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Sachsen: Finanzamt belangt Imbiss-Wirt wegen zu großer Schnitzel

Weil seine Schnitzel zu groß sind, hat ein Imbiss-Wirt im sächsischen Vogtland Ärger mit dem Finanzamt. Dieses bezeichnet den Verkauf von zu großen Portionen als Steuerhinterziehung.

Das Finanzamt gibt die Größe bestimmter Gerichte vor - ein Schnitzel Hawaii darf beispielsweise maximal 165 Gramm schwer sein - und fordert nun eine Nachzahlung von insgesamt 38.000 Euro.

Gerhard Kaltscheuer argumentiert, er könne seine hungrigen Gäste sonst nicht zufriedenstellen und betont, sollte er die Nachzahlung tatsächlich leisten müssen, müsse er schließen.


WebReporter: Truman82
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Verkauf, Steuerhinterziehung, Finanzamt, Wirt, Imbiss, Schnitzel, Nachzahlung
Quelle: www.dnews.de

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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2010 12:00 Uhr von Haruhi-Chan
 
+241 | -10
 
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Sorry, mir fallen dazu nur wüste beleidigungen ein...
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16.09.2010 12:07 Uhr von Bartist
 
+121 | -7
 
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in Zukunft: schreibt also das Finanzamt vor wie groß die Essensportionen sein dürfen, und das Eichamt führ die Steuerfahndung durch ;)
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16.09.2010 12:30 Uhr von Major_Sepp
 
+39 | -4
 
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Caducus_Saccus_nochwas :-): Ich glaube kaum dass es hier um Umsatzsteuer/Vorsteuer geht, denn er selbst zieht beim Einkauf der Lebensmittel ja nur 7% ab, führt aber 19% an das Vieh-Amt ab von seinem Gewinn.

Wie aus der Quelle zu entnehmen ist, verschwimmen die Grenzen zwischen Gewinn und Wareneinsatz was im Klartext bedeutet, dass er wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum hinweg Verluste produziert hat.

Dem Finanzamt geht es hier wohl um die Prüfung der Gewinnerzielungsabsicht. Das bedeutet es wird im Rahmen einer Prüfung festgestellt, ob Verluste nicht absichtlich oder fahrlässig eingefahren werden um andere positive Einkünfte auszugleichen und damit Steuern zu hinterziehen.

Zu der News sage ich mal lieber nichts. Typisch DNews eben. Reißerisch werden Tatsachen verdreht und Dinge in den falschen Kontext gebracht während einem die wesentlichen Informationen konsequent vorenthalten werden.

[ nachträglich editiert von Major_Sepp ]
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16.09.2010 12:33 Uhr von Guldenberg
 
+13 | -11
 
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Danke@Caducus_Saccus_Oryza: Hoffentlich wird das von den Usern hier verstanden - die schaukeln sich grad hoch...

Siehe die zaertliche Chaotin - gänzlich unbeeindruckt von Fakten. Ach muss das schön sein....
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16.09.2010 12:50 Uhr von juf123
 
+18 | -4
 
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Truman82: ist ein Garant für absolut sinnfreie Meldungen!
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16.09.2010 13:02 Uhr von honey_js
 
+4 | -0
 
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Vorsteuer etc: @major_sepp
ob er 7 oder 19% abführen muss, hängt davon ab ob er die Gäste im Lokal essen lässt oder die Waren "to-go" anbietet! Ich vermute mal er hat nur die 7% abgeführt und das FA hat sich gedacht: wieso nehmen die alle das Essen mit und essen ned im Lokal. Denn bei "to-go" Waren zahlt er weniger Steuer!!!!
(machen viele Geschäfte um Steuern zu sparen)
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16.09.2010 13:19 Uhr von Falkone
 
+6 | -4
 
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Interessanter Beitrag Beispiel:

Ich kaufe ein Schnitzel mit 500g Rohgewicht, dann bereite ich es zu..... ! Nach der Zubereitung wiegt es nur nur noch 300g... und kostet weniger als im Einkauf...

Dann legt nicht nur der Wirt drauf, sondern auch das Finanzamt. (Ich bin für letzteres)

Wer ist nun Schuld...?

1. Der Wirt - er bietet "Aktivkohleschnitzel" an.
2. Der Lieferant des Schnitzels - Er verkauft "Wasserbüffelfleisch" das schrumpft halt beim Braten.
3. Das Finanzamt - es hat eine falsche Besteuerungsform... (eingebüßt ist auch gehandelt).
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16.09.2010 13:51 Uhr von Major_Sepp
 
+5 | -3
 
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Falkone: 1. Der Wirt ist schuld. Und zwar nicht weil er "Aktivkohleschnitzel" anbietet, sondern weil er seine Verkaufspreise nicht vernünftig kalkuliert. Sinn eines jeden Betriebes sollte es sein daraus Gewinn zu erwirtschaften. Davon geht das Finanzamt aus. Ist dies nicht der Fall, sondern werden z.B. über Jahre hinweg Verluste produziert oder nur sehr niedrige Gewinne, könnte das einen Fall von Steuerhinterziehung darstellen. Wie gesagt KÖNNTE, das wird natürlich zuerst einmal geprüft!

Erklärung der Funktionsweise an einem sehr dreisten Beispiel (kommt aber in der Praxis durchaus vor):

Ich bin Angesteller und verdiene 50.000 Brutto. Darauf führe ich unterjährig meine Lohnsteuer ab. Da ich aber gerne mehr Netto in der Tasche hätte hole ich mir bei der Stadt eine Gewerbeanmeldung. Ich habe nie vor das Gewerbe wie ein vernünftiger Kaufmann zu betreiben und damit Gewinn zu machen, sondern um damit einen Verlust zu generieren.

Folge bei der Einkommensteuer (stark vereinfacht):

Bruttolohn - Verlust aus Gewerbebetrieb = Saftige Lohnsteuererstattung.

Und das zu unrecht! = Steuerhinterziehung

Alles klar?

[ nachträglich editiert von Major_Sepp ]
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16.09.2010 14:11 Uhr von Mathew595
 
+1 | -7
 
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*hust*: ddr
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16.09.2010 14:18 Uhr von w0rkaholic
 
+9 | -0
 
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Das Finanzamt vermutet wahrscheinlich folgendes: Der Wirt hat im Monat sagen wir 100kg Schweine-Fleisch eingekauft. Laut Finanzamt könnte er daraus etwa 625 Schnitzel machen, gibt aber an, dass er nur 400 Schnitzel verkauft hat.
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16.09.2010 14:43 Uhr von DJGeorg
 
+4 | -1
 
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erst einmal ist das wieder eine typische News von Dnews, die der allseits geliebte Webreporter "Trumann82" uns weiter gegeben hat.
Trotzdem darf mir keine Behörde vorschreiben, wieviel Fleisch ich für ein Schnitzel verarbeite.
Vllt hat der zuständige Beamte des Finanzamtes mehrmals dort gespeist und immer große Schnitzel erhalten, und dann auf einmal nur ein kleines.
Es kann ja auch sein, das der Wirt zuviel eingekauft hat, und seine Schnitzel deshalb größer gemacht hat als sonst. Vllt ist gerade in dem Moment ein Steuerbeamter gekommen und hat das bemängelt.
EBEN VIELLEICHT!!!
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16.09.2010 14:51 Uhr von no_trespassing
 
+13 | -0
 
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Ich glaube nicht an Vorsteuerhinterziehung: http://www.sz-online.de/...

Entscheidend für den Einkaufspreis ist ja wohl das Gewicht. Wenn der Wirt aus 200 kg Fleisch nur 400 Portionen macht statt möglichen 600 Portionen, dann ist das allein sein Bier.
Jeder kann den Preis für seine Waren selbst festlegen, wenn er damit nicht in den Dumping-Bereich rutscht.

Dem FA muss das ganz egal sein, solange die USt. ordentlich abgeführt wird.

Ich glaube viel mehr, dass da ein Konkurrent den irgendwie mit irgendwas anscheißen wollte. Vielleicht kennt der da noch jemand vom FA und schon packen die so obskure Listen aus, wie groß ein Schnitzel Hawaii sein darf.

Das ist doch totaler Quatsch. Sonst dürfte es ja in ganz Deutschland keine Riesenschnitzel mehr geben.
Daher kann man das schon gar nicht glauben.
Da hat jemand dem eine Reinwürgen wollen und das FA entpuppt sich als williger Helfer für irgendwelche niederen Absichten. So ist Deutschland.

Hier noch ein Artikel, der das ganze ins rechte Licht rückt:

http://www.pt-magazin.de/...

„Gehen sie davon aus, dass ich sie vernichten kann, ich habe schon mehrere Gaststätten im Vogtland vernichtet“, kanzelte er (der Steuerprüfer) Kaltscheuers Einwände ab.

Dass Gäste des Bistros – darunter Polizeibeamte – die Richtigkeit von Kaltscheuers Speisekarte mit ihrer Unterschrift bestätigten, interessiert D. (Steuerprüfer) nicht: „Polizisten lügen“.

Man sollte diese Leute sofort aus dem Amt entheben.

[ nachträglich editiert von no_trespassing ]
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16.09.2010 14:51 Uhr von majastick
 
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Finanzamt: [edited by maeckes]
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16.09.2010 15:02 Uhr von nightworker
 
+3 | -1
 
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das ist leider Realität: @ major Sepp, Was du da schreibst ist komplett daneben. Wieso ist der Wirt schuld wenn er ordentliche Portionen anbietet, dafür auch ordentlich kalkulierten Preis verlangt, und danach das FA kommt und dir sagt das du zuviel Pommes auf dem Teller hast. Irre aber kommt in der Realität vor, leider selbst erlebt. Unser Staat kommt auf die lustigsten Ideen.

Das es solche Menschen geben soll die mit dem Nebengewerbe ihr zu versteuerndes Einkommen drücken, kommt leider auch vor.
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16.09.2010 15:08 Uhr von Der_Krieger
 
+9 | -1
 
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Typisch deutsch: sowas kann nur in Deutschland passieren.

Lasst den mann doch seine schnitzel so groß machen wie er will. Das fördert nur den Wettbewerb und den kauf von mehr Paniermehl.
Die leute im Finanzamt müssten das doch wissen.
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16.09.2010 16:10 Uhr von Jaecko
 
+5 | -1
 
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Ach wie schön dass unser Staat keine anderen Probleme als die Grösse von irgendwelchen Fressalien hat...

Schreiben die den Gästen eines Restaurants demnächst vor, dass pro Besuch nur 1/4 Pfund gekackt werden darf?

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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16.09.2010 16:31 Uhr von tobe2006
 
+4 | -1
 
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hmm: was is dann eig mit dennen XXL-restaurants? da bekommt man ja schnitzel in 500g bis 2kg größe?

aber das is schon sehhhrr lachhaft
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16.09.2010 16:35 Uhr von maniistern
 
+3 | -1
 
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Muss er nicht Zahlen: Finanzamt soll seien Aufgaben erledigen und KEINERLEI Recht ins Geschäftgebaren etc.. seine stinkigen Finger reinzustekcne
Widerspruch udn ankündigung einer Dinestaufsichtsbewschwerede dürfte genug sein um diesen Überefrigen Dummschwätzer in seine Schranken zu weisen
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16.09.2010 18:06 Uhr von GigShadow
 
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lustiges Buch dazu: http://www.amazon.de/...
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16.09.2010 18:28 Uhr von SXMPanther
 
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Ist ja: mal geil. In Deutschland gibt es also tatsächlich eine Regelung wie groß ein Schnitzel sein darf. Auf so eine Idee muß man erst mal kommen. Irgendwie scheint mir die Beamten in Deutschland beschäftigen sich zu gerne mit irgendwelchen Unwichtigkeiten, anstatt sich über die wirklichen Probleme Gedanken zu machen.
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16.09.2010 18:41 Uhr von Logge.
 
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okey ?! Die spinnen doch total :-D
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16.09.2010 18:45 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
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Das wird ja immer sinnloser: Ein Wirt darf seine Schnitzel ja wohl so groß machen wie er will, der wird ja wohl besser wissen, wie groß die Schnitzel sein müssen um bei seinen Gästen gut anzukommen. Und wenn der Mann jetzt wegen der Nachzahlung schließen muss, wird er und seine ganzen Angestellten wohl vorerst Arbeitslos und werden gar keine Steuern mehr bezahlen sondern statdessen als Arbeitslose auf Kosten von Steuergeldern leben. Steuerhinterziehung wirkt sich schon negativ auf den Staat aus, aber anstatt so kleinen Fischen wegen versehntlichen Unsinnigkeiten die Existen zu vernichten, sollte man lieber bei den Leuten suchen die das absichtlich im Großen Still machen. Aber diese Cd mit den Bankkonten aus der Schweiz damals, mit deren Hilfe man wohl Millionenbeträge hätte einziehen können, war dann aber seltsamerweise doch nicht das Richtige.

[ nachträglich editiert von mitTH_RAW_Nuruodo ]
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16.09.2010 18:52 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ganz ruhig leute: dnews^^
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16.09.2010 22:15 Uhr von w0rkaholic
 
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Die grundsätzliche Regel sollte aber auch dem: Imbiss-Besitzer bekannt sein. Es ist eben in Deutschland so, dass wenn man so und so viel einkauft auch so und soviel (ungefähr) an Einnahmen haben muss. Wenn es da starke Abweichungen gibt, dann vermutet das FA nicht zu Unrecht Schwarzverkäufe. Ob das im Einzelfall immer richtig ist, ist natürlich eine andere Geschichte.

Wenn er größere Schnitzel verkauft, dann müssen die also auch entsprechend teurer sein, sonst gäbe es ja auch keine XXL-Läden etc. Sprich, er kauft 100 kg Schnitzel für sagen wir 1000 EUR und verkauft anschließend Schnitzel für insgesamt 1020 EUR dann ist das einfach zu wenig, das glaubt dem ja keiner. Dann geht das FA eben davon aus, dass er für Summe X Schnitzel verkauft hat, aber nicht eingebucht (sprich Steuerhinterziehung). Nirgends würde sich so einfach Einnahmen runterrechnen lassen wie in der Gastronomie, da hier der Gast nur selten eine Quittung bekommt und sehr oft bar bezahlt, kann man sich prima an der Kasse bedienen und eben weniger einbuchen. So das man monatlich quasi nur ein Minimum an Gewinn versteuern muss und das kann´s ja auch nich sein.
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16.09.2010 22:17 Uhr von Earaendil
 
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DNEWS: hallo?

is da wer?


*blub*

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