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Projektsprecher von Bahnvorhaben "Stuttgart 21" schmeißt hin

Der bisher als Sprecher und Verfechter des in letzter Zeit umstrittenen Bahnprojekts "Stuttgart 21", Wolfgang Drexler, ist von seinem Amt zurückgetreten.

Mit seinen Tätigkeiten geriet er zuletzt immer mehr in den Zwiespalt: Zum einen als Fürsprecher für das Projekt, zum anderen als SPD-Mann, der als aufrechter Politiker mit Rückgrat sich nicht gegen seine Partei stemmen wollte. Die SPD habe sich aber für einen Baustopp ausgesprochen.

Drexler räumte nach seinem Rücktritt ein, dass sein Amt für das Bahnprojekt wohl derzeit das schwerste in Baden Württemberg gewesen sei.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, SPD, Stuttgart, Rücktritt, Stuttgart 21, Sprecher
Quelle: www.swp.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2010 17:36 Uhr von NemesisPG
 
+6 | -1
 
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@Lucky: Ich frag mich , wie konnte er als Oppositionspolitiker sich vor diesen Karren spannen lassen . Er hat die Werbetrommel für ein Projekt gerührt von dem noch nicht einmal die Höhe der Kosten absehbar ist. Wie kann man nur so blöd sein.
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17.09.2010 17:40 Uhr von einsprucheuerehren
 
+5 | -1
 
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lol: "..zum anderen als SPD-Mann, der als aufrechter Politiker mit Rückgrat (...)"

hoho klingt ja gar nicht gekauft.

Die Südwestpresse scheint ja serös. lol.
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17.09.2010 17:55 Uhr von Hanno63
 
+1 | -0
 
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alltägliches Problem der Politiker , auch hier denn der eigene Wille muss immer kuschen , da solche Aktionen immer als Partei, also auch gegen den eigenen Willen , durchgeführt werden "müssen".
Wenn´s den Wolfgang Drexler erwischt hat , so muss er das ja irgendwie verkaufen und das hat er ja wahrlich hart durchgefüht .
Nun hat er wohl auch so lange es ging bzw. solange er es mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, gegenan der Voksminung , als Willen der Partei da gegengehalten.
Gut das auch Parteianhänger menschliche Züge zeigen, was ja selten ist.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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17.09.2010 18:18 Uhr von LuckyBull
 
+6 | -0
 
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@ NemesisPG, da kann ich dir: nur beipflichten. Manchmal muss man auch als Parteisoldat über seinen Schatten springen - was auch von einem "aufrechten" Charakter zeugt. Doch diese Eigenschaften gibt es offenbar immer weniger.

Die Bahn befindet sich wg. ihrer ökonomischen Entscheidungen sowieso in Deutschland auf dem allerletzten Platz.
So einen Bahnhof zu bauen ist angesichts der vielen anderen Baustellen (ICE ermüdetes Material, kaputte Klimaanlagen, miese Wartung, herunter gekommene Bahhöfe etc.) eine Katastrophe.
Die Bahn soll sich nicht auf Traumobjekte - sondern auf die vorherrschenden realen Probleme stürzen.



[ nachträglich editiert von LuckyBull ]
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17.09.2010 19:41 Uhr von dr.b
 
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@NemesisPG: ähm, ganz einfach weil die SPD Stuttgart21 mit durchgewunken hat und erst jetzt auf den "Zug" der Gegener aufspringt aus rein Wahltaktischen Gründen.....das zum Thema Rückgrat ,Aufrichtigkeit etc.

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