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Göttingen: Vergiftungen durch Pilze in diesem Jahr enorm angestiegen

Nach Angaben des Giftinformationszentrums, haben die Fälle von Vergiftungen durch Pilze in diesem Jahr sehr stark zugenommen. Normal sind pro Saison etwa 300 Vergiftungsfälle. In diesem Jahr werden es etwa 600 Fälle sein.

Der Anlass ist der nasse Sommer. Dadurch wachsen Unmengen von Pilzen und es gibt viele Sammler, die nicht genügend Kenntnisse in Sachen Pilze haben. Die häufigsten Vergiftungen gehen vom Knollenblätterpilz aus.

Letzten Monat hielt eine Frau den gefährlichen Knollenblätterpilz für Champions. Sie starb an den Folgen der Vergiftung. Das GIZ-Nord warnt unerfahrene Sammler davor, Pilze zu sammeln.


WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Sommer, Anstieg, Gift, Göttingen, Pilz, Vergiftung
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2010 12:31 Uhr von aral
 
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Pilze sammeln ist nicht schwer Man sollte halt a) wissen was in der Region an Pilzen gedeiht und b) nur solche Pilze sammeln, die man gut kennt.

Dann kann nicht viel passieren.

Im Rheinland z.B. gibt es eigentlich keine giftigen Röhrlinge (die Röhren haben wo andere Pilze Lamellen besitzen). Wenn man sich da auf Maronen, Steinpilze und Birkenpilze beschränkt, kann einem höchstens mal ein Gallenröhrling unterkommen, der einem mit seinem bitteren Geschmack ne ganze Pilzpfanne versaut, aber nicht giftig ist. Im Zweifelsfall kann man aber vom rohen Pilz kurz mal ein Stück probieren, wenn´s ein Gallenröhrling ist, würde man es schmecken.

Ekliger (aber nicht giftig) ist das ganze Madengetummel in diversen Pilzen - da sammel ich mir meine Pilze lieber selber und schneid alles weg wo auch nur *ein* Fraßloch drin ist, als daß ich ne Pilzpfanne in nem Restaurant serviert bekomme, dessen Koch es wuppe ist, ob er ein paar Maden mitkocht ;)
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18.09.2010 23:30 Uhr von CHR.BEST
 
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Champions lohnt es wahrlich nicht zu pflücken, gibt es doch genug davon im Supermarkt zu kaufen.
Soweit ich weiß, kann man inzwischen sogar Steinpilze und Maronen-Röhrlinge züchten. Aber die Ausbeute ist wohl weitaus geringer, als beim Champion.
Auch schmeckt der Waldpilz meist besser, weil er natürlich das Aroma des Waldes, der Bäume, in sich aufnimmt.

Übrigens ist das, was wir allgemein als Pilz bezeichnen, eigentlich nur der Fruchtkörper. Der eigentliche Pilz bzw. das Pilzgeflecht (Myzel) befindet sich im Waldboden. Daher wachsen die Pilze auch meistens immer an verschiedenen Stellen und man muß sie jedes Jahr auf´s neue suchen.
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19.09.2010 13:28 Uhr von Jerryberlin
 
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Drum: Trinke ich lieber ein Pils!

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