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Chile: Forscher entdecken Fossilien der bisher größten Pseudozahnvogelart

Pseudozahnvögel stellen eine ausgestorbene Vogelgruppe dar, die aus mehreren Unterarten bestand. Kennzeichnend für alle zugehörigen Arten waren knöcherne Fortsätze an Ober- und Unterkiefer, die entfernt an Zähne erinnern. Diese so genannten Pseudozähne waren aber keine Zähne im eigentlichen Sinn.

Ein deutsch-chilenisches Forschungsteam um Dr. Gerald Mayr vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt am Main hat nun die Fossilien einer bislang unbekannten Art entdeckt. Die neue Art erhielt den Namen "Pelagornis chilensis" und besitzt die bisher größte Flügelspannweite unter den Pseudozahnvögeln.

Weil das fossile Exemplar erstaunlich gut erhalten war, konnte die Flügelspannweite des Tieres auf mindestens 5,2 Meter berechnet werden. Es lebte vor fünf bis zehn Millionen Jahren in der Küstenregion des heutigen Chile und war mit einem Körpergewicht zwischen 16 und 29 Kilogramm überraschend leicht.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Forscher, Vogel, Chile, Archäologie, Fossil
Quelle: idw-online.de

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15.09.2010 17:50 Uhr von alphanova
 
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Optische Rekonstruktionen dieser Tiere erinnern stark an die typischen Flugsaurier, allerdings handelte es sich tatsächlich schon um richtige Vögel.
Den Wissenschaftlern zufolge wird dieser Fund aus der Atacama-Wüste auch neue Erkenntnisse über die physikalischen Flugeigenschaften und deren Entwicklung liefern.

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