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Ottensen: Kiosk-Besitzer boykottieren die "Bild"-Zeitung

In Ottensen kam es in einem Kiosk und in einer Bäckerei zu einem spontanen Boykott der "Bild"-Zeitung. Eine Woche lang weigerten sich Winfried Buck und André Krause, diese Tageszeitung in ihren Läden zu verkaufen.

Winfried Buck hatte die "Bild" wegen der Schlagzeilen um Thilo Sarrazin aus den Regalen genommen. Seiner Meinung nach verbreitetet die Zeitung Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Populismus. Krause schloss sich daraufhin der Aktion an.

Nach eigenen Angaben gab es nur Beschwerden von fünf oder sechs Kunden. Die Masse der Leute war für die Aktion. Beide Unternehmer wollen bis an ihr Lebensende an dem Boykott festhalten.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Zeitung, Besitzer, Boykott, Thilo Sarrazin, Kiosk, BILD-Zeitung
Quelle: www.taz.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2010 22:31 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+38 | -7
 
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Richtiges Handeln aus falschen Gründen.
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14.09.2010 22:45 Uhr von biertrinker23
 
+20 | -3
 
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"Eine Woche lang weigerten sich Winfried Buck und André Krause, diese Tageszeitung in ihren Läden zu verkaufen. "

und

"Beide Unternehmer wollen bis an ihr Lebensende an dem Boykott festhalten."

Was denn nun?

Im Endeffekt werden sie jeden Monat ein paar Euro weniger einnehmen. Wenn sie sich dafür für bessere Menschen halten, dann sollen sie es tun.
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14.09.2010 23:06 Uhr von einsprucheuerehren
 
+9 | -12
 
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". Beide Unternehmer wollen bis an ihr Lebensende an dem Boykott festhalten."

Kann ja nicht mehr lange dauern.
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14.09.2010 23:43 Uhr von Xeeran
 
+6 | -2
 
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Wenn: es nach Inhalt ginge der populistische Züge aufweist, dann müssten die zwei noch ein paar mehr "Zeitungen" aus den Regalen nehmen. Die Bild ist nur die Spitze des Boulevardjournalismus.
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15.09.2010 00:21 Uhr von akyriaki
 
+5 | -7
 
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Bild: Finde ich gut ;-)
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15.09.2010 00:32 Uhr von Spafi
 
+7 | -2
 
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Viva la resistance: kwt
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15.09.2010 02:26 Uhr von mikey3311
 
+9 | -2
 
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Bild: Ich hoffe mal dass die durchhallten die Bild Zeitung braucht doch kein Hund
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15.09.2010 02:51 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -6
 
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in welchem viertel: die läden wohl stehn? xD
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15.09.2010 08:46 Uhr von theG8
 
+6 | -1
 
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@Alice_undergrounD: Ja in welchem stehen sie denn?
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15.09.2010 10:04 Uhr von Glimmer
 
+3 | -4
 
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Wenns nur danach ginge sollte er die Zeitung besser aus dem Sortiment nehmen. Die veröffentlicht regelmäßig Fotos und Namen von ausländischen Vergewaltigern, besonders in Hamburg.

Andere Medien halten sich, zumindest was Namen und Fotos betrifft, sehr viel mehr zurück.
http://www.shortnews.de/...

"Was mich an dieser News besonders verwundert, ist der Name des mutmaßlichen Täters. Einmal wird er mit "Dennis G. (28, Name geändert)" angegeben, dann mit "Murat G. (28)". "
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15.09.2010 10:18 Uhr von Abdul_Tequilla
 
+4 | -2
 
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Zeitungen aus dem Sortiment zu nehmen ist auch eine Form der demokratischen Meinungsäußerung. Warum also nicht?

Dennoch: Dem linken Wähler empfehle ich die FAZ oder die BILD und dem rechten Leser die Frankfurter Rundschau oder die TAZ. Der Grund ist ganz einfach: Warum sollte man eine Zeitung lesen, die das schreibt, was man ohnehin schon denkt?
Um den eigenen Horizont zu erweitern muss man sich mit der Meinung des jeweis anderen Lagers kritisch auseinandersetzen.
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17.09.2010 09:21 Uhr von Hanno63
 
+0 | -2
 
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könnte heissen , die verstehen nichtmal die eigene: Zeitung,
Muss man als Kios-Besitzer "so" ignorant .,...oder nur dumm sein..???
Neee, es gibt ja "tausende" Andere , logisch denkende, .vernünftige Menschen ,.die sich orientieren bzw. Bildung haben und sich nicht von "gewissen Migranten" in ihre eigene Meinung "reinreden" lassen.
Wenn man den ganzen Tag "sich informieren" könnte (genug Info-Material) , da sollte man auch lesen und begreifen können.
Ergo.??....doppelte Blamage und im Sinne der CDU/CSU.
Die Parteien freuen sich .

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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19.09.2010 18:43 Uhr von Hanno63
 
+0 | -2
 
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ein Kiosk soll verkaufen und nicht seine Meinung: einbringen.
Wäre ja noch schöner, tausend verschiedene Meinungen verkaufen , aber "eine" Zeitung , nur wegen einer unmassgeblichen Privat-Meinung boykottieren.???
Wenn seine Kunden "alle" auch : nur primitive, einseitige Info wollen,....
O.K..

Aber "sowas" sollte man nicht unbedint veröffentlichen , wegen Dummheit und Versuch der einseitigen, gemeinen Meinungsbeeinflussung.
Soll der Besitzer doch selber eine Zeitung machen mit "seiner" Meinung.
Ein Kiosk ist öffentliche Info-Stelle und da darf er Demonstrieren aber nicht Kunden irgendwelche Nachrichten (vor allem nicht so wichtige) eigenwillig vorenthalten.
Ansonsten Zeitungen verkaufen oder Lizenz weg , fertig.

Kein Dienstleister darf sich aus privater Meinung heraus , aussuchen welche der Arbeiten er ausführen will und welche nicht, denn es gibt Verträge an die man als Händler gebunden ist.
Wer schmutzige Wäsche wäscht , darf sich nicht um die Herkunft der Flecken kümmern bzw. nur nach der Wasch-Aktion die Restflecken, nach bestem Wissen und Gewissen, beseitigen um den Kunden zufrieden zu stellen.

Also hier in dem Fall von Verrücktheit,...
Lizenz weg und schliessen , entweder richtiger ehrlicher Kioskbetrieb , dann alles was dazu gehört ,........
oder dicht machen.
Nicht wegen so´n paar Alkoholikern, Arbeitslosen oder Asi´s auch noch Sabotage machen bzw. bösartigen Eingriff, in die Meinungsbildung (egal welches Blatt) der anderen Nachbarn machen.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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08.10.2010 14:48 Uhr von supermeier
 
+1 | -0
 
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Welche Überraschung: "verbreitetet die Zeitung Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Populismus"

Hätte ich jetzt nicht vermutet, ich bin völlig perplex ob dieser ganz neuen Tatsachen.

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