15.09.10 14:41 Uhr
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Magnetisches Blatt aus einem Blatt des Gummibaums hergestellt

Forschern vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam ist es gelungen, die Struktur eines Blattes in Eisencarbid umzuwandeln. Metallcarbide sind interessante Werkstoffe. Sie leiten Strom, sind magnetisch und halten große Hitze sowie mechanische Beanspruchung aus.

Ein Blatt vom Gummibaum wurde in Eisenacetatlösung getaucht und bei 40 Grad getrocknet. Anschließend wurde es unter einer Stickstoffatmosphäre auf 700 Grad erhitzt. Dabei wandelt sich das Eisenacetat zu Eisenoxid um, das nun durch den Kohlenstoff des Blattskelettes zu Eisencarbid reduziert wird.

Die in nun vorgestellte neue Technik ermöglicht es, Nachbauten von kohlenstoffhaltigen Strukturen der Natur aus Metallcarbiden herzustellen. Als mögliche Anwendungen kommen unter anderem Katalysatoren und Elektroden in Frage.


WebReporter: K.T.M.
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Wissenschaft, Forschung, Blatt, Magnetismus, Gummibaum
Quelle: www.scinexx.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2010 15:28 Uhr von Guldenberg
 
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ENDLICH!!! Keine nervigen Laubsauger mehr...sondern nur noch Gartennazis die mit Magneten spazierengehen. In Anbetracht des Durchschnittalters solcher Garten... bleibt zu hoffen dass diese Magneten auch gleich den Schrittmachen mit-grillen!
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15.09.2010 15:30 Uhr von n0rg
 
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Hm, aber mit einem richtigen Blatt hat das jetzt auch nichtmehr viel zu tun bis auf das aussehen =)
Am besten finde ich ja die beiden Franken, oder waren es Schwaben?? Ich weiß es nichtmehr, die Kunststoff ohne Hilfe von Erdöl hergestellt haben.
Das Zeug steht dem aktuellen Kunststoff um nichts nach UND ist biologisch abbaubar.
Ich geb denen noch 5 Jahre dann sind die Milliardäre wenn sie sich weiter so gut anstellen.
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15.09.2010 15:32 Uhr von K.T.M.
 
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was mir gerade auffällt: Der letzte Absatz "Die in nun vorgestellte..." hieß ursprünglich "Die in der "Angewandte Chemie International Edition" vorgestellte... ". Keine Ahnung warum das geändert wurde.
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15.09.2010 21:57 Uhr von Christian273
 
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@KTM & Editoren: Was ist denn das für ein Satz "Die in nun vorgestellte..."

Da wird´s wohl Zeit ein zweites Mal zu editieren!

@news: Interessante Technologie. Ich könnte mir auch Anwendungen im künstlerischen Bereich vorstellen. Eine Blüte zu metalisieren schaut bestimmt auch gut aus.
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24.11.2010 19:41 Uhr von Sh@dowknight99
 
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@n0rg: "..Das Zeug steht dem aktuellen Kunststoff um nichts nach"

Du verwendest hier den Kunststoff im Singular. Dir ist aber sicherlich bewusst, dass es über 200 verschiedene Arten von Kunststoffen gibt, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften besitzen, oder? Dass man Kunststoff nicht nur aus Öl herstellen kann ist auch keine wirklich neue Errungenschaft. Es braucht einfach nur Kohlenwasserstoffe..

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