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Studie zum Werkzeuggebrauch von neukaledonischen Krähen

Der Werkzeuggebrauch galt dem Menschen lange als Zeichen seiner Intelligenz. Im letzten Jahrhundert häuften sich aber die Beobachtungen von Werkzeuggebrauch bei verschiedenen Tieren wie Affen, Nagetieren, Insekten und Vögeln. Der Großteil dieser Vogelstudien fand allerdings unter Laborbedingungen statt.

Ein Team der University of Oxford hat nun eine Studie über den Gebrauch von Werkzeugen in der freien Wildbahn durchgeführt. Als Beobachtungsobjekt diente die neukaledonische Geradschnabelkrähe. Diese reizen Larven, welche sich in Baumlöchern verstecken, mit einem Stöckchen durch permanentes Piksen.

Die Larve verbeißt sich schließlich im Stöckchen und kann herausgezogen werden. Durch chemische Analysen der Federn und Bluttests konnte festgestellt werden, dass die Larven ein wichtiger Energielieferant sind. Vor allem sind sie die wichtigste Fettquelle der Geradschnabelkrähe.


WebReporter: Getschi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Energie, Werkzeug, Krähe, Larve, Zoologie
Quelle: science.orf.at

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