20.09.10 18:23 Uhr
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Sonneneruptionen: Im Jahr 2013 ganze Welt Monate lang ohne Strom?

In drei Jahren, also 2013, soll ein starker Sonnensturm stattfinden, der das Erdmagnetfeld verschieben könnte. Dadurch gäbe es auf der gesamten Welt monatelang keinen Strom.

Schon seit längerer Zeit warnen Wissenschaftler vor den Auswirkungen von Sonneneruptionen. Der britische Verteidigungsminister Liam Fox will nun auf einer Konferenz näher auf die Bedrohung eingehen.

Experten halten es für möglich, dass durch die zunehmende Aktivität im Innern der Sonne das Magnetfeld in den äußeren Schichten in Bewegung gerät. Die Folge sind Sonnenstürme.


WebReporter: benjes
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Welt, Strom, Wissenschaftler, Sonne, Eruption
Quelle: de.news.yahoo.com

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2010 18:30 Uhr von Rexmund
 
+80 | -11
 
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freue mich schon: dann wird die heimische produktion wenigstens wieder etwas wert sein und niemand braucht dann mehr Hartz 4 denn jeder wird ums überleben kämpfen
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20.09.2010 18:50 Uhr von cefirus
 
+54 | -4
 
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Wenn das so is sollte man sich überlegen, welche in dieser Zeit nützlichen Dinge es bis dorthin zu horten gilt, mit denen man Handel betreiben und einen Machtstatus erreichen kann, den zu erlangen in der Status Quo Gesellschaftsform nie vermocht hätte.

Also da wären... non-digitaler Pron... und... hm... Ravioli in Dosen... Instantbier... Feuer... schweizer Taschenmesser...
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20.09.2010 18:50 Uhr von biertrinker23
 
+27 | -92
 
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20.09.2010 18:57 Uhr von cefirus
 
+83 | -7
 
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@biertrinker23: "Unfug (warum sollte es dann keinen Strom mehr geben?
Die Stromproduktion hängt nicht am Erdmagnetfeld.)"

Na wenn du das sagst, bin ich ja beruhigt! :D
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20.09.2010 19:05 Uhr von homo_faber
 
+89 | -4
 
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puh: zum glück geht die welt 2012 unter, da brauchen wir uns um so was keine gedanken machen.
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20.09.2010 19:06 Uhr von anderschd
 
+29 | -5
 
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Wo ist der Zusammenhang: zwischen Erdmagnetfeld und Stromproduktion?
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20.09.2010 19:22 Uhr von rtk2
 
+6 | -5
 
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ich tippe eher auf fehlendes bzw. schwaches magnetfeld und daraus resultierender nicht funktionabler (micro)elektronik, was die wissenschaftler befürchten.

[ nachträglich editiert von rtk2 ]
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20.09.2010 19:39 Uhr von Jones111
 
+46 | -3
 
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Seit langem Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass 2012 oder 2013 eine neue Welle von Sonnenstürmen über uns hereinbricht.

Dabei handelt es sich um stark elektromagnetische Wolken, die mit hoher Geschwindigkeit von der Sonne im 11-Jahres-Rhythmus gestartet werden. Auf der Erde lösen sie stärkere Polarlichter aus - die dann auch in Europa oder den USA sichtbar sind. Gleichzeitig werden mehr oder weniger starke Ströme in Elektrogeräte induziert.

Bisher hattem wir im Elektro-Zeitalter nur schwache Stürme. Da aber die Sonne schon seit längerer Zeit eine völlig ruhige Oberfläche hat, ist damit zu rechnen, dass die nächste aktive Phase sehr stark wird.

1859 wurde das gesamte Telegraphennetz weltweit durch einen starken Sturm zerstört. Wenn dies heute geschähe, würden Strom-, Handy- und Computernetzwerke zerstört. Der Flugverkehr müsste für Wochen ruhen. Ob und in wie weit Microcontroller betroffen werden, ist unbekannt. Fakt ist jedoch, dass im Weltraum größere Chips verwendet werden müssen, da die normalen der Strahlenbelastung nicht gewachsen sind.

Für Menschen, Tiere und Pflanzen besteht aber keine Gefahr.

Siehe auch:
http://en.wikipedia.org/...
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20.09.2010 19:39 Uhr von Jones111
 
+26 | -8
 
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Wieso wird eigentlich der Artikel so negativ bewertet?
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20.09.2010 19:53 Uhr von anderschd
 
+6 | -5
 
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Also alles nur: Wichtigmache auf Grundlage von Vermutungen?
Deshalb vllt so negativ bewertet?
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20.09.2010 19:58 Uhr von Petaa
 
+8 | -5
 
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Stromproduktion: Du kannst natürlich weiter Strom produzieren. Leider wird davon sogut wie kein Watt am Ziel ankommen. Durch so einen starken Sturm können die Transformatoren durchbrennen. Diese Transformatoren sind nicht in Tagen oder Wochen zu ersetzen da sie nur in geringer Stückzahl produziert werden können. Und auch deren Produktion verschlingt Mengen an Strom da die Rohstoffe wie Kupfer, Eisen usw. ja in entsprechende Formen gebracht werden müssen.

Sollte das wirklich so stark eintreffen ist an eine normale Energieversorgung über Jahre nicht mehr zu denken.
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20.09.2010 20:07 Uhr von Marco Werner
 
+8 | -8
 
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@biertrinker: Informier dich mal,was ein EMP-Impuls ist,dann weißt du,was passieren kann und warum möglicherweise für einige Zeit kein Strom da ist. Um eine kurze Erklärung dazu zu geben: Ein EMP-Impuls (tritt auch bei Atombomben-Detonationen auf) erhöht die Spannung in elektrischen Geräten um ein vielfaches,was zum Durchbrennen von elektrischen Einrichtungen führt. Und bis das Stromnetz wieder notdürftig läuft,vergeht eine gewisse Zeit,da Sachen wie Kraftwerke, Transformatoren usw nicht mal eben in 2 Tagen repariert werden können.

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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20.09.2010 20:13 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -1
 
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@ rexmund wenn sie denn noch etwas produzieren KANN. Sag mir doch mal etwas, was heute noch ohne jegliche Form von Energie produziert wird.
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20.09.2010 20:15 Uhr von cav3man
 
+13 | -1
 
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Reißerische Presse: Man muss immer unterscheiden zwischen wissenschaftlichen Berichten und dem was die Presse daraus macht.

Hier sind mal zwei der Berichte der NASA
http://science.nasa.gov/...
http://science.nasa.gov/...

Sehr reißerisch sind die Artikel nicht. Es wird gesagt, dass es diese geomagnetischen Stürme bereits gab. Damals gab es noch nicht soviel Elektronik, daher relativ kleiner Schaden. Heutzutage mit viel Elektronik ensteht dementsprechend ein größerer Schaden. Dann gibt es noch Schätzungen... 20mal so Schlimm wie Katrina aber natürlich nur in Verbindung mit "könnte", "vielleicht". Nirgendwo steht das die ganze Welt im dunkeln sitzt für Monate.
Desweiteren steht dort auch das es sehr gute Überwachungssatelliten gibt die die Sonne immer im Auge behalten. Es gibt also eine Vorlaufzeit bevor solch ein Sturm auf die Erde trifft. Leider nicht der lange nur ca. 30min, aber in dieser Zeit kann schon eine Menge heruntergefahren werden.

Fazit:
Es gibt Schäden, diese werden höher sein als zu Anfang des 20. Jahrhunderts aber wie hoch weiß keiner genau.

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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20.09.2010 20:17 Uhr von Grauezelle
 
+23 | -3
 
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.... Ohne Strom kein Dnews und co. Find ich super!!!
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20.09.2010 20:25 Uhr von flokiel1991
 
+2 | -0
 
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@cav3man: genau.
Ich dachte mir schon, dass man die geräte retten kann, wenn man sie ausschaltet. Ausserdem glaub ichgehört zu haben, dass solch ein starker Impuls sich von den Polen ausbreitet, sodass vielleicht nicht die ganze welt ohne Strom ist, sondern nur in Ganz Europa, Süd-Afrika, Süden und Norden von Amerika und teile von Australien :P
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20.09.2010 20:35 Uhr von Jones111
 
+3 | -0
 
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@cav3man: 20mal so Schlimm waie Katrine, aber dafür weltweit oder wie?

Die Satelliten gibt aus auch und viele Wissenschaftler beobachten die Sonne auf Annomalien also werden wir gewarnt.

Allerdings wage ich doch zu bezweifeln, ob Chips mit Leitungsabständen von wenigen Atomen konstanten Strahlenbeschuss aushalten können. Ich möchte meine Geräte auch nicht ausgeschaltet in eine schwache Mikrowelle stecken.
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20.09.2010 20:35 Uhr von Mixuga
 
+7 | -1
 
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@cav3man: "Es gibt also eine Vorlaufzeit bevor solch ein Sturm auf die Erde trifft. Leider nicht der lange nur ca. 30min, aber in dieser Zeit kann schon eine Menge heruntergefahren werden"

Fast richtig... abgesehen von der Vorlaufzeit... selbst der sonnensturm von 1859, welcher auf Grund seiner richtung zufällig genau auf die Erde zuraste, brauchte 17 stunden. das ist genug zeit um alles runterzufahren und anschließend wieder hoch. Aber mit einer woche ohne strom müssten wir wohl doch wenigstens rechnen.

Das problem ist nur, dass es im Ernstfall niemanden mehr interessieren wird, weil ständig solch reißerische "news" verbreitet werde und weil der sonnensturm von 1859 schlichtweg ein seltenes ereignis war und dummerweise zufäälig genau die erde getroffen hat.
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20.09.2010 20:38 Uhr von Jones111
 
+0 | -4
 
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@Marco Werner: Wenn das tatsächlich so stark würde, wie einen Atombomben-EMP, dann wäre tatsächlich so ziemlich alles an Technik zerstört und müste eingeschmolzen werden.
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20.09.2010 20:45 Uhr von Gleed
 
+10 | -1
 
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Chaos schon vorprogrammiert? Wer sich ein wenig mit Hochfrequenztechnik beschäftigt hat, wird merken, dass das Problem nur bei längeren Leitungen auftritt, z.B. im Höchstspannungsnetz. Dies hängt damit zusammen, dass die Änderung der magnetischen Felder (hervorgerufen durch den Sonnensturm) eher im niederfrequenten Bereich stattfinden. Netze mit kürzeren Leitungen, wie sie zur regionalen Versorgung Verwendung finden, werden somit wohl eher nicht betroffen sein. Insbesondere werden auch Leitungen, wie sie im Haushalt verwendet werden, nicht betroffen sein. Auch eure CPU wird wird das problemlos überstehen :)

Was heißt das für euch: Schnell nen Dieselgenerator samt Dieselvorrat kaufen um dann im Fall der Fälle weiterzocken zu können ;) Da die überregionalen Kommunikationsleitungen mit Glasfasern realisiert sind, dürfte auch das Internet überleben (vorausgesetzt, die Router haben eine funktionierende Notstromversorgung oder ein Kraftwerk in der Nähe).

Dass an eine normale Energieversorgung über Jahre nicht mehr zu denken ist, wie Petaa es sagt, glaube ich eher nicht, da sicherlich nicht alle Transformatoren beschädigt werden würden, sondern nur die, die an sehr großen Netzen hängen. Außerdem sind energieintensive Industriebetriebe, wie man sie zur Herstellung von z.B. Kupfer braucht, aus Kostengründen immer in der Nähe von Kraftwerken oder sie haben eigene Kraftwerke zur stromversorgung.

Idealerweise wird man das große, sich über mehrere Länder erstreckende Höchstspannungsnetz sowieso in kleinere Netze aufteilen, auf Kosten der Versorgungssicherheit einzelner Regionen, die nicht ausreichend viele Kraftwerke in der Umgebung zur regionalen Versorgung haben.

Wenn man weiß, was passiert, kann man sich jedenfalls drauf einstellen. Die Energieversorger müssen nur richtig und rechtzeitig darauf reagieren und dann dürfte es nicht zu dem von einigen Leuten befürchteten Chaos kommen. Zumindest nicht in Deutschland, denn hier ist das Energienetz in einem sehr guten Zustand, verglichen mit anderen Ländern.
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20.09.2010 20:46 Uhr von cav3man
 
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Response: @jones: Ich würde es zumindestens so verstehen wie du. Genaueres steht da auch nicht.

"A century-class solar storm, the Academy warned, could cause twenty times more economic damage than Hurricane Katrina. "

Ah da seh ich gerade wieder was ich vergessen hatte ^^
Die Studie stammt gar nicht von der NASA sondern wurde durch diese in Auftrag gegeben. Die eingetliche Studie kommt von der NAS (National Academy of Sciences)

@Mixuga
Ich hab nur den Inhalt des Artikels wiedergegeben. Dort steht:

"ACE is a solar wind monitor. It sits upstream between the sun and Earth, detecting solar wind gusts, billion-ton CMEs, and radiation storms as much as 30 minutes before they hit our planet. "
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20.09.2010 20:59 Uhr von Mixuga
 
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@Gleed: danke für die elektrotechnisch schlüssige Schilderung der Vorgänge. Warum es also ausgerechnet damals die Telegraphennetze erwischt wissen wir nun also auch. Und ich denke mal, dass ich mit meiner Schätzung von einer woche stromausfall nich allzu verkehrt liege. solange dauert es ungefähr, bis die höchstspannungsnetze wieder laufen.

@cav3man
"Ich hab nur den Inhalt des Artikels wiedergegeben. Dort steht"

Wie war das mit dem verifizieren? Hab ich doch heut schon mal gehört!

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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20.09.2010 21:22 Uhr von MachoMannStyle
 
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wayne: interessierts? die Welt geht sowiso "2012" unter ;)
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20.09.2010 21:28 Uhr von Maika191
 
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Tjo da werden bei dem meisten wohl die Lichter ausgehen ;)
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20.09.2010 21:35 Uhr von Grauezelle
 
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hier ist ein titel... warum für kommentare titel? Wir haben solarzellen auf dem dach :D

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