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Madagaskar: Neu entdeckte Spinnenart könnte zwei Rekorde brechen

Ein internationales Forschungsteam um Dr. Todd Blackledge von der University of Akron hat auf Madagaskar eine Spinnenart entdeckt, die gleich zwei Rekorde brechen könnte. Die neue Art gehört zur Familie der Radnetzspinnen und erhielt zu Ehren Charles Darwins die Bezeichnung "Caerostris darwini".

Ein Rekord ist ihr bereits sicher: Ihre Spinnenseide ist das stärkste biologisch produzierte Material. Sie ist doppelt so stark wie jede andere bekannte Spinnenseide und kann vor dem Reißen dreimal mehr Energie absorbieren als Kevlar - was sie äußerst interessant für technische Anwendungen macht.

Diese extrem widerstandsfähigen Fäden benutzt die Spinne für ihre zweite rekordverdächtige Eigenschaft: Sie webt möglicherweise das längste Radnetz aller Spinnentiere. Mit den Haltefäden überspannt sie Flüsse und Gewässer von bis zu 25 Metern Breite, bevor sie dann das eigentliche Fangnetz webt.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Rekord, Art, Spinne, Biologie, Madagaskar
Quelle: www.physorg.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.09.2010 10:42 Uhr von alphanova
 
+86 | -4
 
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Diese neue Art demonstriert mal wieder ganz eindrucksvoll, dass die Natur den technischen Fähigkeiten des Menschen oft weit überlegen ist.
Spinnen sind faszinierende kleine Tiere. Ich hab vor ein paar Tagen irgendwo noch einen Bericht gelesen, dass die Menschheit froh sein kann, dass Spinnen nicht sehr groß werden. Würden sie eine Größe von ca. 50 Zentimetern erreichen, wären sie die dominierende Spezies auf der Erde.
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19.09.2010 11:03 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
+13 | -60
 
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19.09.2010 11:17 Uhr von Oachekas
 
+40 | -2
 
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Wie immer eine Top News von Alphanova
Informativ und intressant geschrieben

@Ramsi: Ich weiß nicht wie groß die entdeckte Spinnenart ist, aber wahrscheinlich so 2-5 cm. In dieser Größe mach sie schon 25 Meter große Netze, jetzt kannst du dir ja ausrechnen wie groß die Netze wären, wenn die Spinne 50 cm groß wär und auch dementsprechend Stark ;)

[ nachträglich editiert von Oachekas ]
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19.09.2010 11:21 Uhr von alphanova
 
+48 | -3
 
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@Ramsi_Binalshid: Das war eine Art Gedankenexperiment. Voraussetzung dafür war, dass die Spinnenarten wesentlich größer werden als üblich (ca. 50cm) und dass sie ihre Fähigkeiten (Schnelligkeit, Reaktionsvermögen, Giftproduktion usw) dadurch nicht einbüßen.
Wenn man die Größenverhältnisse "hochrechnet" kommt man zu dem Ergebnis, dass 50cm große Spinnen ganz locker Menschen und sogar gefährliche Raubtiere wie Löwen usw überwältigen könnten.
Kombiniert man das mit ihrer schieren Anzahl, kommt unterm Strich heraus, dass keine andere Spezies auf Dauer eine Chance gegen sie hätte.
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19.09.2010 11:36 Uhr von ligion
 
+5 | -0
 
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Wie genau: kann ich mir eine solche technische Anwendung vorstellen? In der Quelle steht, es ist relativ reißfest und elastisch im vergleich zu synthetischen Materialen. Macht man daraus dann Abschleppseile? Ist das Material auch bruch/knick-fest oder nur "zugfest"? Und wie genau will man gegen die natürliche Zersetzung vorgehen, es ist ja immerhin "nur" ein organisches Material.
Falls jemand da mehr weiß, ich bin interessiert! ;)
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19.09.2010 11:36 Uhr von Psyphox
 
+7 | -0
 
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tja: da hat die Wissenschaft wieder was zum Forschen, vielleicht schaffen sie es mal endlich spinnenfäden nachzubilden, die währen nämlich in entsprechender dicke/größe stärker als stahlseile :)
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19.09.2010 11:36 Uhr von 0wnZ
 
+2 | -1
 
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bin gespannt wie lange Forscher nun brauchen um diese Super-Spinnenfäden zu kopieren.
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19.09.2010 12:06 Uhr von Babykeks
 
+15 | -15
 
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Hornmilben können mehr als das Tausendfache ihr Hornmilben können mehr als das 1000fache ihrer eigenen Masse halten.

Flöhe überspringen das 200fache ihrer eigenen Körperlänge.

Wenn man das nun in einem Gedankenexperiment auf ein zentnerschweres Tier "hochrechnet", dann kommt....genau der gleiche unausgegorene populistische Schwachsinn raus wie bei dem 50cm-Experiment.

Auch Gedankenexperimente sollten eine gewisse Qualitäts-Selbstprüfung enthalten. Oder man endet in der Kuriositätenspalte der BILD. ;D
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19.09.2010 12:29 Uhr von AdvancedGamer
 
+1 | -0
 
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altona: Das ist mal wirklich was neues, ich hab ja gewusst das einige Spinnen sich mit hilfe eines einzigen Fadens von einem Luftzug durch die gegend tragen lassen. Aber 25 Meter überspannen, da brauch sie natürlich starke Fäden.

Na mal sehn ob die Forscher die Seide auch nutzen können
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19.09.2010 12:56 Uhr von koelnerjunge
 
+4 | -1
 
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Eine Anwendung der Spinnenseide könnte ich mir vorstellen.
Der Weltraumlift wenn die Seide doppelt so Stark ist wie die von anderen Spinnen.
http://de.wikipedia.org/...
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19.09.2010 13:18 Uhr von Alice_undergrounD
 
+8 | -7
 
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@ ramsi: "aber das mit den 50 zentimetern - dominierende rasse - kann ich mir kaum vorstellen"

ich auch nicht, in ner doku über maden heisst es, dass die maden die dominierende rasse wären, in einer über delfine sind die delfine die dominierende rasse, in ner doku über krebsmenschen wären die krebsmenschen die dominierende rasse, ...
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19.09.2010 13:53 Uhr von w0rkaholic
 
+11 | -1
 
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Selbst wenn die Spinnen größer würden, darf man: nicht vergessen, dass es jede Menge Tiere gibt die dem Menschen unter natürlichen Umständen äußerst gefährlich werden bzw. Menschen problemlos töten können. Das hilft den Tieren nur heute nichts mehr. Ich behaupte, dass heute keine Spezies (außer meinetwegen Viren / Bakterien oder Außerirdischen) die Menschheit in Gefahr bringen kann, dafür macht der Mensch das dann selbst.
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19.09.2010 15:46 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+3 | -0
 
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@ w0rkaholic: da hast du natürlich recht.

aber die menschen heut zu tage, sind faul und haben kein überlebensinstinkt mehr. wenn wir hunger haben, gehen wir in den nächsten supermarkt oder noch besser, rufen den pizza-service.

in der natür, gibts aber kein telefon und keinen supermarkt.. heisst selbst ist der mann / die frau. und daran wird es scheitern. denn nur die wenigsten von uns wissen wie man in der wildniss überlebt, was man alles essen darf und was nicht und wie seine feine von sich vernabhält und jagen geht.

sollte unsere moderne zivilisation wie wir sie jetzt kennen irgendwann mal zu grunde gehen sehe ich persönlich schwarz für die menschen. weil sie einfach zu verwöhnt sind.

natürlich wird ein teil überleben, aber die meisten werden an sich selber scheitern.
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19.09.2010 15:55 Uhr von film-meister
 
+1 | -0
 
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wie bei Ameisen: soweit ich weiß tragen Ameisen (ca. 5 mm groß) ihr 50-faches Körpergewicht....nu stell sich mal einer vor, die wären so groß wie wir, das wäre ein Spaß:)
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19.09.2010 17:09 Uhr von Plage33
 
+1 | -1
 
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@Alice,.... und nach Jurassic Park wären es die Velociraptoren :D

[ nachträglich editiert von Plage33 ]
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19.09.2010 18:39 Uhr von Carana
 
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Q 50cm grosse spinnen: OMG als ihc die ersten kommentare gelesen is mir als spinnenphobist kalter angschweiss den rücken runtergelaufen...
ich stelle mir das grade vor 50cm spinnen mit einem netz von mehreren km länge..und die spinne beisst dich dann..OMG
ich hasse spinnen--freunde müssen die immer im glas fangen..oder nachbarn wer grade greifbar is..da ich in schreikrämpfen drinne stecke XD aber wenn ihc mir das vorstelle...OMG ich würde nie wieder auf die strasse gehbn..vor allem was wäre wenn die giftig wäre -.-

gut genug rumgesponnen
gottseidank is die nich so gross..aber die natur kann noch weitere überraschungen für uns bereit halten vlt mutietr die ja weil sie sihc mit ner andren spinnenart paart....

egal vg
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19.09.2010 19:43 Uhr von rolf.w
 
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Nunja: Wirklich interessant finde ich, dass man sie erst jetzt entdeckt hat, obwohl sie Netze über Flüsse spannt. Also ist die Gegend entweder wirklich für den Menschen Neuland oder aber diese Spinnen kommen nur sehr selten vor.
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20.09.2010 07:24 Uhr von Holy-Devil
 
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Nix Neues: Is doch nix neues - noch nie was von Spiderman gehört?
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20.09.2010 08:50 Uhr von Lo.Ony.de
 
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Spinnen: Oder Insekten allgemein, sind in ihrem Wachstum abhängig vom Gehalt an Luftsauerstoff...in grauer Vorzeit waren spinnen schonmal echt Fette teile....Problem an der ganzen geschichte is, das bei einem erhöhten Sauerstoffgehalt in der Luft, automatisch alles andere auch Größer wachsen kann (Weil Versorgung der Muskeln mit O2 besser)....Maßstabsgetreu gibts ja die Urzeitlichen 100Füßer dei 3m Lang waren... Zu dieser Zeit gabs auch die Fetten Spinnen mit ihren 50Cm...
Nur gabs da auch Libellen mit 1m Flügelspannweite usw...

Heutzutage würden wir Menschen und alle anderen Säuger (vorrausgesetzt wir gewöhnen uns an den vielen Sauerstoff) auch Sprunghaft Riesengroß werden...
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23.09.2010 05:53 Uhr von sample2501
 
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@ Lo.Ony.de: zum glück wer mit ahnung hier^^

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