage, DSL, Provider, Überschall, Optus
Quelle: www.gulli.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2010 06:36 Uhr von Marius2007
 
+4 | -17
 
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21.09.2010 07:11 Uhr von sevenOaks
 
+5 | -8
 
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drosselung: macht das t-mobile nicht auch?
ok, die versprechen aber auch keine ´überschallgeschwindigkeit´...

[ nachträglich editiert von sevenOaks ]
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21.09.2010 07:31 Uhr von TrangleC
 
+22 | -1
 
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Anscheinend ist es auch in den USA seit einiger Zeit so dass die Provider die echten Flatrates loswerden wollen und ich fürchte dass das auch bei uns früher oder später so weit kommen wird. Viele Provider saboutieren beispielsweise die Benutzung von Torrents ohne es in ihren Geschäftsbedingungen und Verträgen zuzugeben. Benutzt man Torrents und läd über mehr als ein paar Minuten Daten hoch, bricht dauernd die Verbindung ab und fragt der Kunde dann nach was los ist wird so getan als sei es ein technisches Problem und man wird damit vertröstet dass sie angeblich dran arbeiten.
Erst durch die Häufung dieser Praxis ist klar geworden dass da ein System dahinter steckt.
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21.09.2010 08:01 Uhr von maretz
 
+16 | -1
 
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naja: auch wenn die Werbung sicherlich (nicht unabsichtlich) mehr verspricht:

-> Überschall: Och, Signalgeschwindigkeit im Kabel is bei ca. 2/3 der Lichtgeschwindigkeit... Ist doch überschall... ;)

Ansonsten kann ich die Provider aber irgendwo sogar verstehen das die ab nem gewissen Limit drosseln. Denn für die muss das finaniziell ja auch tragbar sein (der Provider zahlt immer nach Datenvolumen). Und was haben wir alle davon wenn wenige Power-Downloader dafür sorgen das die Preise hoch gehalten werden müssen und/oder der Ausbau stoppt weil dem Provider das Risiko derzeit zu groß ist? Das fängt schon beim Support an -> da werden nur noch ungelernte Leute hingesetzt für die nen TAE-Stecker "das komische Ding was in den Stromanschluss kommt" ist *britzel*. Die gehen schön stumpf ihre Checkliste durch - und wehe man sagt da mal "Guter Mann, ich weiss was ich tue, nu geben sie mir mal jemanden aus der Technik". FATAL ERROR! Dann geht das ganze Spiel nämlich von vorne los...

Wenn man dagegen mal guckt wie das im Business-Bereich abläuft dann ist das ne ganz andere Welt. Hier gibt es eben nicht die "Power-Downloader" (oder deutlich seltener). Dafür kümmern sich die Provider noch ein wenig mehr den Kunden zu halten. Leitung fällt aus? Kein Thema - innerhalb von 3-4 Stunden is jemand da und prüft das. Da fragt keiner ob ich schonmal den Rechner neu gestartet hab bzw. wenn ich dem sage das ich den Router neugestartet hab dann glaubt der das auch und ich mach das nich 5x damit der zufrieden ist. Und wenn die dann die Störung haben (und es etwas länger andauerndes ist) dann gibt es sogar mal nen Anruf (bzw. bei geplanten Wartungsarbeiten auch mal ne Mail vorher).

Von daher: Ich bin gar nich so traurig wenn man ne Volumen-Basierte Flat bekommt -> WENN auf der anderen Seite dann auch der Service usw. wieder passt.
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21.09.2010 08:38 Uhr von Zephram
 
+10 | -2
 
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@maretz: flat is flat ^^ da würd ich niemals was anderes akzeptieren, gibt genug monate im jahr wo ich den rechner fast überhaupt nicht nutze, da müssen die schon ein paar wochen volllast im jahr akzepztieren oder halt das ich wechsle ^^

jm2p Zeph
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21.09.2010 09:00 Uhr von maretz
 
+4 | -3
 
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@Zephram: Naja - normal kickt dich der Provider ja auch nicht wenn du zum ersten Mal das Limit übersteigst... Auch da ließe sich sicherlich eine Regelung finden...

Aber seien wir mal ehrlich: Allein beim Mobil-Telefon hast du ja oft so zwischen 5 und 10 GB Limits. Wenn ich überlege das mein iPhone meistens über WLAN geht (und damit keinen Traffic aus dem Limit nutzt) dann ist das schon ne Hausnummer wenn man damit 10 GB schaffen möchte. Da der Provider hier aber relativ viel zahlt macht es auch Sinn da irgendwann zu drosseln - damit eben nicht einzelne dafür sorgen das die allgemeinheit die höheren Kosten zu tragen hat.

Was ist denn die Alternative:
a) Provider arbeitet unwirtschaftlich -> d.h. Türen zu!
b) Provider streicht komplett die Flats bzw. erhöht die Gebühren so das die unintressant werden -> schon haben alle User das nachsehen...
c) (unrealistisch!) Die Manager bei den Providern geben sich etwas weniger Provisionen und leben mit einer etwas kleineren Gewinnspanne...

Und ganz ehrlich: Das was ich meistens benötige - das würde sogar über kleine Leitungen funktionieren (Mails!). Und mit normalen Downloads und normalen Verhalten wird man selten über 100 GB/Monat schaffen -> selbst wenn du dir Tag und Nacht YouTube (oder ähnliche Filmchen aus dem Hoppel-Western-Bereich) anguckst wird das schon schwer...
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21.09.2010 09:10 Uhr von HansiHansenHans
 
+1 | -1
 
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Ach nur Überschschall? Bin für Lichtgeschwindigkeit via Glasfaser.
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21.09.2010 09:15 Uhr von shadow#
 
+2 | -2
 
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Was ist dann mit Kabel Deutschland? Die drosseln auch massiv, ohne dass man ein Limit überschritten hätte.
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21.09.2010 09:19 Uhr von GixGax
 
+1 | -11
 
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21.09.2010 09:20 Uhr von WTMReaper
 
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120 - 170gb monatliche datenflat?? :-O
scheiße ich will nach australien!
gut wenn man den ganzen lieben tag prons zieht, könnte es schon knapp werden!
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21.09.2010 09:35 Uhr von brainbug1983
 
+2 | -2
 
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@maretz: n normales Webradio was nur den halben Tag im Hintergrund läuft braucht bei 128 kbit/s schon allein ca 20 GB/Monat, nimmt man dann ein etwas höherwertiges mit 256 kbit/s das sich auch nach was anhört ist man allein dadurch schon bei 40 GB, wenn es nur den halben Tag läuft, und das ist nur Ton. Natürlich wird nicht jeder 12 Std/Tag Webradio hören, aber darna sieht man das 100 GB heutzutage eigentlich fast nix mehr ist, nimmt man jetzt noch 1 Std. youtube/abend dazu dürfte man die 100 GB/Monat schon fast erreicht haben, und das ganze ohne Mails/Surfen/Downloads. Beschäftigt man sich jetzt noch etwas mehr mit dem Gebiet, sei es durch aktuelle Freeware, Spieledemos, oder auch nur die immer wieder zur Rechtfertigung genannten Linux-Images kann man locker und total legal auf 200 GB/Monat kommen. Klar, son Image läd man sich in der Regel nur einmal runter, aber warum sollte ich das ding nach der Installation auf meiner Platte lassen wenn ich an ner 100 mbit Leitung sitz? Die 2 min die ne CD zum runterladen braucht kann ich bei bedarf auch abwarten, und den Speicherplatz lieber andersweitig nutzen. Anderes Bsp. PS3 Demos, die haben locker mal 2-3 GB/Demo selbst bei nur 10 im Monat bist da auch schon bei etwa 25 GB, und das ganze ohne auch nur ein byte an illegalen Downloads zu verwenden.
Klar, Oma Ilse die 2 mal im Monat ne Mail an Tante Berta schreibt wird neimals auf diese Datenmengen kommen, auch leute die 2-3 mal/Woche ihre Mails abrufen werden das nie brauchen, aber die werden sich auch keine 100 mbit-Leitung zulegen. Wenn die Provider schon solche Leitungen anbieten müssen sie nunmal auch davon ausgehen das diese nicht nur zum Mails abrufen genutzt werden.
Was den Firmensupport betrifft, ja der ist besser, dürfte aber auch daran liegen das sich in ner Firma in der Regel n Admin oder jemand mit Ahnung von der MAterie um das Netz kümmert, da kann sich kein Provider erlauben erstmal zu fragen ob man das blinkende Kästchen schon vom Strom genommen hat. Wohingegen viele Privatkunden eben keine oder nur wenig Ahnung von der ganzen Geschichte haben und überfordert sind wenn man fragt ob der Router schon vom Strom genommen wurde. Und selbst wenn jeder 10. Kunde genug Ahnung hat lohnt es sich einfahc nicht da ne voll ausgebildete Fachkraft hinzusetzen.
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21.09.2010 09:48 Uhr von romifreak
 
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Ich denke es wird noch ganz interessant, wenn das cloud-computing eingeführt werden sollte. Da wird man die 200 GB vermutlich schon an einem Wochenende durchbringen.
Wenn man den Traffic nach Nutzung bezahlen muss, gehe ich eher davon aus, dass das Konzept floppen wird.
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21.09.2010 12:25 Uhr von bigpapa
 
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hihi: Und dann hat man Maxdome . :)

Man ich finde die sollten einfach das (wie in DE bei den Handyflats) einfach fair in den Vertrag schreiben und dann kann man entscheiden ob man das will oder nicht.

Grosse Töne spucken tuen Sie in DE auch alle. 16 Mbit blalbabla. Und unter Sternchen 323234 steht dann "sofern verfügbar".

Und was das jammern angeht. Ich bekomme max. 1.5 Mbit.
Mehr gibt die Leitung halt nicht her. Ich hatte auch die Wahl : Friss oder lass es.

Gruß

BIGPAPA
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21.09.2010 17:20 Uhr von Eckhaat
 
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Genau so ist das: 16000 Mbit versprechen sie alle, halten kann es keiner. Ich bekomm gerade mal die Hälfte, dann kackt die Leitung ab. Aber den Leuten erst mal so einen Tarif aufs Auge drücken, ohne die Leitung vorher durchgemessen zu haben, das geht. Wenn man es genau betrachtet, ist das Betrug.
120 - 170 GB ist unter Umständen in der Tat nicht all zu viel. Es muß ja nicht unbedingt nur permanenter Download sein. I-Net Radio, wie hier schon erwähnt, reicht in Verbindung mit anderen Sachen bereits aus. Dazu kommen Mails, wenn einer gerne im Netz daddelt...usw.
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21.09.2010 19:03 Uhr von Dracultepes
 
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Und man muss bei den Berechnungen auch immer von einem Mehrpersonenhaushalt ausgehen. Da gibt es dann 2 pubertierende Gören die rauf und runter Youtube oder sonstwas laufen lassen. Dazu kommen dann 1-2 Tvs über IPTV etc. und schwupp reichen nichtmal mehr 25mbit aus.

Es ist nicht schlimm wenn fair drinsteht das gedrosselt wird, das wirds ja bei meinem Smartphone auch. Aber so hinterrücks Ports oder alles drosseln ist scheiße. Sofern der Anbieter das gemacht hat, soll er ordentlich auf die Finger kriegen.
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21.09.2010 20:53 Uhr von SeriousCee
 
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da ist: eine verschwörung im gange

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