20.09.10 09:35 Uhr
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Hobby-Archäologen stellen ihre Schätze im Xantener Römermuseum aus

Aus der Zeit der römischen Besatzung im Gebiet um Xanten, wurden von den Römern viele Gegenstände zurückgelassen und diese beflügeln seit Jahrhunderten die Phantasie von Privatsammlern und Hobby-Altertumsforschern. Am gestrigen Sonntag wurde dazu eine Extraschau im Römermuseum eröffnet.

Dabei können über 600 archäologische Unikate aus der Umgebung von Xanten in der Schau "Schatzhäuser - Antiken aus Xantener Privatbesitz und europäischen Museen" besichtigt werden. Die Leihgaben stammen von etwa 40 Privatsammlern, wobei einige zum ersten Mal in der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Das Museum gab noch bekannt, dass etwa 90 Prozent der Preziosen aus der römischen Antike stammen. Auch werden u.a. ein Schwert aus der Bronzezeit und ein Gefäß aus dem Mittelalter gezeigt. Den Privatpersonen wurde versichert, dass sie ihre vielleicht illegal erworbenen Gegenstände zurückerhalten.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Museum, Hobby, Schatz, Römer
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2010 09:35 Uhr von jsbach
 
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Die juristische Seite kann ich nicht begründen, denn normalerweise gehören diese Fundstücke dem Staat. Wenn es jedoch auf Privatgrund gefunden wurde...? Die Ausstellung ist bis 9. Januar 2011 geöffnet. (Bild zeigt einen "römischen Krieger" in antikem Gewand vor dem Museum)
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20.09.2010 12:59 Uhr von Julrond
 
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Fundsachen: soweit ich weiß, gilt dieses "Wer es findet, darf es behalten-System" nur auf offener See ohne Hoheitsgebiet eines Landes...
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20.09.2010 13:49 Uhr von Klecks13
 
+1 | -0
 
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Fundrecht: das ist in D Ländersache - und daher überall anders geregelt :-(

In den meisten Ländern gilt ein sog. Schatzregal, d.h. die Fundstücke gehören uneingeschränkt dem Staat. Ob und ggf. wieviel Finderlohn dem Finder und /oder Grunstückseigentümer zu steht, ist unterschiedlich geregelt.
In vielen Ländern gibts es lediglich einen feuchten Händedruck. Deshalb kommt es immer wieder zu einem regelrechten "Schatztourismus": Wertvolle Fundstücke werden illegal in Bundesländern geschafft, in denen man auch was davon hat, und dort als gefunden gemeldet. Weshalb auch Archäologen regelmäßig das Schatzregal kritisieren.

Die Eigentümer der Xantener Stücke haben Glück (sofern die Stücke aus der Region stammen): In NRW gilt -ebenso wie in Bayern und Hessen- die Hadrianische Teilung, nach der ein Fund zur Hälfte dem Staat gehört, die andere Hälfte teilen sich Finder und Grundstückseigentümer.

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