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Rungholt - Das "Atlantis der Nordsee" wurde Opfer einer katastrophalen Sturmflut

Ein interdisziplinäres Forscherteam war aufgrund von neuen Erkenntnissen in der Lage, die letzten Stunden Rungholts zu rekonstruieren. Rungholt lag im nordfriesischen Wattenmeer südöstlich der Insel Pellworm und wird wegen fehlender schriftlicher Aufzeichnungen oft als "Atlantis der Nordsee" bezeichnet.

Ein weiterer Grund für den Beinamen war der Reichtum der etwa 2.000 dort lebenden Einwohner, die in der Umgebung Salztorf abbauten und das gewonnene Salz als kostbares Konservierungsmittel verkauften. Alte dänische Dokumente belegen rege überregionale Handelsbeziehungen, etwa zu Hamburg oder Bremen.

Die Forscher fanden heraus, dass starke Klimaschwankungen die Region heimsuchten. Am 16./17.Januar 1362 wurde Rungholt dann von einer verheerenden Sturmflut getroffen, welche die vom Salztorfabbau tiefergelegte Landfläche vollkommen überspülte und das einst so reiche "Atlantis der Nordsee" verschlang.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Opfer, Nordsee, Atlantis, Sturmflut
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2010 12:45 Uhr von alphanova
 
+12 | -0
 
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Zufällig lief gestern im ZDF eine Terra-X-Dokumentation über Rungholt und den Untergang der Stadt. War ziemlich interessant, wie die Quelle übrigens auch.
Kommentar ansehen
20.09.2010 12:47 Uhr von claeuschen
 
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Hochinteressant: danke dafür
und für die vielen anderen guten Nachrichten auch....

claeuschen:-)

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