Forschung: elektrischer Rollstuhl mit Gedankensteuerung entwickelt
Die bahnbrechende Neuentwicklung eines Forscherteams der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) könnte für viele behinderte Menschen eine wichtige Bereicherung und Hilfe zur Bewältigung des Alltags werden: ein Rollstuhl, der durch die Gedanken des Benutzers gesteuert wird.
Durch eine Haube mit Elektroden werden die Hirnströme des Fahrers aufgenommen. Auf diese Art ist eine schnelle und zielsichere Steuerung des Gefährts möglich. Als zusätzliche Unterstützung verfügt der Rollstuhl über künstliche Intelligenz (KI) um Gefahren selbst erkennen zu können.
Das neue Steuerungskonzept nennen die Forscher daher auch "Shared Control". Reagiert der Fahrer zu spät, sorgt KI dafür, dass zum Beispiel einem Hindernis ausgewichen wird. Das Grundkonzept funktioniert bereits, an der künstlichen Intelligenz wird nun weiter gearbeitet.