16.09.10 17:47 Uhr
 394
 

Radsport: Doping - Lance Armstrong gerät unter Druck

Die US-Doping-Ermittler unter der Leitung von Jeff Novitzky wollen die Analysen der Doping-Proben Armstrongs von 1999 einsehen. Pierre Bordry, Leiter der französischen Antidoping-Agentur AFLD, hat dies jetzt bestätigt. Die AFLD werde mit den Ermittlern in vollem Umfang zusammenarbeiten.

Die französische Zeitung "L´Équipe" hatte 2005 die Ergebnisse positiver Tests veröffentlicht, an die sie durch einem Trick gelangte. Damals konnte allerdings EPO noch nicht nachgewiesen werden. Erst bei einer späteren Untersuchung fand man Spuren von EPO. Eine Bestrafung blieb jedoch aus.

Armstrong hätte bei einer Bestrafung die Öffnung der B-Proben verlangen können, welche aber bereits für die nachträgliche Untersuchung benutzt wurden. Somit gabs es rein sportrechtlich keine Handhabe gegen Armstrong, obwohl er wissenschaftlich überführt war. Das möchten die US-Ermittler nun nachholen.


WebReporter: Jolly.Roger
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Druck, Doping, Radsport, Lance Armstrong
Quelle: sport.t-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Radsport: Lance Armstrong zieht über Verbandschef her
Rad: Lance Armstrong zieht über aktuelle Tour-de-France-Fahrer her
Radsport: Lance Armstrong bezeichnet Sagan-Tourausschluss als "abgefuckt"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.09.2010 17:47 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Es wäre sich wünschenswert, dass man ihm nun auch rechtlich das Dopings überführt und ihn offiziell "an den Pranger" stellt.
Bisher konnte er sich ja immer in "Unschuld" waschen, da es keine sportrechtliche Verurteilung gab. Das man EPO bei ihm nachgewiesen hat, wurde ja teilweise sogar von der UCI dementiert...
Kommentar ansehen
17.09.2010 02:03 Uhr von BaMeRo
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Doping: macht diesen Sport nicht mehr sehenswert und schadet allen beteiligten.
Kommentar ansehen
17.09.2010 08:38 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Naja: Bisher ja irgendwie nicht.
Ein Lance Armstrong ist der Vorzeige-Amerikaner, obwohl die mit am härtesten gegen Doping vorgehen. Dennoch jubelt man dem Typen zu, liegt wohl auch an der rührseeligen Geschichte um seine Krebserkrankung, welche meiner Meinung nach dazu verwendet wurde das Doping zu kaschieren.

Auch die anderen Überführten kassieren kräftig ab, richtig bestraft werden die ja nicht. 2 Jahre Sperre und der große "DuDuDu"-Finger. Im schlimmsten Fall wird ein Sieg oder eine Medaille aberkannt, aber auch nur wenn die genau dabei erwischt wurden.

Das Interesse der Öffentlichkeit muß so zurückgehen, bis denen klar wird, dass Doping die Ursache dafür ist und nicht die Lösung. Statt dessen erfindet man andere Methoden um zu betrügen (Mini-Motor etc.).

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Radsport: Lance Armstrong zieht über Verbandschef her
Rad: Lance Armstrong zieht über aktuelle Tour-de-France-Fahrer her
Radsport: Lance Armstrong bezeichnet Sagan-Tourausschluss als "abgefuckt"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?