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Schweiz: Ungewöhnlicher Vorschlag - Juso will Pornofilme in der Schule zeigen

In der Schweiz haben die Jungsozialisten einen ungewöhnlichen Vorschlag gemacht, um den Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass in Pornofilmen nicht die Realität gezeigt wird.

So sollen die Kinder und Jugendlichen bereits im Alter von zehn bis zwölf Jahren Pornofilme gezeigt bekommen. Im Sexualkundeunterricht sollen dabei allerdings nicht nur Softpornos gezeigt werden.

Damit wollen die Jusos erreichen, dass die Kinder und Jugendlichen besser zwischen der Fantasie und der Realität unterscheiden können.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Schule, Porno, Vorschlag, Juso
Quelle: www.a-z.ch

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2010 13:27 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+5 | -4
 
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Ein Vorschlag, der so abwegig gar nicht ist.Wir leben in einem Zeitalter, in dem es nicht zu 100% zu gewährleisten ist, dass Kinder Zugriff auf pornografische Inhalte haben. Kinder werden damit wesentlich früher konfrontiert, als noch vor 10-15 Jahren. Und das die Inhalte in den Pornos nicht die Wirklichkeit widerspiegeln, können die Knirpse nunmal noch nicht einschätzen. (Stichwort: Forbildfunktion) (Ich habe als Zwölfjähriger z.B. auch gedacht, Wrestling wäre echt.) Und damit die Kinder mit dem Erwachsenwerden eine normale Sexualität entwickeln können, bedarf es entsprechende Aufklärung. Diese kann z.B. in der bewussten Auseinandersetzung mit den dargebotenen Inhalten geschehen. Insofern auch ein Beitrag zur Medienerziehung.

[ nachträglich editiert von Abdul_Tequilla ]
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18.09.2010 13:35 Uhr von Sev
 
+2 | -6
 
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@Abdul_Tequila: > Wir leben in einem Zeitalter, in dem es nicht zu 100% zu gewährleisten ist, dass Kinder Zugriff auf pornografische Inhalte haben.

Du meinst sicherlich, dass Kinder KEINEN Zugriff auf solche Inhalte haben. Denn ich würde behaupten, wir leben in einem Zeitalter, in dem es 100% gewährleistet IST, dass Kinder Zugriff auf solches Material HABEN.

Aber du liegst vollkommen richtig mit dem was du meinst. Ich stimme dir absolut zu und bin auch der Meinung, dass dies zur Bildung von Medienkompetenz gehört. Denn einen Schaden bei Kindern verursacht nur der unkontrollierte Konsum dergleichen Inhalte.
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18.09.2010 14:31 Uhr von Sev
 
+4 | -2
 
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@benjaminx: Das kommt aber daher, dass Kinder diese Inhalte unter unkontrollierten Bedingungen konsumieren.
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18.09.2010 14:59 Uhr von Sev
 
+1 | -3
 
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@benjaminx: Das ist ja nicht das Problem dabei. Vielleicht der suchterzeugende Faktor, aber nicht die Ursache der negativen Entwicklung. Die liegt wohl eher darin begründet, dass die Kinder Realität und Fi(c)ktion (sorry, konnte nicht widerstehen) nicht auseinander halten können.
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18.09.2010 15:26 Uhr von SXMPanther
 
+8 | -0
 
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Es ist: doch immer wieder erheiternd hier. Gestern kam eine News in der ein Vater seiner 12 Jährigen Tochter einen Pornofilm gezeigt hat, zu Aufklärungszwecken. Da konnte man Kommentare lesen die man besser garnicht wiedergeben will. 90% forderten Gefängnisstrafen für den Vater und sonstige Konsequenzen. Heute kommt diese Meldung das in der Schweiz 10-12 Jährigen Pornofilme gezeigt werden sollen, auch zu Aufklärungszwecken und es sind alle dafür. Diese Doppelmoral ist definitiv zum kotzen. Ein Vater zeigt seiner Tochter einen Porno und alles drischt auf ihn ein. Die Schule zeigt Pornos und alle schreien nach mehr. Wie könnt ihr noch in den Spiegel schauen??
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18.09.2010 16:11 Uhr von Sev
 
+3 | -2
 
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@SXMPanther: Du kannst nicht von Doppelmoral sprechen, wenn es verschiedene Kommentatoren sind. Ich habe zu dem Vater gestern keinen Kommentar abgegeben. Meine Meinung gilt auch für ihn. Wenn es Aufklärungszwecken dient, sehe ich in der Vorführung pornografischen Materials kein Problem, eher Vorteile.
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18.09.2010 17:04 Uhr von quade34
 
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Vorsicht, das könnte ansteckend für die deutschen Jusos sein.

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