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Überraschender Vorstoß: Nordkorea bietet dem Süden Gespräche an

Nach heftigen Spannungen in den vergangenen Monaten wagte Nordkorea nun einen überraschenden Vorstoß zur Einigung mit dem verfeindeten Nachbarn Südkorea. So schlägt Pjöngjang dem Süden Militärgespräche vor, um unter Anderem die Frage der umstrittenen Seegrenze zu klären.

Ein weiteres Thema sollen die ungeliebten Flugblätter aus Südkorea sein, die Aufklärungsarbeit beim nordkoreanischen Volk leisten wollen. Wie ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums am heutigen Donnerstag bekannt gab, sei das Angebot über militärische Kanäle weitergeleitet worden.

Seit der Versenkung eines Kriegsschiffes aus Südkorea durch nordkoreanische Torpedos hatte sich die Beziehung zunehmend verschlechtert. Die letzten Militärgespräche hatten im Oktober 2008 stattgefunden. Seoul zeigt sich allerdings noch zögerlich.


WebReporter: maude
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Nordkorea, Militär, Südkorea, Friedensverhandlung
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2010 09:00 Uhr von The222do
 
+5 | -1
 
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Grüße aus Deutschland: Und wieder das alte Spiel zwischen Kommis und Demos...
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16.09.2010 09:12 Uhr von NetCrack
 
+5 | -2
 
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Die gehen wohl langsam pleite?! Da scheinen ja echt üble Zustände zu herrschen in dem Land. http://www.spiegel.de/...
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16.09.2010 09:44 Uhr von zimBow
 
+1 | -0
 
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bin gespannt ob sich die lage zwischen den beiden: irgendwann entspannt!
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16.09.2010 09:56 Uhr von DeeRow
 
+3 | -4
 
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Supergeil! Nun sollten Beide sich bloss net von den Amis oder Leuten wie NetCrack provozieren lassen, sondern einfach mal miteinander sprechen.

Die Dummen haben viel zu lange Feindbilder aufgebaut.

Autor: Ähm, das mit dem Torpedo wird immernoch dementiert... würdest du Tonkin auch immernoch den Falschen in die Schuhe schieben?

[ nachträglich editiert von DeeRow ]
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16.09.2010 11:04 Uhr von quade34
 
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Freiwilliges Umdenken: des Diktators? Eher Notwendigkeit, weil auch die Ideologie in Kuba den Bach runter geht. Man kann nicht jahrzehntelang ein Volk in Armut, Not und Hunger unterdrücken, weil es inzwischen Kanäle gibt, die zeigen, dass es auch anders geht. Hoffen wir, dass es endlich eine Verbesserung in Nordkorea gibt. Abrüstung ist das Gebot für beide Seiten und Verzicht auf die bolschwistischen Weltrevolutionsträume.
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16.09.2010 12:59 Uhr von W4rh3ad
 
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Nordkorea wurde doch dazu gezwungen einzulenken.
Sanktionen, Sanktionen und Sanktionen, bis Nordkorea selbst nicht einmal mehr Reis im Lager hatte.

Die systematische Zerstörung der nordkoreanischen Wirtschaft hat prächtig funktioniert, und nun ist Nordkorea dazu gezwungen Gespräche zu führen, um nicht zu verhungern.

Ich bin nach wie vor der Meinung Nordkorea ist im Recht.
Nordkorea lässt sich nicht von der USA unterdrücken bzw. kontrollieren, und dass gefällt den Staaten nun so garnicht, also wurden Sanktionen verhängt um Nordkorea dazu zu zwingen von der USA abhängig zu werden.

So leid es mir für die Bevölkerung Nordkoreas tut, aber sie sollten auf keinen Fall einlenken und sich von den Staaten abhängig machen, diesen Fehler haben schon viele Länder gemacht.
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16.09.2010 13:44 Uhr von LLCoolJay
 
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W4rh3ad: du Hohlkopf.

1. Nordkorea ist nach Aussen hin selbstgewählt komplett abgeschirmt.
Zugang zu dem Land erhält man nur auf Einladung eines Staatsbürgers.
Ein Tourist oder Besucher in diesem Land wird 24/7 überwacht und auf Schritt und Tritt von Soldaten begleitet.
Würde der Besucher einen Einheimischen ansprechen, bekäme der Einheimische allein aufgrund dessen das er angesprochen wurde (also etwas das er gar nicht verhindern kann) Ärger, bis hin zur Exekution.

2. Der irre Diktator Nordkoreas ist vor einiger Zeit aus dem Atomwaffensperrvertrag ausgestiegen und hat öffentlich bekanntgegeben Atomwaffen zu produzieren und einsetzen zu wollen.

3. Ist das Oberhaupt NKs defacto ein Toter. Und Kim Jong Il (sein Sohn) lediglich der Stellvertreter.
Das eigentliche Oberhaupt und damit dessen Ideologie ist gesetzlich verankert. So wie bei uns die Demokratie fest verankert ist. So etwas ändert man nicht so einfach.

4. Die Sanktionen betreffen einzig und allein die militärische Versorgung.
Hilfsgüter, Medizin und Nahrungsmittel für die Bevölkerung sind von diesen Beschränkungen ausgenommen.
Das diese nicht ankommen liegt widerum an der Regierung die die Hilfsgüter entweder nicht reinlässt oder für sich beschlagnahmt.


Ich bin bei weitem kein Freund der US-Amerikaner und ihrer Politik. Aber etwas differenziert muss man das schon betrachten.
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16.09.2010 15:40 Uhr von W4rh3ad
 
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LLCoolJay: 1. Ja, politisch, aber nicht wirtschaftlich, du Hohlkopf
2. Israel hat den Atomwaffensperrvertrag nicht einmal unterschrieben, und besitzt 10x so viele Atomwaffen wie Nordkorea
3. Wer sagt, dass man etwas ändern muss?
4. So ein Blödsinn, es darf nicht einmal Kleidung importiert werden, informier dich bitte mal.
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22.09.2010 15:53 Uhr von Buckowitz
 
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@ LLCoolJay: Du irrst teilweise.
Bis vor kurzem konnte man durchaus nach Nordkorea reisen, als Südkoreaner musste ich hierzu die Erlaubnis der südkoreanischen Regierung als auch ein Nordkoreanisches Visum beantragen. Jeder Besuchsgruppe wurden in der Tat entsprechende "Begleiter" zugeteilt. Das Hinterlassen eines Kaugummis auf nordkoreanischem Gebiet bescherte einer südkoreanischen Touristin einen 10-tägigen Gratisaufenthalt in einem nk Gefängnis, nachdem ihre Gruppe zurückgereist war.
Hilfslieferungen sind erst auf Ersuchen NK´s nach den Überschwemmungen wieder aufgenommen worden - und das betrifft bzw. betraf auch die Zivilbevölkerung! Die jetzigen Hilfslieferungen sind ebenso wie die vergangenen nie auf eine militärische Versorgung des Nordens ausgerichtet gewesen oder haben auch nur andeutungsweise dazu gedient!

Und im Übrigen an alle, Korea ist keine Insel. Aber es scheint für zu viele in den threats zu weit entfernt, um darüber auch nur im Geringsten orientiert zu sein.

Übrigens hatte NK während der Überschwemmungen der letzten Zeit bereits anfang August kleine Überraschungspakete entlang eines Flusses nach Südkorea geschickt: Zigarrenkisten große Personenminen, die zum Teil scharf waren und mindestens ein Todesopfer gefordert haben.
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22.09.2010 16:09 Uhr von Buckowitz
 
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@ W4rh3ad: Absolut unreflektierter Kommentar.
Die Bevölkerung NK´s kann bei dem System garnicht wählen, da sie keinerlei Möglichkeit der Einflussnahme auf die Regierungsform hat. Weiterhin ist die "Erziehung" der Bevölkerung so weit fortgeschritten, dass es ein kollektives Denken im Sinne der Diktatur gibt. Die stehende Armee NK hat 1,3 Millionen Männer und Frauen unter Waffen, die Wehrpflicht beträgt 10 Jahre, die Gesamtbevölkerung liegt bei 24 oder 25 Millionen. D.h. 1/20 der Gesamtbevölkerung trägt nichts oder nur wenig zur Wirtschaftsleistung dieses Landes bei.
Nordkoreaner versuchen meist über China nach Südkorea zu flüchten. Viele von den Geflüchteten kommen mit dem Leben in SK nicht zurecht, weil sie es nicht gelernt haben, eigene Entscheidungen zu treffen.

NK wurde nicht gezwungen einzulenken. Auch ist die nk Wirtschaft nicht von außen zerstört worden. Im Gegenteil, NK ist reich an Bodenschätzen und könnte durch diese wirtschaftlich durchaus prosperieren. Allerdings müsste ja dann die Armee verkleinert werden, um mehr arbeitsfähige Menschen freizustellen
Nein, W4rh3ad, Dein Kommentar zeigt nur Unkenntnis...

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